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25. September 2016

Das Traditionsduell gegen RW Essen geht mit 1:0 an unsere Alemannia

Hallo Alemannen,

 

nach dem mageren 1:1 bei Fortuna Düsseldorfs Nachwuchs, wo ich persönlich einen Dreier erwartet hatte, ging es heute zum ewigen Traditionsduell gegen Rot-Weiss Essen am heimischen Tivoli. Sollte Aachen heute der erhoffte Dreier gelingen, wäre RWE seit 22 Jahren bei uns sieglos. 8.800 Zuschauer hatten sich heute hier eingefunden, natürlich kein Vergleich zu den Besuchen in den letzten 2 Jahren, aber immerhin wieder eine stattlichere Zahl.

 

Kilic hatte sein Team erneut gut durchgewürfelt. Fejzullahu und Gödde mussten draußen bleiben, dafür durfte Tobias Mohr beginnen und sein Pendant Florian Rüter begann im Sturmzentrum. Jannik Löhden startete in der Innenverteidigung.

 

Das Spiel begann um 14:03 Uhr und man merkte, dass unsere Spieler sehr motiviert und "heiß" auf diese Partie waren. Sie wussten was in diesem Spiel von ihnen erwartet werden würde. Aachen drückte mächtig aufs Tempo und schnürte den RWE regelrecht ein. Leider wurden beste Tormöglichkeiten entweder zu fahrlässig vergeben oder der letzte Pass war einfach zu ungenau. Die Alemannia dominierte die Partie mit viel Kampf und Leidenschaft, RWE hielt stark in den Zweikämpfen dagegen. Das Spiel war sehr taktisch geprägt, doch auch eine Menge Hitzigkeit und Spannung drin. In jeden Zweikampf wurde sich verbissen geworfen, jeder Ball weit aus dem Strafraum geklärt und die Bälle waren mehr in der Luft als auf dem Boden. Aachen spielte vorallem die erste halbe Stunde mit langen Bällen aus dem Mittelfeld in die Sturmspitze, wo sich Rüter ein ums andere Mal durch seine Schnelligkeit gute Vorteile erkämpfte. Aber am Ende fehlte leider das nötige Quäntchen Glück um ein frühes Tor zu erzielen. Doch kurz vor der Pause belohnte sich Aachen für seine engagierte Leistung. Einen Schuss von Rüter konnte der gute Essener Schlussmann noch parieren, doch den Nachschuss von Fleißbiene "Dodo" Ernst nicht mehr verhindern. Das war in der 43. Minute. Das 1:0 war auch gleichzeitig der Halbzeitstand.

 

Zu Beginn der 2. Halbzeit machte Aachen genau da weiter wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Leider war die Ungenauigkeit im Zuspiel, aber auch in der Ballkontrolle weiter vorherrschend. Dodo Ernst hatte in der 58. Minute beinahe das 2. Tor nachlegen können. Er spitzelte dem Essener Schlussmann den Ball weg und probierte aus spitzem Winkel einen Lupfer, der allerdings das Gehäuse klar verfehlte. Unverständlicherweise schaltete Aachen nach und nach immer mehr Gänge zurück und überließ dem Gast nun immer mehr Platz auf dem Spielfeld. Entweder durch schwach abgespielte Klärungsaktionen oder vermeidbare Fehlpässe kam RWE immer gefährlicher auf, erzwang Ecke um Ecke, Freistoss um Freistoss. Mit allen Mann kämpfte Aachen vorallem im Defensivverbund um das 1:0. In Minute 77 verbuchte der Gast einen Lattenkracher, Bednarski zog volley ab und traf das Gebälk. Aachen hatte einige gute Kontersituationen, die aber alle im 1 gegen 1 kläglich ausgespielt wurden. Die Zeit rann Richtung Minute 90, Essen drückte und drückte, traf erneut das Torgebälk und profitierte kurz vor Abpfiff in Minute 93 noch von einem katastrophalen Missverständnis zwischen Propheter und Nagel. Keiner wollte den Ball haben oder klären, Schwein gehabt kann man da nur sagen. Kurz danach pfiff der Schiri die 4minütige Nachspielzeit endlich ab und tosender Jubel brandete durch den Tivoli. Mit üblichen "Rot-Weiß Essen, ficken und vergessen"-Gesängen und langen "Sieg"-Rufen endete ein toller Tag und 3 Punkten in einem spannenden und doch sehr unterhaltsamen Spiel bei tollstem Wetter.

