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25. November 2017

Aachen siegt im Nachholspiel verdient mit 2:0 gegen den 1.FC Köln II

Hallo Alemannen,

 

am heutigen kalten Samstag stand endlich das Nachholspiel gegen den 1. FC Köln Nachwuchs auf dem Programm. Nach dem erfolgreichen Rückrunden-Auftakt bei Mönchengladbach wollte unsere Mannschaft in der Erfolgsspur bleiben und weiter in der Tabelle klettern.

 

Große Stücke setzte Fuat Kilic auf die Rückkehr ihres Sturmtanks Junior Torunarigha, der in Gladbach noch gelbgesperrt war. Leider füllte sich in der Woche das Lazarett noch mehr, so dass Tobias Lippold, Daniel Hammel und Marcel Damaschek nicht zur Verfügung standen. Dafür kehrte Tobias Mohr endlich wieder aus seiner Verletzungspause vor heimischem Publikum zurück.

 

Vor "nur" 4.700 Zuschauern wollten die Alemannen den Zuschauern heute ein Spiel zum erwärmen präsentieren.

 

Aachen spielte vom Anpfiff weg mutig und engagiert nach vorne. Bereits nach 3 Minuten wurde eine riesige Chance leider kläglich vergeben als Azaouaghi frei vor dem Tor links vorbei in die Wolken schoss. Unsere Mannschaft liess sich davon nicht von ihrem Weg abbringen und spielte weiter forsch nach vorne. Fast minütlich hatten sie in den ersten 15 Minuten eine gute Tormöglichkeit. Dann kamen auch die Gäste so langsam zu 1-2 ansatzweise gefährlichen Halbchancen. Das Spiel wogte hin und her, wobei Aachen den spielerisch besseren Eindruck machte. Kurz vor dem Seitenwechsel wartete Fejzullahu einen Tick zu lange und sein Torschuss wurde gerade noch abgeblockt.

 

Mit 0-0 ging es in die Kabinen.

 

Zum Wiederanpfiff war es zunächst Köln das das 1:0 auf dem Kopf hatte. Doch Nettekoven parierte den Kopfball sensationell. Aachen gewann aber nach wenigen Minuten schnell das Spiel zurück in die eigenen Hände. Ihre Angriffe führten sofort zu 2 guten Torchancen, die aber noch immer nicht zur gewünschten Führung genutzt werden konnten. In der 60. Minute war es aber soweit. Pluntke nutzte einen Eckball zur 1:0-Führung für unsere Tivoli-Kicker. Per Kopf liess er dem Torwart der Gäste keinerlei Abwehrchance. Kai Bösing hatte kurz darauf sogar das 2:0 auf dem Fuss, doch sein guter Torschuss ging knapp über das Tor. Die Alemannia stand jetzt sehr kompakt und die Kölner Gäste bissen sich daran die Zähne aus. Torchancen konnten sie einfach keine mehr kreieren. Fejzullahu machte dann in der Nachspielzeit mit der einzigen weiteren Torchance in Halbzeit 2 den Deckel drauf. Da der Gästekeeper bei einer Standardsituation mit im Sechzehner stand, konnte Mergim nach einem Konter den Ball im leeren Tor unterbringen und den 2:0 Endstand markieren. Danach war auch schon Feierabend und alle lagen sich jubelnd in den Armen.

 

Ein hochverdienter Heimsieg gegen recht harmlose Gäste aus Köln. Nun geht es weiter am kommenden Dienstag im Pokalspiel beim SV Bergheim und Samstag mit einem weiteren Heimspiel gegen den SC Verl (wo man im Hinspiel eine 2:0 Führung kläglich verspielte).

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

18. November 2017

Auswärtssieg mit 2:1 beim Angstgegner Mönchengladbach U23

Hallo Alemannen,

 

am letzten Wochenende durfte die Alemannia nach der ungewollten Spielpause wieder einmal auf dem Platz zeigen was in ihr steckte.

