Aachen Fanatics App

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17. September 2017

Einfach mal ein 3:0 verspielen und nur 1 Punkt zuhause behalten

Hallo Alemannen,

 

ich bin immer noch geschockt von dem was da heute auf dem Platz abgegangen ist. Mir fehlen echt die Worte für solch einen Zick-Zack Kurs den unsere Mannschaft in dem Spiel abgeliefert hat. Immerhin waren "noch" 4.600 Zuschauer an einem Sonntag im Tivoli anzutreffen und werden wohl genauso Diskussions- und Redebedarf haben wie wir Fanatics und vorallem Fuat Kilic.

 

Es hätte so schön sein können. Zunächst begann Aachen mit wirklich einschläferndem Fussball im 1. Durchgang, kaum Bewegung, hohe Fehlerquote und fahrlässige Fehlpässe auf die Flügel. Beinahe hätte man denken können die Mannschaft käme gerade vom Zirkeltraining unter Einsatz von Medizinbällen. Es dauerte wirklich geschlagene 35 Minuten ehe mal ein Pass den richtigen Adressaten gefunden hatte. Torgefahr war zuvor eigentlich nur in meiner Fantasie präsent, der Rasen war der aktivste Part in diesem ersten Durchgang. Doch urplötzlich lag das Leder im Kasten der Gäste. Ein einigermassen vernünftiger Angriff brachte gleich die Führung. Junior stocherte dem Gäste-Keeper die Kugel noch von seinen Handschuhen und hatte keine Mühe den Ball ins leere Tor zu schieben. Egal wie dieses Tor aus heiterem Himmel nun passiert war, jubeln durfte man trotzdem, ob verdient oder nicht, spielte keine Geige. Dies war auch in dieser mehr als höhepunktarmen ersten Halbzeit das erste Ausrufezeichen. Kurz danach war auch schon Pause.

 

Kilic forderte ja vor dieser Partie mehr Effektivität und schien genau die richtigen Worte gefunden zu haben, egal was für ein Scheissspiel hier heute abging.

 

In der 2. Halbzeit rieb man sich dann vom Wiederanpfiff weg verwundert die Augen. Aachen spielte rotzfrech nach vorne, kreierte Torchance um Torchance und lies die Fortuna U23 kaum noch Luft zum atmen, geschweige sich zu befreien. Mit ein wenig angesprochener Effektivität hätte Aachen noch gut und gerne 1-2 Tore nach 10 gespielten Minuten nachlegen können. Mergim zeigte dann in der 58. Minute warum er so wichtig für unser Team ist. Ein wunderschönes Hackentor stellte das Ergebnis auf 2:0 für unsere Jungs. Mittlerweile hochverdient. Düsseldorf fand einfach nicht statt, schoss nicht aufs Tor und wirkte müde und spielte pomadig. Dies nutzte Aachen echt sehr gut aus. Knappe 10 Minuten nach dem 2:0 erhöhte Junior nach einem katastrophalen Abstoss des Gäste-Torwarts auf 3:0. Er wurde einfach mal angeschossen und hatte freie Fahrt Richtung Tor, umspielte den Keeper und netzte eiskalt ein. Ein klasse Spiel von Junior Torunarigha am heutigen Tage. Auch der Schiedsrichter hatte heute nichts gegen ihn und pfiff auch hin und wieder mal ein Foul für Junior. Normalerweise wäre hier der Drops gelutscht gewesen, doch offensichtlich nicht bei einem Spiel mit Alemannia-Beteiligung. Mit der ersten Torchance durfte Zweitliga-Profi Hashimoto auf 3:1 stellen. Glücklicherweise fiel dieses Tor recht spät, naja bei anderen Teams hätte man keine Angst vor den letzten 15 Minuten des Spiels, doch bei Aachen ist alles etwas anders. Das Zittern begann bei den Fans und diese sollten leider auch Recht behalten. Wir schrieben schon die 89. Spielminute, der eingewechselte Daniel Hammel hatte keine Lust dem Düsseldorfer Angreifer zu folgen und liess ihn gewähren. Froese bedankte sich artig mit einem Lupfer aus spitzem Winkel und beschenkte sein Team mit dem 3:2. Auch das ist bei anderen Teams normalerweise kein Grund zur Panik, doch wie oben geschrieben, bei uns schon... Der ansonsten starke David Pütz semmelte die Kugel dann nur 1 Minute später ins eigene Tor und hätte genauso gut mit Düsseldorf vor nicht vorhandenen Gästefans feiern gehen können. Einfach nur beschämend und schockierend was hier heute Fakt war. Wäre dieses Spiel nur ein paar Minuten länger gelaufen wäre aus dem Endstand von 3:3 wohl noch eine Niederlage geworden. Die ansonsten über 66 Minuten starke Aachener Innenverteidigung vergeigte 3 Punkte in kürzester Zeit. Ein Spiel dauert nunmal 90+ Minuten wo man auch gerne mal die Konzentration oben halten kann, Überheblichkeiten sein lassen sollte oder vom Trainer bessere Wechsel erwarten könnnte. Hätte, wenn und aber... Ein verkorkster Spieltag der wichtige Zuschauer bei den nächsten Auftritten vermissen lassen wird.