 

Die Stimmung auf der Süd war heute, vorallem ab Minute 75, richtig geil! Mit tollem Dauergesang wurde die Mannschaft zum Sieg getragen. So laut war es lange nicht mehr am Tivoli. Ich bin echt begeistert!

 

Nun geht es am Samstag nach Rödinghausen. Ein sehr schwerer und unbequemer Gegner, wo wir allerdings in der Vergangenheit nicht nur schlecht ausgesehen hatten. Auf 3 Punkte!

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

11. September 2016

Schiri-Heimfluch? 0:1 gegen Viktoria Köln in Überzahl

Hallo Alemannen,

 

nach dem am Montag kämpferisch überzeugenden 2:2 beim starken Aufsteiger Wuppertaler SV (nachdem man mehr als 30 Minuten in Unterzahl spielte, einen 0:1 Rückstand in eine 2:1 Führung drehte, ehe man per Freistoss noch das 2:2 hinnehmen musste), musste heute diese Leistung gegen das Topteam Viktoria Köln kompensiert werden. Kilic rotierte wieder einige Positionen. Pütz und Mickels waren neu in der Partie, der gesperrte Mohammad, sowie Fejzullahu waren nicht dabei.

 

Vor nur 5.600 Zuschauern (ich sage "nur", weil Aachen mit einem viel höheren Schnitt kalkuliert hatte) spielte Aachen eine kämpferisch erneut einwandfreie Partie. Vorallem Joy-Lance Michels wirbelte stark auf der linken Angriffsseite, auch wenn es ihn desöfteren aus den Schuhen haute, denn oft lag er auf dem Rücken bei versuchten Tempodribblings (falsches Schuhwerk oder noch nicht körperlich robust genug?). In der Anfangsviertelstunde hätte Aachen bereits in Führung liegen müssen. Nach einer Ecke zog Dowidat frei ab, doch der Ball wollte lieber gegen den rechten Torpfosten klatschen. Sehr ärgerlich. Dies war auch schon die letzte gefährliche Torsituation der Alemannia in den ersten 35 Minuten Spielzeit. Da machte es Viktoria dann doch cleverer. Einmal nicht in der Defensive aufgepasst, stand es schon 0:1. Aus in meinen Augen abseitsverdächtiger Position konnte Wunderlich den Ball zur Führung für die nicht wirklich starken Fusions-Cluber über die Linie drücken. Aachen wirkte geschockt. Als Dowidat kurz vor der Pause im Strafraum von den Beinen geholt wurde, wollte der Schiedsrichter nichts gesehen haben. In meinen Augen erneut eine Fehlentscheidung, denn wenn im Strafraum das Standbein weggetreten wird, ist das ohne Wenn und Aber ein Elfmeter, Herr Schiedsrichter! Mit 0:1 ging es dann in die Kabinen.