 

Da ich aber nicht vor Ort sein konnte, reiche ich den Bericht der Alemannia nach:

 

Die Alemannia ist mit einem Erfolg in die Rückrunde der Regionalliga West gestartet. Bei der U23 von Borussia Mönchengladbach siegten die Schwarz-Gelben vor 833 Zuschauern mit 2:1 (2:1). Treffer von Ilias Azaouaghi und Mergim Fejzullahu per Foulelfmeter hatten die Alemannen auf die Siegerstraße gebracht.

 

 

Bei der Alemannia fehlten Junior Torunarigha (5. Gelbe Karte) und Marcel Damaschek (Bänderverletzung) im Aufgebot. Daniel Hammel nahm zunächst auf der Bank Platz. Das Trio wurde durch Matti Fiedler, Emre Yesilova und den wiedergenesenen Tobias Mohr ersetzt. Fuat Kilic hatte im Vorfeld von seiner Mannschaft gefordert, „nicht zu passiv zu agieren und auch auswärts eine gewisse Dominanz auszustrahlen.“

 

Die Mannschaft beherzigte die Vorgaben des Trainers besonders in der ersten Hälfte. Azaouaghi servierte von rechts, Yesilova zog aus 17 Metern ab und der Flachschuss ging knapp am rechten Pfosten vorbei (7.). Fejzullahu verfehlte danach mit einem Schuss aus 20 Metern das Ziel (13.). Nach einer Gladbacher Freistoßhereingabe konterten die Aachener über Yesilova, der nach Doppelpass mit Fejzullahu frei durch war und  den rechten Außenpfosten traf (16.). Die verdiente Führung für die Tivoli-Kicker fiel eine Minute später. Mohr flankte von links und Azaouaghi ließ Nicolas mit einem Kopfballaufsetzer aus fünf Metern keine Abwehrchance - 0:1 (17.). Aachen blieb weiter tonangebend. Kühnel führte einen Freistoß schnell in den Lauf von Winter aus, der das Leder vom rechten Strafraumeck knapp drüber hämmerte (29.). Kurz vor dem Seitenwechsel wurde Fejzullahu von Lieder und Hoffmanns im Strafraum in die Zange genommen. Schiri Delfs entschied auf Strafstoß und der Gefoulte schickte Nicolas in die falsche Ecke – 0:2 (45.). Noch bevor der Pausenpfiff ertönte, konnten die Gastgeber verkürzen. Nach einem Einwurf von der rechten Seite flankte Makridis auf Simakala, der den Ball mit der Brust annahm und  dann per Fallrückzieher sehenswert den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielte (45+1.).

 

Das Spiel war zum Wiederbeginn wieder offen. Nach einem Einwurf lupfte Yesilova den Ball über seinen Gegenspieler und legte sich die Kugel anschließend etwas zu weit vor. Der Winkel wurde zu spitz und der Abschluss landete am Außennetz (54.). Auf der Gegenseite stocherten die jungen Fohlen einen nicht entschlossen genug geklärten Angriff hinter die Aachener Abwehr. Benger tauchte frei vor Nettekoven auf, doch der Aachener Keeper konnte reaktionsstark parieren (56.). Die Alemannen strahlten nicht mehr die Dominanz des ersten Durchgangs aus, standen hinten aber kompakt und ließen wenig zu. Winter steckte das Leder mit der Hacke durch. Mickels hatte freie Bahn, verpasste aber aus spitzem Winkel knapp die Vorentscheidung (80.). Vier Minuten später wurde es noch einmal brenzlig vor dem Aachener Tor. Hoffmanns eroberte den Ball nach einem Querpass und spielte Richter frei, der aus 14 Metern am langen Pfosten vorbeizielte (84.). Dass Fejzullahu in der Nachspielzeit einen weiteren Treffer verpasste, beschäftigte die Schwarz-Gelben nur kurz, weil die Partie Sekunden danach beendet war.

 

„Der Sieg ist aufgrund der ersten Halbzeit verdient. Leider haben wir vor der Pause noch einen vermeidbaren Gegentreffer kassiert. Uns war klar, dass Gladbach am Ende alles nach vorne werfen würde. Unsere Mannschaft hat aufopferungsvoll dagegen gehalten“, freute sich Fuat Kilic über den dritten Auswärtssieg in Serie. Die Alemannia verbesserte sich dadurch auf den achten Tabellenplatz und kann bei noch zwei ausstehenden Nachholspielen weiteren Boden gut machen.