 

Nun am kommenden Mittwoch muss Aachen echt aufpassen wenn sie zum BVB II reisen muss. Diese Mannschaft ist brandgefährlich und kann uns ganz schnell in eine dicke Krise jagen. Der Abstiegssumpf ist gnadenlos und für diesen Abstiegskampf sehe ich mit einer solche jungen Mannschaft schwarz. Die Erfolgsspur muss schnellstmöglich gefunden werden, denn in dieser englischen Woche kommt am Sonntag ein ebenso angeschlagener Gegner, Wuppertal, zu uns an den Tivoli.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

9. September 2017

Peinliche Auswärtsniederlage beim Aufsteiger Erndtebrück

Hallo Alemannen,

 

da ich bei diesem Spiel nicht anwesend sein konnte, greife ich auf den Spielbericht der Alemannia zurück.

 

Der 7. Spieltag der Regionalliga West endete für die Alemannia mit einer Enttäuschung. Bei Aufsteiger TuS Ernderbrück unterlagen die Schwarz-Gelben trotz eines über weite Strecken überlegen geführten Auftritts mit 0:2 (0:1). Vor 586 Zuschauern, die mehrheitlich aus Aachen angereist waren, fielen beide Treffer im Siegener Leimbachstadion jeweils zum Halbzeitende.

 

Nach dem 0:0 gegen Oberhausen gab es bei der Alemannia nur eine Änderung in der Startformation. Emre Yesilova durfte erstmals von Beginn an ran, für ihn blieb Slayd Mickels zunächst draußen. Das Spielgeschehen verlagerte sich früh in eine Richtung. Die Schwarz-Gelben verzeichneten einige Ballgewinne und kamen zu ersten Abschlussaktionen. Nach zwei Kühnel-Ecken von der rechten Seite köpfte Torunarigha erst zu ungenau (15.), wenig später zielte Damaschek genau in die Arme von TuS-Keeper Bäcker (17.). Nach einer guten halben Stunde entwickelten die Tivoli-Kicker auch aus dem Spiel heraus mehr Zug zum Tor. Kühnel versuchte es aus 22 Metern, Bäcker musste nachfassen (30.). Dann bereite Nebi über rechts vor. Torunarugha kam frei zum Kopfball, doch der ging einen guten Meter rechts vorbei (41.). Zwei Minuten danach kamen die Alemannen zu ihrer besten Gelegenheit, als Winter von rechts flankte und Kühnel den Erndtebrücker Keeper zu einer starken Parade zwang (43.). Noch bevor die Seiten getauscht wurden, gingen die Gastgeber wie aus heiterem Himmel in Führung. Die Aachener verteidigten bei einem Einwurf des Gegners zu passiv, Depta konnte den Schuss von Tabaku zunächst noch parieren, doch Heller reagierte am schnellsten und traf flach zum 1:0-Pausenstand (45.).

 

Am Spielgeschehen änderte sich auch im zweiten Durchgang nichts. Aachen gab den Ton an, alleine im Angriffsdrittel haperte es an der Genauigkeit. Yesilova prüfte Bäckermit einem Aufsetzer aus 25 Metern. Der Torhüter wirkte zwar nicht sicher, konnte das Leder aber abwehren (55.). Fuat Kilic reagierte, brachte mit Fejzullahu und Mickels zwei frische Offensivkräfte und ließ fortan im 4-4-2 agieren. Zwingender wurden die Möglichkeiten aber nicht, wodurch die Gastgeber gelang, den knappen Vorsprung zu verteidigen. Nachdem Erndtebrück in der 88. Minute zur ersten Ecke gekommen war, fiel die Entscheidung in der Nachspielzeit im Anschluss an Eckball Nr. 2. Mirroche schlug die Flanke und Valantini machte per Kopf den Deckel drauf – 2:0 (90+2.). „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit bestimmt und hatten genug Chancen, in Führung zu gehen. Umso ärgerlicher ist es, mit dem Pausenpfiff in Rückstand zu geraten. Nach der Pause hat die Mannschaft weiterhin alles versucht, wirkte mit zunehmender Dauer aber immer nervöser und hatte zu viele Ballverluste im Spielaufbau“, sagte Fuat Kilic nach der Partie.

 

Jetzt heißt es nach dieser peinlichen Niederlage nach vorne schauen und im Heimspiel gegen Düsseldorfs U23 wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Dieses Spiel wird am kommenden Sonntag um 14 Uhr sein.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

3. September 2017

Das 4. Remis im 6. Spiel - 0:0 zuhause gegen RW Oberhausen

Hallo Alemannen,

 

gestern fand auf dem Tivoli das ewige Traditionsduell zwischen unserer Alemannia und Rot-Weiss Oberhausen statt. 6.500 Zuschauer wollten dieses Spiel sehen und der Großteil hoffte natürlich, dass Aachen seine ungeschlagene Heimserie nicht einbüssen würde. Gespannt war man zudem auf die Rückkehr unserer verlorenen Jungs Löhden, Garcia und Gödde. Letzterer fiel auf Grund einer Verletzung leider aus.  Leider fiel auf unserer Seite der Toptorschütze Mergim Fejzullahu aus, was vor dem Spiel schon ein ziemlicher Schock war und diese Aufgabe gestern nicht wirklich einfacher machen würde.