 

Am Einsatz hatte es nicht gelegen, der war astrein. Aachen hatte noch eine komplette Halbzeit um hier noch zurück ins Spiel zu finden. Diese wurde wieder angepfiffen und Aachen versuchte schnell das Spiel nach vorne, doch viele Fehlpässe verhinderten ein gefährlicheres Anrennen. Glück hatte die Alemannia als ein Freistoss von Wunderlich knapp am Tor vorbei ging. So blieben sie weiter im Spiel. Der gute Mickels stand nun im Mittelpunkt. Zunächst zwang er den Kölner Torwart zu einer Glanzparade, dann ließ die möglicherweise 3. Fehlentscheidung des Schiedsrichters, einen Kopfballtreffer von JLMickels nicht zählen. Unverständlich, zur Not für den Angreifer heißt es doch?! Trotzdem ließ sich Aachen nicht aus der Ruhe bringen und versuchte alles ihnen mögliche um diese Partie doch noch freundlicher und leistungsgerechter gestalten zu können. Nachdem David Jansen von Viktoria mit glatt Rot vom Platz gestellt wurde, könnte unser Team nun 30 Minuten in Überzahl das zumindest Remis erzwingen.... so jedenfalls die Hoffnung. Klar, Aachen war jetzt drückend überlegen, doch Torchancen blieben ein rares Gut. Die beste und erwähnenswerteste Chance hatte erneut Mickels, der aber den Pfosten traf und somit seine Leistung nicht untermauern konnte. Zusätzlich pfiff der Schiedsrichter Abseits, wie so oft wenn es für die Gäste knifflig wurde. Aachen drückte und versuchte alles, doch Viktoria verteidigte clever, der Schiedsrichter half ihnen bei erzwungenen Spielunterbrechungen mit Freistössen im Mittelfeld oder Behandlung ihrer "Schwerstverletzten". Mit 0:1 wurde diese Partie unter lauten "Schieber, Schieber"-Rufen abgepfiffen.

 

Fazit: Die Alemannia steigert sich von Spiel zu Spiel in allen Bereichen, doch die nötige Effektivität vor dem Tor und teilweise der letzte Pass findet nicht sein Ziel. Am Offensivspiel, sowie den Laufwegen muss Kilic definitiv noch arbeiten, dann klappt es auch mit verdienten Siegen. Um eine kleine Euphorie zu entfachen, müssen einfach Heimsiege her, egal wie.

 

Nun geht es kommende Woche nach Düsseldorf II wo ohne Zweifel ein Pflicht-Dreier zu holen ist.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

27. August 2016

Jawoll 1. Heimsieg - 3:2 gegen den Bonner SC, welch Dramatik!

Hallo Alemannen,

 

was war das gestern mal wieder ein toller Fussballabend am Tivoli unter Flutlicht (den Schiedsrichter einmal ausgenommen). Leider fanden sich lediglich 5.400 Zuschauer am Tivoli ein um das bisher beste Saisonspiel unserer Mannschaft erleben zu dürfen. Der mit heftiger Kritik und Pfiffen bedachte Philipp Gödde war der Held des Tages. Danke Philipp!

 

Aachen konnte in diesem Spiel endlich wieder auf Dennis Dowidat zurückgreifen, Jannik Löhden fehlte leider immer noch verletzungsbedingt. Kilic liess sich glücklicherweise nicht von der externen Kritik an unserer Nummer 9 beirren und setzte wieder auf diesen im Sturmzentrum.

 

Das Spiel begann und alle im Stadion waren gespannt. Der Zweitplatzierte Bonner SC wurde vom Anpfiff weg förmlich überrollt und unsere Alemannia strotzte nur so vor Siegeswillen und Kämpfermentalität. Verwunderlich war es allerdings schon, dass Aachen einen solch immensen Druck aufbaute, jedem Ball hinterherjagte und ein tolles Pressing und Zweikampfverhalten an den Tag legte, trotz dieser tropischen Temperaturen. In der 4. und 8. Minute war es zweimal unser junger Stürmer Gödde, der den Tivoli beben ließ. Gut und gerne hätte er noch mehr Buden erzielen können, doch es stand auch noch ein guter Torwart zwischen den Pfosten bei unseren Gästen. Fast minütlich war Aachen gefährlich vor dem Gästetor. Mit einem 3:0-5:0 wäre Bonn noch gut bedient gewesen zur Halbzeit. Mit 2:0 gegen chancenlose Gäste, inklusive gut pfeifendem Schiedsrichter, ging es also in die Kabinen.