 

Nun hat unsere Mannschaft nach diesem tollen Rückrundenauftakt das Nachholspiel gegen den momentan stark aufspielenden Nachwuchs des 1.FC Köln vor der Brust.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

4. November 2017

Erneute Heimpleite - 1:2 unterliegt Aachen nach Führung gegen SGW 09

Hallo Alemannen,

 

nachdem man letzte Woche in Wegberg 3 wichtige Zähler mitbringen konnte, hieß es heute nur die 3 Punkte am Tivoli zu behalten. Zu Gast waren die kriselnden Wattenscheider aus der Lohrheide. 5.100 Zuschauer waren heute Zeuge wie sich unsere Mannschaft erneut nach einer Führung daheim den Schneid abkaufen liess und so wichtige 3 Punkte fahrlässig verspielte.

 

Fuat Kilic setzte fast auf die identische Startformation wie in der Vorwoche in Wegberg. Einzig Azaouaghi rückte für Nebi in die Startelf.

 

Aachen spielte von Beginn an forsch nach vorne und erspielte sich schon in der Anfangsphase einige gute Chancen. Leider wurden diese meist durch unnötige Zögerlichkeiten verdaddelt. Nach gut einer Viertelstunde folgte dann aber die mehr als verdiente Führung. Nach einer Ecke vollstreckte unser neuer Torjäger Damaschek per Kopf zum 1:0 und liess den Tivoli erstmals beben. Vom Gast aus der Lohrheide war überhaupt nichts zu sehen und Aachen hatte die Partie souverän im Griff. Leider versäumte es unsere Truppe die Führung noch klarer auszubauen und ging mit eben dieser in die Kabinen. Ein mulmiges Gefühl war da schon dabei, denn solch knappe Führungen bedeuten am Tivoli meistens Zittern sobald nur ein wenig nachgelassen würde. Hier war es Kilics Aufgabe die Mannschaft darauf vorzubereiten.

 

Nach Wiederanpfiff das gleiche Bilde wie im ersten Durchgang. Aachen dominierte fast nach Belieben, schaffte es aber weiterhin nicht das Leder im Gehäuse noch einmal unterzubringen. Ein sehr gefälliges Spiel unserer Tivolikicker, doch nach und nach setzte der Schlendrian und mangelnde Konzentration ein. Sinnfreie Fehlpässe und uninspirierte lange Bälle prägten nun das Spiel der Alemannia. Natürlich war auch das dem Gast aus Wattenscheid nicht entgangen und sie versuchten jetzt tatsächlich ihr Heil in der Offensive (wurde aus Wattenscheider Sicht auch mal Zeit nach knapp 1 Stunde Spielzeit). Und wie es irgendwie logisch ist in dieser Saison brauchte der Gast nur eine Möglichkeit um das Spiel auszugleichen. Wie bei Aachen benötigten sie eine Ecke um das Leder zum Ausgleich über die Linie zu drücken. Kopfschütteln und Unverständnis auf den Rängen, Fuat Kilic sprang wie ein HB-Männchen an der Seitenlinie herum und gestikulierte wild und aufgebracht. Es war noch knapp eine Viertelstunde Zeit wieder in die Spur zurückzufinden. Das 1:1 war der größte Witz im bisherigen Spielverlauf. Allerdings hatte sich Aachen das definitiv selber zuzuschreiben. Im Gegensatz zur Heimniederlage gegen RWE spielte Aachen klar verbessert, doch ein so schwacher Gast aus Wattenscheid bekam hier Geschenke verteilt. Aachen versuchte es zwar noch halbherzig nach vorne, aber meist war die Verzweiflung da der Denker und Lenker. Nur 3 Minuten nach dem Ausgleich fand Wattenscheid ein 2. Mal die Kraft im Spiel noch einmal nach vorne zu spielen. Über den rechten Flügel wollte niemand den Wattenscheider Spieler stören, liess diesem alle Zeit der Welt und schaute staunende zu wir effektiv man Fussball  spielen kann. Boyamba hatte keine Mühe am langen Pfosten die Hereingabe über die Linie zu drücken. 2 Torchancen Wattenscheid, 2 Tore und Aachen merkte wohl was sie hier mächtig verbockt hatten. Es lief schon die Nachspielzeit, Aachen war noch einmal wütend alles nach vorne, doch ein Kopfball von Damaschek ging knapp neben das Tor und ein in meinen Augen klarer Strafstoss wurde uns verweigert. Dann war auch schon Schluss, Aachen baute seinen Negativlauf am Tivoli durch eigene Schuld weiter aus und liess erneute jubelnde Gäste zurück.