 

Dieses Spiel war im Nachhinein nur in ganz wenigen Situationen mit so etwas wie mit Highlights versehen, darum macht ein ausführlicher Spielbericht hier eigentlich keinen Sinn. Hätte es allerdings in der Anfangsphase der Partie den fälligen Strafstoss für uns gegeben, wäre die Partie vielleicht unterhaltsamer geworden. Beide Mannschaften neutralisierten sich größtenteils, die Torhüter hatten so gut wie nichts zu tun (Ausnahme war der schöne Schuss von Pütz, den allerdings der RWO-Keeper halten konnte) und die Abwehrreihen standen auf beiden Seiten sehr sicher. Im Offensivspiel enttäuschten beide Teams teilweise erschreckend. Trotz offensiver Ausrichtung schaffte es keine Mannschaft sich einen Feldvorteil zu verschaffen oder das Publikum (was heute trotzdem sehr lautstark war!) mitzureissen.

 

Auch in der 2. Halbzeit blieb das Spiel höhepunktarm. Depta bekam tatsächlich nur in einer Situation etwas zu tun. Garcia zirkelte von links den Ball auf das Gehäuse, doch Depta reagierte sehr gut. Das Spiel plätscherte vor sich hin und irgendwie hatte keine der Mannschaften den großen Drang hier ein Risiko zu gehen. Erst ab der 75. Minute kam noch so etwas wie ein frischer Zug zum Tor auf. Aachen war offensichtlich die fittere Mannschaft und probierte es noch einmal etwas zielstrebiger nach vorne. Leider wurde hier kein Lucky-Punch gesetzt und somit endete eine recht langweilige Partie mit 0:0. Ein folgerichtiges Ergebnis.

 

Ob mit oder ohne Mergim wäre es glaube ich heute so oder so torlos geblieben.

 

Nun folgt in der nächsten Woche das Spiel beim Aufsteiger TuS Erndtebrück. Ein Spiel dass sehr schwer einzuschätzen ist. Auch in Wiedenbrück ging man eigentlich im Vorfeld von dem ersten Auswärtssieg aus, doch leider verhinderten diverse Faktoren diesen. Allerdings muss definitiv so langsam noch einmal ein dreifacher Punktgewinn her, denn Remis sind definitiv zu wenig um sich einen sicheren Abstand zu den Abstiegsrängen zu verschaffen. Das Potential unserer Mannschaft ist auf alle Fälle vorhanden, es muss natürlich erstmal die nötige Konstanz in das Spiel unserer Jungs Einzug halten. Aber ich vertraue da auf Fuat Kilic, denn er hat eine tolle Mannschaft aufgebaut, die sich bald auch für ihre Leistungen belohnen wird. Unsere Gegner waren bisher definitiv in keinster Weise Fallobst und 7 Punkte sind bis dato eine sehr angenehme Sache.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

27. August 2017

1:1 beim SC Wiedenbrück - Ein unnötiger Punktverlust

Hallo Alemannen,

 

am gestrigen Samstag musste unsere Alemannia zum SC Wiedenbrück reisen. Nach dem, trotz 2:4, guten Auswärtsspiel bei Viktoria Köln stand heute ein schwer einzuschätzendes Spiel an. Begleitet von 350-400 Aachener Fans wollte unsere junge Mannschaft unbedingt den ersten Auswärtssieg einfahren. Auf Grund der letzten Ergebnisse des SCW war Aachen ein Stückchen weit in der Favoritenrolle.

 

Unser Neuzugang Joy-Slayd Mickels stand erstmals in der Startelf und hatte somit die Chance sich in die Stammelf zu spielen.

 

Das Spiel konnte beginnen. Wer jetzt eine stürmische Alemannia erwartet hatte wurde leider enttäuscht. Überraschend passiv und gehemmt traten unsere Spieler diese Partie an. Die Gastgeber wirkten giftiger und waren in den Zweikämpfen recht ruppig unterwegs. Wiedenbrück kaufte der Alemannia hier von der ersten Minute an den Schneid ab, ohne jedoch fussballerisch überzeugen zu können. Sie lauerten hier auf Konter im eigenen Stadion und ließen Aachen den Hauptteil der Arbeit verrichten. Schön anzusehen war dieses Spiel ganz gewiss nicht. 30 Minuten lang fanden die Tivolikicker keinen Zugriff und hatten teilweise großes Glück, dass der Fussballgott kein Wiedenbrück-Fan war. Einige doch ganz gute Torchancen ließen die Gastgeber hier liegen, fast alle resultierten aus Kontern. Mit der ersten wirklichen Aachener Tormöglichkeit scheiterte Junior Torunarigha am Pfosten. Aachen fand nach und nach immer besser in die Partie, doch Torchancen waren absolute Mangelware. Kurz vor dem Seitenwechsel zirkelte Mergim Fejzullahu einen Freistoss noch knapp über das Gehäuse. Mit 0:0, absolut leistungsgerecht, ging es in die Kabinen.