 

Nun hieß es im 2. Durchgang weiter an der tollen Leistung anzuknüpfen. Doch es kam leider anders als man dachte und vielleicht sogar erwartete. Aachen gelang vom Wiederanpfiff an nichts konstruktives und so kamen die Gäste auch ab und zu einmal über die Mittellinie. Allerdings ohne so etwas wie Gefahr ausstrahlen zu können. Für eben diese Gefahr musste plötzlich, der wohl an Hitzeschlag leidende Schiedsrichter, sorgen. Aus heiterem Himmel pfiff er Elfmeter für Bonn. Es war in keinster Weise zu erkennen ob denn da überhaupt ein Foul gewesen sein möge, doch die Schiedsrichter mit ihren Tatsachenentscheidungen haben halt immer Recht. Musculus sorgte für das 2:1 Anschlusstor mit dem quasi 1. Torschuss (darf man überhaupt noch den Torschuss beim Elfmeter verzögern?). Aachen spielte jetzt ein wenig geschockt, trotzdem weiter nach vorne, gewann allerdings deutlich weniger Zweikämpfe. Nichtsdestotrotz fand Bonn weiterhin nur bis zur Strafraumkante statt und Nagel erlebte weiterhin einen ruhigen Abend. Bis zur 77. Minute! Ein Freistoss segelte in den Strafraum, Pascal Nagel wurde vom Stürmer im Fünfmeterraum weggedrückt und der Ball trudelte ins Tor. Alle Proteste der Aachener nützten nichts und der jetzt blinde und alles toppende Schiedsrichter aus Dortmund gab das Tor. Naja wir sind halt nicht die gut bezahlenden Gladbacher oder Viktorianer... Sprachlos und geschockt waren alle im Tivoli. Aber nach dem heutigen Spiel sollte man die Hoffnung nicht aufgeben. Und dies sollte sich lohnen. Hammel konnte in der 83. Minute via Hacke das 3:2 erzielen, natürlich nur unter darauf folgenden Protesten des Bonner Torwarts, er wäre behindert worden... oder reklamierte er Abseits? Scheissegal! 3:2 und es zählte. Das war das wichtigste. Aachen verwaltete nun das Ergebnis bis der Schiri abpfiff und überließ das Stadion den feiernden Fans mit endlich einmal Würdigung des Philipp Gödde, der auf den Zaun gesungen wurde! 

 

Nun heißt es diese Form der 1. Halbzeit zu konservieren und mit nach Wuppertal zu nehmen. Dort sind weitere wichtige 3 Punkte drin, allerdings nur mit einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung und einem Auge für Aydogmus der Tormaschine!

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

13. August 2016

0:0 gegen TSG Sprockhövel... Es hätte zu schön sein können!

Hallo Alemannen,

 

nach dem Betrug zuhause gegen die SG Wattenscheid und der am Dienstag folgenden Wiedergutmachung mit 2:0 beim aktuellen Krisenclub Rot-Weiß Oberhausen, hatte man heute die berechtigte Hoffnung, den langersehnten ersten Dreier zuhause zu landen. Immerhin war der Aufsteiger TSG Sprockhövel zu Gast, der sich wiederrum im bisherigen Saisonverlauf nicht wirklich mit Ruhm bekleckert hatte. Trotzdem blieb wieder der Gedanke an Schiedsrichter Jolk beim letzten Heimspiel. Was wenn dieser heutige Xantener Schiedsrichter ebenso keinen guten Tag erwischen würde?

 

Dodo Ernst kehrte nach seiner unberechtigten Rotsperre zurück ins Team, Aachen hatte Erfolg mit dem Einspruch vor der Spruchkammer, welch Wunder! Außerdem vertraute Fuat Kilic heute den 2 Riesen Hammel und Gödde im Sturmzentrum. Dowidat wurde weiterhin schmerzlich vermisst, genauso wie Joy-Lance Mickels, der wohl noch länger ausfallen wird.