 

Absolutes Unverständnis meinerseites zu diesem Spiel. Größtenteils souveränes Auftreten, gute Torchancen und der Gast wird belohnt fürs Nichtstun. Dann noch die Fehlentscheidung des Schiedsrichters und der Platzverweis für Kilic setzten dem ganzen die Krone auf.

 

Jetzt kommende Woche heißt es sich aus dem Negativstrudel erneut zu befreien und beim Aufsteiger Rhynern die jetzt noch wichtigeren 3 Punkte mitzunehmen. Ich hoffe Fuat findet die richtigen Worte und dass die Mannschaft diese katastrophale Leistung kapiert und sich wieder zusammenreisst.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic) 

28. Oktober 2017

3:1 Auswärtssieg beim FC Wegberg-Beeck

Hallo Alemannen,

 

da ich aus beruflichen Gründen auch dieses Spiel nicht im Stadion sehen konnte, hier erneut der Bericht der Alemannia:

 

 

Die Alemannia hat das Nachbarschaftsduell beim FC Wegberg-Beeck mit 3:1 (2:0) für sich entschieden. Nach einer überlegen geführten ersten Hälfte gelang den Hausherren vor 1.311 Zuschauern durch den Ex-Aachener Shpend Hasani der Anschlusstreffer. Daniel Hammel sorgte in der Nachspielzeit für die Entscheidung.

 

 

Fuat Kilic hatte nach der Niederlage gegen Essen zwei personelle Wechsel vorgenommen. Daniel Hammel und Arda Nebi rückten anstelle von Matti Fiedler und Ilias Azaouaghi in die Aachener 4-1-4-1-Formation. Die Alemannen starteten schwungvoll in die Partie und kamen bereits nach rund 60 Sekunden zu ihrer ersten Chance. Hammel scheiterte aus 14 Metern an Zabel. Torunarigha setzte nach, stand aber im Abseits. Dann zirkelte Fejzullahu einen Freistoß aus 20 Metern über die Mauer. Zabel hechtete ins linke Eck und konnte das Leder noch um den Pfosten lenken (11.). Die Dominanz der Tivoli-Kicker spiegelte sich nach 23 Minuten auch im Ergebnis wieder. Kühnel zog einen Freistoß auf den langen Pfosten. Torunarigha legte per Kopf ab und Damaschek hämmerte das Leder aus der Drehung zum 0:1 in die Maschen. Wenig später leitete Torunarigha eine Hereingabe von Pütz erneut per Kopf weiter und Nebi traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz (25.). Aachen blieb am Drücker und baute den Vorsprung aus. Torunarigha hatte gut 20 Meter vor dem Tor zu viel Platz, konnte mit links abziehen und die Kugel schlug flach zum 0:2 im linken Eck ein  (28.). Auf der Gegenseite wurde es vor dem Seitenwechsel nur einmal brenzlig. Hasani wollte von rechts den mit geeilten Czichi bedienen, doch Heinze bekam im letzten Moment noch sein Abwehrbein dazwischen (34.).