 

Kilic schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn Aachen begann die 2. Halbzeit sehr aggressiv und stürmisch. Aachen erspielte sich jetzt Chance über Chance, teilweise mit sehr hoher Qualität, doch das Leder wollte nicht in den Kasten. Immer wieder scheiterten unsere Spieler nur um Zentimeter. Doch nach knapp 15 gespielten Minuten klingelte es endlich. Unser Neuzugang Joy-Slayd Mickels markierte nach einem schönen Pass von Daniel Hammel das mittlerweile verdiente 1:0 für unsere Alemannia. Nach der Führung kontrollierte Aachen das Geschehen nach Belieben, ohne allerdings weitere Torchancen herausspielen zu können. Vom Spielverlauf gab es eigentlich jetzt keinen Zweifel, dass es hier nur einen Sieger geben dürfte, nämlich Alemannia Aachen. Doch leider hatte der Schiedsrichter nach 70 Minuten etwas dagegen. Nach einem Foul von Tobi Mohr (in meinen Augen nicht im Strafraum), entschied dieser auf Foulelfmeter. Mit der ersten wirklichen "Torchance" der 2. Halbzeit glich der SC Wiedenbrück diese Partie aus. Aachen wirkte wie geschockt. Das vorher gut gestaffelte Spiel kam zum erliegen und es wurde hektischer im Passspiel. Mit Pech hätte Aachen hier das Ding noch verlieren können. Wiedenbrück nutzte die nun aufkommende Konfusion bei der Alemannia aus und nach einem Konter hatte der Elfmeterschütze Maier freistehend das 2:1 für Wiedenbrück auf dem Fuss, verzog glücklicherweise aber klar. Mit dem 1:1 Unentschieden pfiff der Schiedsrichter die am Ende der 2. Halbzeit sehr hektische Partie ab.

 

Der Elfmeter und die verkorkste erste Halbzeit waren die Gründe für diesen definitiven Punktverlust. Da muss schnellstmöglich wieder der aus den letzten Spielen gewohnte Fluss in das Aachener Spiel kommen. Immerhin erwartet uns zuhause am kommenden Samstag eine schwere Aufgabe. Rot-Weiss Oberhausen wird zu Gast sein und mit Philipp Gödde, Rafael Garcia und Jannik Löhden 3 Ex-Alemannen mitbringen. Hoffentlich wird diese Partie beim SC Wiedenbrück uns nun nicht Zuschauer kosten, denn vergesst nicht, unsere Alemannia braucht jeden Fan!

 

Zu dem Trainer des SCW sagt man am besten nichts mehr. Hier könnte ich mich mal so richtig schön auslassen, aber Fuat Kilic hat in der Pressekonferenz genau richtig reagiert.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

19. August 2017

2:4 bei Viktoria Köln, trotz bärenstarker Leistung!

Hallo Alemannen,

 

da ich am gestrigen Spiel nicht dabei sein konnte, muss ich mich leider der Alemannia-Homepage bedienen:

 

Am 4. Spieltag der Regionalliga West musste sich die Alemannia erstmals geschlagen geben. Beim amtierenden Meister FC Viktoria Köln unterlagen die Schwarz-Gelben in einer umkämpften Partie mit 2:4 (1:2). Mergim Fejzullahu und Alexander Heinze hatten den ersten Zwei-Tore-Rückstand zwischenzeitlich noch egalisieren können.

 

Fuat Kilic änderte seine Startformation auf zwei Positionen. David Pütz, in der Vorwoche angeschlagen, ersetzte den verletzten Tobias Lippold. Außerdem erhielt Ilias Azaouaghi den Vorzug gegenüber Daniel Hammel. Rund 1.500 Anhänger hatten die Alemannia auf die rechte Rheinseite begleitet. Die Tivoli-Kicker fanden zunächst gut in die Partie und kamen zu vielen Ballgewinnen in der gegnerischen Hälfte. So ging die erste gute Gelegenheit auch auf das Konto der mutigen Aachener. Mohr flankte von links, Torunarigha stieg zum Kopfball, doch der ging einen knappen Meter drüber (16.). Wenig später tauchten die Gastgeber erstmals gefährlich vor dem Aachener Gehäuse auf. Eine Wallenborn-Flanke von der linken Seite fiel vor die Füße von Rüzgar, der aus 17 Metern abzog. Das Leder wurde knapp neben den rechten Pfosten abgefälscht (18.). Die Schwarz-Gelben schalteten weiter gut um. Fejzullahu flankte von rechts. Pütz kam mit dem Kopf nicht an den Ball und in seinem Rücken konnten die Gastgeber vor Torunarigha zur Ecke klären (23.). Etwas überraschend ging der amtierende Meister nach 28 Minuten in Führung. Wallenborn und Heinze duellierten sich im Sechszehner. Der Kölner kam zu Fall. Schiri Heien zögerte keine Sekunde und deutete auf den Punkt. Wunderlich lief an und ließ Depta keine Abwehrchance – 1:0. Nur vier Minuten später baute Köln seinen Vorsprung aus. Wunderlich packte den Zirkel bei einem Freistoß aus 25 Metern Maß genau aus und traf zum 2:0 ins linke Eck (32.). Die Alemannia schüttelte sich kurz und fightete sich in die Partie zurück. Mohr schlug eine Linksflanke in den Strafraum, Fejzullahu lief ein und markierte mit einer Direktabnahme aus sechs Metern den 2:1-Anschlusstreffer (39.). Zwei Minuten später flankte Winter von rechts, Torunarigha kam zum Kopfball, doch Viktoria-Keeper Patzler war rechtzeitig im bedrohten Eck (41.). Trotz des knappen Pausenrückstands durften sich die Alemannen im zweiten Durchgang wieder etwas ausrechnen.