 

Vor mageren 5.300 Zuschauern, allerdings heute sehr stimmgewaltig, entwickelte sich in der 1. Halbzeit ein Spiel, das den Namen Fussballspiel nicht wirklich verdient hatte. 90% Ballbesitz in der Abwehrreihe der Alemannia, vorne liefen Gödde (der fiel eher meistens hin) und Hammel eher planlos herum und wirkten, genauso wie die übrigen "Offensivspieler", eher als würden sie Pokemon-Go spielen. Mohammad hatte im defensiven Mittelfeld heute erneut einen nicht so glücklichen Tag erwischt, Tobi Mohr glänzte eher mit Stellungsfehlern auf der linken Verteidigerposition und Toptorjäger Fejzullahu fiel nicht weiter auf. Sprockhövel hatte mit einem Lattenaufsetzer noch die beste Möglichkeit im 1. Durchgang, auch wenn sie für diese Aktion nicht wirklich etwas konnten. Mit einem ermüdendem 0:0 ging es dann in die Kabinen. Zahlreiche Pfiffe, was ich persönlich absolut nicht gutheißen möchte, begleiteten unsere Elf in die Kabinen.

 

Unverändert kam unsere Alemannia zurück aufs Grün. Kilic schien sie wachgerüttelt zu haben, denn sie spielten nun endlich forscher nach vorne, die Bälle wurden nicht so leicht hergegeben und es entwickelte sich so etwas wie ein Regionalliga-Fussballspiel. Doch leider sorgten die entscheidenden Tormöglichkeiten, die nun definitiv vorhanden waren, für Kopfschütteln und Unverständnis unter den Fans. Viel zu leichtfertig und/oder zu überhastet wurden diese vergeben. Als dann noch der Schiedsrichter einen auf Jolk machte und einen, in meinen Augen, klaren Treffer von Gödde aberkannte (zunächst zeigte er Tor an nachdem er sich in Ruhe anschaute wie der Ball in Zeitlupe über die Torlinie trudelte, entschied sich dann aber, natürlich zum Unmut der Aachener, gegen das Tor). Einen klaren Elfmeter verweigerte er unserem Team ausserdem noch. Am Schluss hatten wir noch Glück, dass ein Angriff von Sprockhövel, ja so etwas gab es auch noch, nicht im Tor landete. Mit 0:0 pfiff der schwache Schiedsrichter diese Partie ab, ließ lediglich 2 Minuten nachspielen, was abermals ein Witz war. Diesmal blieben die Pfiffe aus und gingen in Richtung versönlichem Beifall über.

 

Die Mannschaft steigerte sich definitiv zum Spiel in Wattenscheid, ließ heute einfach zuviel liegen und verschlief erneut eine komplette Halbzeit. Es gilt zu bedenken, dass wir einen gekürzten Etat haben, die Mannschaft aus jungen, recht unterfahrenen Spielern besteht und sich weiterhin im Findungsprozess befindet. So etwas muss wachsen und kann nicht übers Knie gebrochen werden. Gebt den Jungs noch etwas Zeit, lasst sie sich an die raue Regionalliga-Luft mit schwachen Schiedsrichtern gewöhnen, unterlasst das pfeifen und pusht sie zu einer richtigen kampfstarken Alemannia-Einheit. Diese Mannschaft hat Potential, vielleicht soviel, dass sie es selbst noch nicht einmal erahnen kann. Und wir stehen doch auch nicht schlecht da, haben 7 Punkte erspielt, nur 1 Gegentor bekommen und befinden uns weiterhin im oberen Mittelfeld. Es sind ja auch erst 4 Spiele gespielt.

 

Nun geht es nach Wiedenbrück. Unterstützt die Jungs dort zahlreich und zeigt ihnen, dass ihr an sie glaubt!