 

Nach Wiederbeginn setzte sich die Aachener Überlegenheit zunächst fort. Wilms konnte einen Schuss von Fejzullahu so gerade noch abblocken. Die anschließende Kühnel-Ecke von der linken Seite touchierte mit viel Effet den rechten Pfosten (47.). Danach entschied das luxemburgische Schiedsrichtergespann zweimal zu Ungunsten der Kilic-Elf. Fejzullahu war nach einem Steckpass von Hammel frei durch. Noch bevor der Heber über die Linie kullerte, signalisierte der Assistent eine Abseitsstellung (51.). Noch kniffliger ging es nach 58 Minuten zu. Kühnel übernahm wieder einen ruhenden Ball von der rechten Seite. Heinze traf per Kopf wuchtig zum vermeintlichen 0:3. Der Schiedsrichter deutete ein passives Foul von Torunarigha an und gab auch diesen Treffer nicht (58.). Eine Stunde hatten die Schwarz-Gelben das Spiel fest im Griff, danach wurde es noch einmal eng. Niemand konnte Hasani entscheidend stören, der aus 20 Metern abzog. Mit Hilfe des rechten Innenpfostens landete die Kugel zum 1:2-Anschlusstreffer im Netz (63.) und Wegberg witterte Morgenluft. Als Tobor einen Hammel-Schuss im Strafraum mit dem Arm abwehrte, gab es keinen Strafstoß (70.). Da Aachen die Konterchancen durch die eingewechselten Azaouaghi (82.) und Konate-Lueken (84.) danach nicht nutzen konnte, blieb die Partie bis zur letzten Sekunde umkämpft. Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit machte Hammel mit einem Solo von der Mittelline den Deckel drauf und versenkte die Kugel aus 18 Metern flach zum 1:3-Endstand ins linke Eck.

 

Eine gute Reaktion auf die 1:2 Heimniederlage gegen RWE, nun heißt es nachlegen im Heimspiel gegen die SG Wattenscheid.

 

Wir sehen uns am Samstag!

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

22. Oktober 2017

Verdiente 1:2 Heimniederlage gegen Rot-Weiss Essen

Hallo Alemannen,

 

nach den sportlich sehr erfolgreichen Wochen in Liga und Pokal musste die Alemannia am heutigen Spieltag gegen den Erzrivalen Rot-Weiss Essen am heimischen Tivoli antreten. Die Favoritenrolle war ganz klar auf Aachener Seite und so war auch die Erwartungshaltung der mitfiebernden Fans im Stadion. So oder so wäre eine Niederlage gegen RWE nicht akzeptabel.

 

9.600 Zuschauer hatten sich heute im Tivoli eingefunden, RWE hatte einen etwas kleineren Anhang als sonst mitgebracht, war trotzdem stattlich vertreten an diesem Sonntag-Abend. Auf Seiten der Alemannia schmerzte der Ausfall des weiterhin angeschlagenen Tobias Mohr. Zwar feierte er im Pokalspiel sein kurzes Comeback, Kilic traute ihm aber offensichtlich noch nicht eine solche Partie zu. Bei Essen gab der neue Trainer Argirios Giannikis (wer kennt ihn nicht?) seinen Einstand.

 

Dem Anpfiff stand nichts mehr im Wege und Schiedsrichter Stegemann gab die Partie frei. Aachen legte wie gewohnt zuhause los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Nach einem vertändelten Ball der Essener schaltete Mergim am schnellsten und bediente Junior mustergültig. Dieser netzte nach bereits 90 Sekunden zum vielumjubelten Führungstor für unsere Alemannia ein. So konnte es gerne weitergehen, gut für die Moral und ein sicheres Stärken des Selbstbewusstseins so früh im Spiel. Essen machte keine Anstalten hier nun ihre kompakte Abwehr ein wenig zu lockern und spielte ihr Spiel ruhig und abgeklärt ohne dabei zu glänzen. Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware, bis zur 21. Minute. Youngster Damaschek spielte einen Rückpass auf Nettekoven zu kurz und der RWE-Stürmer Pröger bedankte sich beinahe. Er umkurvte Nettekoven, schaffte es aber glücklicherweise nicht das Leder im Tor zum Ausgleich unterzubringen. So einigen Fans war in dieser Situation die Schockstarre anzusehen. Aachen fing sich zum Glück so langsam wieder und lief nun etwas aggressiver an. Beinahe wäre hier schon eine Art Vorentscheidung gefallen, doch laut dem Assistenten war Junior Torunarigha beim Zuspiel von Fejzullahu beim Erzielen des 2:0 im Abseits. Eine in meinen Augen Fehlentscheidung. So wurde Aachens Spiel nun immer fahriger, die Fehlpassquote stieg immens an und stärkte somit Essens Angriffsbemühungen. Pech hatten die Gäste als der Ball bei einer schönen Flanke am Torpfosten verendete. RWE wurde nun stärker und stärker und zeigten wohl erstmals in dieser Saison zu was sie imstande sein könnten. Weiterhin regierte das Pech auf Aachens Seite. Junior vollstreckte nach einer Ecke zum 1:1 ins eigene Tor. Unglücklicher kann man einen Ausgleich nach knapp einer halben Stunde nicht kassieren. Wer noch immer hoffte, dass Aachen hier nun endlich wieder in die Spur finden würde, sah sich getäuscht. RWE war hier drauf und dran die Partie zu drehen. Nur mit einem ungenauen Abschluss kurz vor der Pause konnte das 1:1 zum Halbzeitstand werden.