 

Die junge Elf kam schwungvoll aus der Pause. Kühnel traf mit einem fulminanten Volleyschuss aus 22 Metern zunächst nur den linken Innenpfosten (47.). Den gerechten Lohn gab es keine 60 Sekunden später. Nach einer Fejzullahui-Ecke war Heinze mit dem Kopf zur Stelle und wuchtete das Leder zum vielumjubelten 2:2 über die Linie (48.). Kühnel versuchte es kurz darauf erneut aus der Distanz. Das Leder ging diesmal aber knapp einen Meter drüber (50.). Genau in der Phase, als sich das Blatt endgültig zu wenden schien, ging die Viktoria durch eine weitere Standardsituation erneut in Führung ging. Wunderlich hatte einen Freistoß weit in den Strafraum geschlagen und ausgerechnet Ex-Alemanne Junglas überwand Depta mit einer Kopfballbogenlampe zum 3:2 (55.). Die Tivoli-Kicker mussten erneut einem Rückstand hinterher rennen. Kühnel reklamierte nach einem Zweikampf mit Backszat im Strafraum einen Strafstoß. Die Pfeife des Unparteiischen blieb jedoch stumm (66.). Fuat Kilic brachte mit Joy-Slayd Mickels, Yesilova und Nebi frische Offensivkräfte. Die Wende blieb aber aus, weil auch der vierte Kölner Treffer nach einem ruhenden Ball fiel. Doppeltorschütze Wunderlich sammelte per Ecke den nächsten Scorer-Punkt und Lanius erzielte per Kopf das Spiel entscheidende 4:2 (82.). „Das ist brutal, wenn man sich so ins Spiel zurückkämpft und das Feld dann durch zwei Unachtsamkeiten bei Standardsituationen als Verlierer verlässt. Spielerisch waren wir heute sicherlich nicht das schlechtere Team“, sagte Fuat Kilic nach der Partie. Erstmals seit Anfang März muss sich die Alemannia noch einmal mit dem Gefühl einer Niederlage anfreunden.

 

Nun heißt es Mund abputzen und auf das nächste Auswärtsspiel beim SC Wiedenbrück fokussieren. Dort ist definitiv mehr zu holen als hier in Köln. Eine Sache der Einstellung dürfte uns dort in Richtung Punkte bringen.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

12. August 2017

Mit 3:1 den Geheimfavoriten SV Rödinghausen nach Hause geschickt

Hallo Alemannen,

 

am gestrigen regnerischen Nachmittag empfing die junge Alemannia den vor der Saison als Geheimfavoriten gehandelten SV Rödinghausen. Nach den bisherigen 2 starken Ligaspielen unserer Truppe durfte man mit heftiger Gegenwehr rechnen und garantiert dem SVR nicht kampflos das Spiel überlassen. Aachen startete mit einem mehr als respektablen 1:1 gegen einen der Favoriten Gladbach in die Saison, dem dann eine Woche später ein 2:2 beim SC Verl folgte. Beide Spiele hätte Aachen bei besserer Chancenverwertung locker gewinnen können, zu dominant traten wir auf.

 

Rödinghausen spielte bisher einmal Remis und konnte am letzten Wochenende den letztjährigen Meister Viktoria Köln bezwingen, man war also gewarnt. Ebenso gespannt sein durfte man auf die Resonanz der Fans nach dem sehr guten Besuch am ersten Spieltag (9.100 Zuschauer, davon 400 aus Gladbach). 

 

Der wieder genesende Pluntke verdrängte Lippold aus der Innenverteidigung, Neuzugang Mickels war noch nicht im Kader. Ansonsten war die Mannschaft unverändert zum letzten Spiel in Verl.

 

Das Spiel konnte, vor leider "nur" 5.700 Zuschauern,  beginnen. Unsere Bubi-Truppe legte sofort los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Schon nach wenigen Sekunden hatte sie das 1:0 auf dem Fuss. Junior, der gestern bärenstark war, hatte die Führung auf dem Schlappen, Heimann konnte allerdings gerade noch so abwehren. Aachen hatte in den Folgeminuten das Spiel im Griff ohne glänzen zu können. Die nächste Torchance konnte erst nach circa 15 Minuten verzeichnet werden, doch Junior wurde nach einer in meinen Augen Notbremse unfair gestoppt als er alleine aufs Gästetor zulaufen konnte. Der etwas sehschwache Schiedsrichter entschied auf Weiterspielen. Rödinghausen befreite sich ein ums andere Mal, es war mittlerweile eine offene Partie. Das erste Ausrufezeichen setzte Aachen. Mohr flanke von der linken Seite und Junior markierte mit dem Kopf eiskalt die 1:0 Führung für unsere Mannschaft. Gute Chancen entwickelten sich jetzt auf beiden Seiten, doch die 1:0 Führung hatte auch nach 45 Minuten bestand. Absolut verdient, doch Aachen trat noch nicht so spielerisch souverän auf wie in den letzten Partien.