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

6. August 2016

Ein Tag zum Vergessen - 0:1 Heimniederlage gegen Wattenscheid

Hallo Alemannen,

 

nach dem doch sehr souveränen Auswärtserfolg am 1. Spieltag bei den Sportfreunden Siegen war ich doch schon ein wenig euphorisiert, das muss ich zugeben. Diese Mannschaft begeisterte in allen Belangen außer beim Toreschiessen.

 

Heute kam es zum Duell der Alemannia mit der SG Wattenscheid 09. An die vergangenen Partien am Tivoli konnte man sich mit Freude zurückerinnern, heute sollte es natürlich so weitergehen, so die einhellige Meinung. Doch leider hat es nicht sein sollen und schon zogen vereinzelte schwarze Wolken über die aufkeimende Euphorie auf. Das prognostizierte "Tivoli-Wetter" mit Regenschauern, das exakt 14-16 Uhr sein sollte, entpuppte sich skandalöserweise als strahlender Sonnenschein. Nicht der einzige "Jolk" am heutigen Tage, denn der Schiedsrichter wurde so gerufen... und dieser hatte auch seinen Anteil am heutigen "Tag zum Vergessen". Aachen war es aber auch selbst schuld, dass dieser Tag nicht positiver verlief.

 

Irgendwie fand unsere Mannschaft in keinster Weise in die Partie. SGW stellte die Räume geschickt zu und war von der ersten Minute hellwach. Bereits nach 8 Minuten führte der Gast. Unsere Truppe schien wie gelähmt zu sein, kein Anzeichen von der Art Spiel das man wusste dass sie es beherrschen würden. Pomadig und blutleer, verkrampft und mit immensen Stellungsfehlern gestalteten sie heute diese Partie und luden die Gäste mit katastrophalen Abspielfehlern immer häufiger zu Angriffen ein. Nur Pascal Nagel war es zu verdanken, dass es heute kein Debakel gab (an seinen Abschlägen vom Tor muss er aber definitiv noch arbeiten). Als dann zu allem Überfluss der "Jolk" auch noch Elfmeter pfiff (in der Nachspielzeit) und dann Dodo Ernst mit glatt Rot vom Platz jagte kochte die Fanseele. Eine rote Karte war die Aktion von Ernst nie und nimmer, über den Elfmeterpfiff musste man im Nachhinein nicht mehr unbedingt mosern, da Dodo ihn als Verursacher auch als quasi berechtigt angab. Zum Glück konnte Nagel den Ball parieren und so seine Elf weiter im Spiel halten. Zum Halbzeit bauten die Fans die Mannschaft noch einmal auf, pfiffen in keinster Weise und hofften auf eine kämpferisch zurückkehrende Mannschaft in der 2. Hälfte.

 

Mit 10 Mann versuchte Aachen in der 2. Halbzeit das fast Unmögliche zu schaffen und die schlechte Leistung aus Halbzeit 1 vergessen zu machen. Der Wille war da, doch man merkte auch, dass unsere Schwarz-Gelben in Unterzahl dagegenhalten mussten. Sie bemühten sich auf jeden Fall mehr als noch im 1. Durchgang, doch erst zum Ende hin, hatte man Torchancen, vorallem durch den Einsatzwillen eines Ryo Suzuki. Wattenscheid hätte eigentlich recht locker hier das 2. oder 3. Tor nachlegen können, doch Nagel hatte heute einen guten Tag und ließ nichts mehr in seine Bude. 

 

Am Ende stand eine verdiente 0:1 Niederlage gegen die SG "sterbender Schwan" 09 zu Buche. Der Gast machte es heute sehr gut, hatte zusätzlich noch gute Unterstützung von "Jolk" und seinen paar Fans, sowie einer nicht wiederzuerkennenden Alemannia.