 

Die Fans hofften das Fuat Kilic in der Pause die Mannschaft noch einmal wachgerüttelt bekam und so ging es in den 2. Durchgang. Dieser begann zwar mit einer bemühten Alemannia, doch Unkonzentriertheiten und Abspielfehler kosteten so die ein oder andere Torchance. RWE schloss sich diesem Chaos allerdings ebenso an und war noch nicht präsent auf dem Spielfeld. Doch plötzlich führten die Gäste aus dem Pott. Tobias Lippold rutschte weg im Angriffsdrittel und offerierte so RWE die Riesenchance zum Konter. Niemand griff den ballführenden Essener an und so konnte er sich seine Option in Ruhe aussuchen. Er enschied sich für ein Zuspiel auf links, dann folgte der Querpass und Pröger bedankte sich artig. So schnell kann es gehen, die Heimmannschaft spielt fahrlässig, die Gäste machen auch nicht mehr, führen aber durch einen dicken individuellen Fehler. Kilic probierte noch mit Daniel Hammel einen weiteren Stürmer in die Partie zu werfen, doch jegliche Angriffsversuche, trotz starkem Aachener Druck verpufften ungefährlich. Die noch beste Torchance hatte noch Junior, der in der Nachspielzeit mit einem Fallrückzieher klar neben das Tor zielte. Dann pfiff der Schiedsrichter ab und hinterliess jubelnde rot-weisse Trauben auf dem Platz und auf den Rängen. Auf Aachener Seite war man sich einig, dass dieses Spiel mit ein wenig mehr Einsatzwillen und Konzentration niemals hätte verloren werden können. Diese Niederlage muss sich unsere Mannschaft auf den eigenen Zettel schreiben und es beim nächsten Mal definitiv besser machen!

 

Das weitere negative Highlight war das Abbrennen von Pyrotechnik im Gästeblock mit Einhergehen von Böllern. So etwas muss nicht sein!

 

Nun heißt es für Aachen erst einmal Fehleranalyse zu betreiben und nun den Fokus auf das unangenehme Spiel beim guten Aufsteiger Wegberg-Beeck zu legen (mit unseren alten Stürmern Dagistan und Hasani). Es muss der Weg in die richtige Spur schnellstmöglich wiedergefunden werden!

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

19. Oktober 2017

B-Elf mit lockerem 6:2 Auswärtssieg im Pokalspiel

Hallo Alemannen,

 

beim Auswärts-Pokalspiel bei SC Borussia Lindenthal-Hohenlind war ich nur live am PC dabei. Rheinkick.tv übertrug diese Partie live über ihren Facebook-Account.

 

 

Die Alemannia steht in der 2. Runde des Bitburger Pokals. Beim Landesligisten SC Borussia Lindenthal-Hohenlind siegten die Tivoli-Kicker am Donnerstagabend vor rund 800 Zuschauern mit 6:2 (3:0). Daniel Hammel, der die Schwarz-Gelben als Kapitän auf das Spielfeld führte, steuerte drei Treffer zum Erfolg bei.