 

Pünktlich wurde die 2. Halbzeit angepfiffen. Mit dem 1:0 im Rücken und neuen Instruktionen betraten die Kicker das Grün. Rödinghausen übernahm leider nach Wiederanpfiff die Initiative und war sofort die überlegene Mannschaft. Aachen konnte sich kaum noch befreien und erstarrte irgendwie in Passivität. Depta sah sich einem halben Dutzend Schussmöglichkeiten des SVR entgegen. Glücklicherweie hatten diese noch kein Zielwasser getrunken. Aachen bettelte trotzdem weiter um den Ausgleich, den sie nach knapp 65 Minuten auch hinnehmen musste. Von der rechten Seite zog Steffen einfach mal ab und markierte mit einem 20 Meter-Strahl den von den Gästen umjubelten Ausgleich. Das Spiel drohte nun zu kippen. Beinahe hätte der Rödinghausen-Neuzugang Engelmann noch das 2:1 erzielen können, wäre Pluntke nicht hellwach gewesen. Für unsere Kicker schien das ein Hallo-Wach-Effekt gewesent zu sein. Plötzlich waren sie wieder da und ackerten sich in das Spiel zurück, immerhin waren noch 15 Minuten zu spielen. Rödinghausen schien nun einige Gänge zurückzuschalten und überließ den giftigen Aachenern nun mehr vom Spielfeld. Neuzugang Nebi bedankte sich artig und vollendete eine Winter-Flanke mit dem Kopf zur erneuten Führung in Minute 81. So schnell kann es gehen! Der Jubel der Alemannen war noch nicht ganz verebt als der Gelb-Wütige Schiedsrichter einen fragwürdigen Elfmeter für uns pfiff. Mergim liess sich die Chance nicht nehmen und vollstreckte eiskalt zum 3:1, was gleichzeitig der Endstand war.

 

Minutenlang wurde die Mannschaft von den Fans bejubelt und gefeiert. Man konnte sehen wie sehr diese Jungs das genossen.

 

Ein heute zwar nicht so überzeugender Auftritt, doch am Ende stand der etwas glückliche 3:1 Erfolg. Rödinghausen wird in dieser Saison definitiv noch die ein oder andere Überraschung schaffen, denn diese Truppe hat sich clever verstärkt und gehört für mich weiterhin zu einem Team der oberen 5-6 Plätze. Unsere Jungs können aus diesem Grunde besonders stolz auf das erspielte Resultat sein. Die Chemie zwischen Fans und Verein passt wieder perfekt und immerhin ist Aachen jetzt Saisonübergreifend sehr sehr lange ungeschlagen, trotz neuformierter Truppe.

 

Nun geht es nach Köln zur Viktoria am kommenden Samstag. Eine echte Reifeprüfung für die Tivoli-Kicker, dann erneut ein Auswärtsspiel beim SV Wiedenbrück, ehe es die Woche darauf dann zum Heimspiel gegen RWO kommen wird (vor hoffentlich wieder annähernd 10.000 Zuschauern).
 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

5. August 2017

Respektables 2:2 in Verl, trotz 2:0 Führung - Trotzdem starke Vorstellung!

Hallo Alemannen,

 

endlich stand das erste Auswärtsspiel der Saison auf dem Programm. Unsere junge neue Mannschaft bekam es mit dem im Amateurbereich etablierten SC Verl zu tun, einer sehr unangenehmen und eingespielten Truppe aus Ostwestfalen. Nur unglücklich unterlag dieser SCV beim letztjährigen Meister Viktoria Köln mit 0:1. Aber auch unsere Alemannia hatte einen überzeugenden Auftritt vor heimischem Publikum gegen einen anderen Favoriten Mönchengladbach II. Spannung war sicherlich garantiert.

 

Nach dem Ausfall von Pluntke rückte Lippold in die Innenverteidigung, ansonsten spielte Aachen unverändert im Vergleich zum Auftaktspiel. Gefühlte 1000 Alemannia-Fans machten sich auf den Weg ins weit entfernte Verl. Der Weg nach Verl war von Staus und Verzögerungen geprägt, einer ewig langen Warterei an den Kassenhäuschen, sowie dem frustrierenden Verbot von jeglichem "Lärmmaterial" wie Trommeln.

 

Nun zum Spiel. Die Alemannia knüpfte vom Anpfiff weg an die starke und bissige Vorstellung daheim an. Der Gastgeber fand nicht wirklich in die Partie. Meist wurde der ballführende Verler direkt von 2-3 Alemannen angegriffen um dann mit starkem Forechecking den Weg nach vorne zu suchen. Das sah bis zum Strafraum auch sehr, sehr gut aus. Allerdings wurden teils sehr gut herausgespielte Torchancen zu fahrlässig liegengelassen oder der Verler Schlussmann hatte ein glückliches Händchen. Phasenweise war das echt zum Haareraufen; da spielte unsere Elf wirklich ein klasse Auswärtsspiel und belohnte sich nicht frühzeitig mit der verdienten Führung. Mark Depta war nahezu im ersten Durchgang beschäftigungslos. Kurz vor der Pause legte Aachen noch eine Schippe drauf und belohnte sich doch noch mit der Führung. Fejzullahu markierte aus spitzem Winkel das 1:0 für Aachen. Sein bereits 2. Saisontreffer in der noch jungen Saison. Dies war auch gleichzeitig der Halbzeitstand.