 

Ich bin allerdings sicher, dass Fuat Kilic zu diesem Spiel die passenden Worte finden wird. Auch unsere Fans verhielten sich sehr fair und klatschten für ihre Jungs. An der Gestik und Mimik der Alemannia-Spieler konnte man sehen, dass diese einfach nur enttäuscht und ungläubig ob ihrer heutigen Leistung nicht wirklich leben konnten. Zum Glück haben wir am Dienstag beim kriselnden RWO die schnelle Chance zur Wiedergutmachung um dann am Samstag gegen die TSG Sprockhövel wieder in ruhigeren und erfreulicheren Gewässern zu fahren. Ich bin da sehr zuversichtlich dass diese Jungs und noch viel Freude machen werden und uns ganz sicher nicht hängen lassen werden.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

31. Juli 2016

Erfolgreicher Saisonstart der Alemannia in Siegen - 1:0!

Hallo Alemannen,

 

endlich ging es nach der doch sehr ansehnlichen Vorbereitung wieder um Liga-Punkte. Man merkte eine, man mag es kaum glauben, aufkeimende Euphorie in und um Aachen herum. Die Neuzugänge konnten offensichtlich die große Anzahl der Abgänge sehr gut kompensieren und vielleicht sogar die Qualität erhöhen. Auf Grund der Vorbereitung konnte man das eindeutig bejahen. Spielerisch sah das sehr, sehr gut aus und die jungen Wilden um Fejzullahu, Pütz, Mickels und Co brannten auf ihre Chance bei unserer Alemannia.

 

Mit knapp 1.000 Fans ging es ins Siegerland. Die Vorfreude war riesig, nicht nur wegen dem 7:0 Auswärtssieg vor 1 Jahr an selber Stelle (Träumen darf ja wohl noch erlaubt sein).

 

Aachen begann das Spiel sehr druckvoll und schnürte die Gastgeber recht leichtfüssig in deren eigener Hälfte ein. Es wurden viele Torchancen und vorallem Ecken herausgespielt. Leider ging unsere neuformierte Mannschaft doch sehr stiefmütterlich mit den sich bietenden Torchancen um. Die schwarz-gelbe Abwehr ließ nicht wirklich Gefahr zu und so erlebte Debütant Pascal Nagel einen ruhigen Tag. Einzig Poremba im Tor auf Siegener Seite konnte sich gegen die stark aufspielenden Alemannen zeigen. Gefühlte 90% Ballbesitz, 15:0 Ecken und 3 Aluminium-Treffer zeigten die Überlegenheit unserer neuen Mannschaft, die uns Fans definitiv nicht enttäuschten. Zwar stand am Ende "nur" ein 1:0 Erfolg durch einen abgefälschten Schuss von Mergim Fejzullahu, doch es war erst der erste Spieltag, wo meist alles anders läuft als man ahnen kann. Vorallem wenn der Auftaktgegner ein Aufsteiger ist und im heimischen Stadion voller Euphorie auf den "großen Favoriten" trifft.

 

Generalprobe geglückt, nun steht kommenden Samstag das Heimspiel gegen die SG Wattenscheid 09 auf dem Programm. Hoffentlich belohnen unsere Fans diese tolle Truppe mit einem gut gefüllten Tivoli. Diese Mannschaft hat es mehr als verdient! Könnt ihr Euch vorstellen, wie diese Jungs auf ihr erstes Heimspiel unter Wettkampfbedingungen brennen? Helft ihnen dabei ein Feuerwerk abzubrennen und die 3 Punkte am Tivoli zu behalten.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

24. Juli 2016

HappyBet-Cup 2016 zur Saisoneröffnung der Alemannia (Turniersieger!)

Hallo Alemannen,

 

am heutigen Tage stand die Saisoneröffnung der Alemannia auf dem Programm. Nach der bisherigen relativ guten Saisonvorbereitung, den guten Spielen und anscheinend guten Transfers für unsere Mannschaft, wurde heute der HappyBet-Cup 2016 am Tivoli ausgespielt.

 

Hier hatte der Viertligist aus Aachen die Chance sich gegen Erstligateams wie dem 1.FC Köln, dem FC Malaga und Olympique Marseille in Spielen a´ 45 Minuten, auch dem Fernsehpublikum auf Sport 1, zu beweisen. Da der Dauerkartenverkauf bisher recht schleppend verlaufen ist (bis heute 1.500 Dauerkarten), konnte man bei einer guten Leistung heute auf dem heimischen Grün mit einem kleinen Schub rechnen.

 

Im 1. Spiel des Turniers um 14 Uhr bekam es der FC Köln mit dem FC Malaga zu tun. Köln agierte ängstlich und nicht eines Erstligisten würdig und unterlag mit 0:1. Somit war der FC schonmal im kleinen Finale um Platz 3. Beeindruckend war allerdings mit was für einem großen Aufgebot an Anhängern dieser FC hier heute präsent war. Dies nützte ihnen aber nichts, trotz vieler Schmähgesänge und Lobhudelei auf ihren Karnevalsverein.

 

In der 2. Partie konnte endlich unsere Alemannia in diesem Turnier eingreifen. Sie bekamen es mit Olympique Marseille, dem 9fachen französischen Meister, zu tun, die mit ihrer ersten Garde dieses Spiel bestritten. Aachen spielte überragend mit und hatte am Ende sogar die besseren Möglichkeiten, doch an Keeper Samba war kein Vorbeikommen... zumindest nicht in den 45 Minuten Spielzeit. Am Ende konnte Aachen, verdientermassen, nach Elfmeterschiessen ins Endspiel einziehen. Überragend in dieser Partie waren Suzuki, Propheter, sowie Mickels. Sprint machte in meinen Augen keine so gute Partie, hatte allerdings soviel auch nicht zu tun.

 

Das 3. Spiel war das Spiel um Platz 3. Dort gewann der 2.Garde-1.FC Köln mit 2:1 gegen eine gut durchgewechselte Mannschaft von Olympique Marseille. Dieser Sieg ging in Ordnung. Die Schmähgesänge der FC-Fans wurden gekonnt ignoriert. Nach deren Erreichen des 3. Platzes, verliessen diese dann auch schnell das Stadion.

 

Dann stand das große Finale an. Der kleine Viertligist aus Aachen bekam es mit der im 1. Spiel sehr starken Mannschaft des FC Malaga zu tun. Aachen und Malaga wechselten ihre Startformationen gut durch. Bei Aachen hütete Nagel das Tor. Aachen hatte Probleme ins Spiel nach Vorne zu finden, konnte aber kämpferisch mehr als überzeugen. Vorallem gegen die technisch brillianten Spieler aus Spanien war Stellungsspiel gefragt, was unsere Jungs klasse lösen konnten. Teilweise hatten wir das Glück des Tüchtigen, einen starken Nagel im Tor und einen Jerome Propheter, der alles abräumte. Auch einen Haitz musste man hier herausheben. Er stand gut und dirigierte den Defensivverbund überragend. Nach kämpferisch starken 45 Minuten musste die Entscheidung im Elfmeterschiessen her. Erneut war Aachen die bessere Mannschaft vom Punkt und schaffte es, a la Portugal, ohne Sieg in der Spielzeit, die Partie zu gewinnen.

 

Herzlichen Glückwunsch, Alemannia! Eine tolle Truppe habt ihr hier zusammengestellt. Diese hungrigen, bissigen, kämpfenden und Schwarz-Gelb-atmenden Spieler muss man erstmal besiegen! Ebenso herzlichen Glückwunsch an Jerome Propheter, der zum Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde. Du hast es verdient!

 

Nun heißt es kommenden Samstag, 14 Uhr, bei den Sportfreunden Siegen diese starke Leistung heute zu zementieren. Holt die 3 Punkte zum Start und gegen Wattenscheid ist die Hütte voll.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)


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