 

Ab Wiederanpfiff ging die Post weiterhin Richtung Verl-Schlussmann. Aachen steckte nicht auf und schnürte die Gastgeber stark ein. Torchancen waren anfangs Mangelware, doch im Mittelfeld hatten die Tivolikicker ganz klar die Hoheit. Mit weiterhin starkem Pressing und offensichtlich auch starker Kondition steigerte man immer mehr seine Bemühungen. 3 Riesenchancen wurden vergeben innerhalb weniger Minuten, sehr viel Glück für Verl. Doch dann gab es endlich wieder Grund zum jubeln. Daniel Hammel zimmerte den Ball unhaltbar zum 2:0 ins Gehäuse und schraubte das Resultat leistungsgerecht nach oben. Das konnte auf Grund dieser heutigen erneut starken Leistung nur einen Auswärtssieg geben dachten sich wohl alle anwesenden Alemannen. Zu dominant trat man hier auf und ließ hinten 0,0 zu. Aber kaum schaltete Aachen ein paar Gänge zurück war es vorbei mit der Herrlichkeit. Verl bekam jetzt Oberwasser und unsere junge Elf tat irgendwie kaum etwas dagegen, ließ Verl gewähren. Ein Fehler wie sich in den folgenden 3 Minuten herausstellte. Verl egalisierte mit ihren ersten 2 gefährlichen Torschüssen tatsächlich diese Partie und stellte auf 2:2. An sich unfassbar und unverdient auf Grund unserer Dominanz, leider auch Abschlussschwäche, am gestrigen Tage. Die schien der Unerfahrenheit geschuldet zu sein, denn Einsatz und Moral waren absolut top. Eine erfahrene Truppe wie der der Gastgeber nutzte halt solche sich bietenden Chancen. Dies gehörte allerdings zum weiteren Lernprozess unserer Elf. Nach dem Ausgleich war allerdings vom SC Verl nichts mehr zu sehen, sie lauerten jetzt auf Konter, Aachen spielte Fussball. Leider konnte Aachen erneut ihre Überlegenheit nicht in weitere Tore münzen. So erzitterte sich der Gastgeber ein Remis, das in keinstem Falle verdient war, Aachen stand für die erbrachte Leistung fast mit leeren Händen da. Enttäuschte Gesichter auch bei den Fans, doch es gab den verdienten Beifall und "Kopf hoch"-Aufmunterungen.

 

Nun gegen den Geheimfavoriten SV Rödinghausen war wieder ein Samstag-Heimspiel auf dem Plan. Am kommenden Samstag 14 Uhr, vor hoffentlich guter Kulisse, könnte Aachen den vielleicht ersten Heimsieg anpeilen, wenn die Leistung kompensiert werden würde. Ein Fernbleiben vom Tivoli am Samstag wäre wie ein Schlag ins Gesicht dieser jungen Elf. Vorallem wird immer gefordert, dass sich eine Alemannia für die Fans zerreissen müsse, 100% Einsatz abliefern solle und nicht unbedingt dafür in der Tabelle oben stehen müsse. Nun können sich die Fans beweisen, ob es nicht nur hohle Forderungen sind/waren.

 

Wir sehen uns am Samstag!

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

28. Juli 2017

Eröffnungsspiel Alemannia - Gladbach II endet 1:1

Hallo Alemannen,

 

da ich selbst nicht vor Ort sein konnte, muss ich leider auf den Spielbericht der Alemannia zurückgreifen. Ich bin selber ziemlich enttäuscht, dass ich ein offensichtlich tolles Spiel unserer Jungs verpasst habe.

 

Alemannia Aachen und die U23 von Borussia Mönchengladbach haben die Regionalliga-Saison 2017/2018 mit einer Punkteteilung eröffnet. Vor 9.100 Zuschauern konnten die Schwarz-Gelben einen Rückstand mit einem Freistoßtreffer von Mergim Fejzullahu zum 1:1-Endstand egalisieren.

Fuat Kilic hatte nur drei Neuzugänge in seiner 3-4-3-Formation aufgeboten. Die Alemannen fanden gut in die Partie und kamen nach sieben Minuten zu ihrem ersten Abschluss. Nach einer Seitenverlagerung flankte Winter von rechts. Torunarigha kam zum Kopfball, der einen knappen Meter drüber ging. Gladbach wurde in der ersten Hälfte in erster Linie durch Distanzschüsse gefährlich. Feigenspan versuchte es aus 20 Metern. Das Leder ging - noch leicht abgefälscht - rechts am Tor vorbei (12.). Die nächste Möglichkeit ging wieder auf das Konto der Tivoli-Kicker. Hammel leitete einen Einwurf von Mohr auf Torunarigha weiter. Der hielt die Fußspitze in den Ball, das Leder ging aber nicht über die Linie (25.). Die beste Gelegenheit des ersten Durchgangs resultierte aus einem Gladbacher Ballverlust. Rütten vertändelte das Leder vor dem Strafraum gegen Kühnel, der alleine auf das Tor zu lief und flach in die Arme des Schlussmanns schob (38.). Torlos wurde der Pausentee serviert.

 

Der zweite Abschnitt begann mit einer artistischen Einlage von Torunarigha, der das Ziel nach einer Winter-Flanke um einen Meter verfehlte (47.). Präziser machten es die jungen Fohlen. Rütten bediente Kraus am rechten Strafraumeck, dessen Aufsetzer mit Effet im langen Eck einschlug - 0:1 (55.). Danach musste sich Depta strecken, um nach einem Benger-Schuss einen höheren Rückstand zu verhindern (60.). Vier Minuten später war die Alemannia ist zurück im Spiel. Fejzullahu zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern zum viel umjubelten ins linke Eck – 1:1 (64.). Eine Viertelstunde vor dem Ende hatte Hammel sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß.  Über Torunarigha und Fejzullahu landete die Kugel beim freigespielten Angreifer, doch Gästekeeper Nicolas lenkte den Ball aber Fußabwehr noch um den Pfosten (75.). In der Schlussphase hatten auch die Kicker vom Niederrhein  noch die Chance zur vollen Punktausbeute. Makridis setzte sich gegen Pütz durch und sein Schuss aus 20 Metern ging knapp am linken Pfosten vorbei (81.). „Ich möchte mich bei den zahlreich erschienenen Fans bedanken, dass sie das Vertrauen in die Mannschaft gesteckt haben. Die Mannschaft hat die Vorgaben gut umgesetzt. Insgesamt hatten wir die klareren Torchancen“, bilanzierte Fuat Kilic die ersten 90 Pflichtspielminuten seiner neuformierten Elf.

 

Nun heisst es nach diesem vielversprechenden Auftakt unserer jungen Elf in Verl am besten mit 3 Punkten nachzulegen. Zwar verlor der SC Verl unverdient 0:1 beim Topfavoriten Viktoria Köln mit 0:1, doch unserer hungrigen Mannschaft ist alles zuzutrauen.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

Trainingsstart am 19. Juni 2017 und Saisonausblickk

Hallo Alemannen,

 

am 19. Juni hatte die fussballlose Zeit endlich nach ewigen 4 Wochen ein Ende gefunden. Zwar ging es hier nur um das 1. Training der Saison, doch wichtig war es unsere neue Mannschaft in Augenschein nehmen zu dürfen.

 

Die neue Alemannia hatte ein vollständig anderes Gesicht als noch in der sehr erfolgreichen letzten Saison. Nach der schockierenden Insolvenz wurden in allen Bereichen Sparmassnahmen ergriffen. Die 2. Mannschaft wurde abgemeldet, das Nachwuchsleistungszentrum lief nur noch "auf Notstrom". Glücklicherweise konnte von unserer B-Jugend positives berichtet werden. Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg in die B-Jugend Bundesliga.

 

Auch vom Altersschnitt sah das eher nach einer U-Auswahl (Durchschnittsalter 22,2 Jahre) aus, als nach einer gestandenen und erfahrenen Mannschaft. Die Erfahrung sollten sich diese Jungs dann in der anstehenden neuen Saison aneignen und uns mit Teamgeist, Einsatzwillen und bedingungslosen Kampf das Gesicht der Alemannia präsentieren. Mit dem Abstiegskampf, so hofften alle anwesenden Fans, sollte diese Alemannia nichts zu tun bekommen. Die wie immer vor jeder Saison ausgerufene "stärkste Regionalliga West aller Zeiten" wird eine spannende Saison anbieten, da bin ich mir sicher. Mit Vereinen wie dem zurückgekehrten KFC Uerdingen, Wegberg-Beeck, Erndtebrückk und dem wohl nach der Lizenzverweigerung für Rhynern verschonten Ahlenern sollten einige spannende Derbys und Duelle auf dem Plan stehen. Außerdem stark besetzte Mannschaften wie Dortmund und Gladbach II, dem nicht aufgestiegenen Team Viktoria Köln, sowie wie immer als Favoriten gehandelten Vereinen wie RWO, RWE oder dem finanzstarken SV Rödinghausen ist eine Saisonprognose nicht wirklich abzugeben.

 

Trainer Kilic, so hoffen wir alle, hat einige gute Griffe mit den neuen Spielern tätigen können. Ohne Geld ist dies auch sehr schwer namhafte Kicker an den Tivoli zu lotsen. Trotzdem gelang es Kilic Spieler wie Düsseldorf Kapitän Lippold, Sturmtank Torunaringha oder einen Abwehrturm mit Namen Alexander Heintze an den Tivoli zu locken.

 

Wir wünschen Fuat und seiner Mannschaft eine Saison in ruhigen Fahrwassern und uns eine möglichst sorgenfreie Spielzeit.

 

Wir freuen uns auf die Saison 2017/2018!

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)


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