 

Fuat Kilic rotierte im Pokal und veränderte seine Startelf drei Tage nach dem 2:0-Erfolg in Bonn auf neun Positionen. Nur Marcel Damaschek und Ilias Azaouaghi waren erneut von Beginn an im Einsatz. Die Alemannen nahmen das Heft sofort in die Hand und demonstrierten früh ihre Ambitionen, die nächste Runde zu erreichen. Lippold führte einen Freistoß aus gut 25 Metern direkt aus. Borussia-Keeper Jüttemeier tauchte zu spät ab und ließ den Schuss in die linke Ecke passieren. Die Tivoli-Kicker führten bereits nach vier Minuten mit 1:0. Nebi bereitete mit einem Solo über rechts den zweiten Treffer vor. Hammel verwerte das Zuspiel aus zwölf Metern flach zum 0:2 (17.). Wiederum Hammel (26.) und Suzuki (31.) verpassten zunächst einen weiteren Treffer, aber in der 34. Minute hatten die Hausherren erneut das Nachsehen. Lippold bediente Hammel, der den Ball von der Strafraumgrenze über den entgegenkommenden Keeper zum 0:3 in den linken Winkel ein netzte. Kurz vor dem Seitenwechsel traf Lippold den rechten Pfosten. Suzuki staubte ab, stand dabei aber offenbar im Abseits (44.). Mit einem Drei-Tore-Vorsprung ging es für die Alemannen in die Halbzeitpause.

 

Nach der Pause dominierte der Regionalligist weiter die Partie. Bösing spielte Hammel frei, doch der schob das Leder diesmal rechts am Tor vorbei (49.). Eine Minute später holte der Angreifer sein Versäumnis nach und traf nach einer Ecke aus 14 Metern zum drittenmal ins Schwarze – 0:4 (50). Nur wenig später legte sich Lippold die Kugel erneut zum Freistoß zurecht. Diesmal versenkte der schussgewaltige Mittelfeldspieler das Leder platziert zum 0:5 ins rechte Eck (54.). Der Tabellendritte aus der Landesliga Mittelrhein Staffel 1 steckte den Kopf nicht in den Sand und belohnte sich nach einer guten Stunde mit dem schön herausgespielten Anschlusstreffer. Pletto spielte Adamczyk frei, der Depta zum 1:5 überwand (62.). Die Alemannia stellte den alten Vorsprung nach 71 Minuten wieder her. Nach einer Linksflanke des eingewechselten Kucharzik war Mickels mit einem Flachschuss ins lange Eck zum 1:6 erfolgreich. Hammel (79.), Mohr (82.) und Suzuki (87.) verpassten es in der Schlussphase das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Stattdessen musste die Alemannia in der Nachspielzeit aus einem Konter noch das zweite Gegentor hinnehmen. Reichling tauchte alleine vor Depta auf und traf zum 2:6-Endstand (90+2.). „Die Jungs haben unsere Vorgaben verinnerlicht und die Aufgabe sehr ernst genommen. Wir möchten in diesem Wettbewerb so weit wie möglich kommen“, sagte Fuat Kilic zum Erreichen des Achtelfinales im Verbandspokals.

 

Jetzt nach diesem Erfolg steigt die Vorfreude auf das Duell mit RWE am Sonntag, 22. Oktober 2017. Wir sind alle gespannt ob die tolle Serie weiterhin Bestand haben wird.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

16. Oktober 2017

Beim Bonner SC gelingt ein souveräner 2:0 Auswärtssieg

Hallo Alemannen,

 

auf Grund von Arbeit habe ich es wieder einmal nicht zum Spiel geschafft und die Alemannia-HP ist meine einzige Quelle um Infos zum Spiel zu ergattern.

 

Nachdem das Spiel gegen den 1.FC Köln Nachwuchs abgesagt wurde, hatte unsere Mannschaft Zeit sich auf unseren Angstgegner vorzubereiten.

 

Die Alemannia hat zum Abschluss des 13. Spieltags in der Regionalliga West einen Auswärtserfolg gelandet. Beim Bonner SC siegten die Schwarz-Gelben vor 1.449 Zuschauern mit 2:0 (1:0). Marcel Damaschek stellte die Weichen vor dem Seitenwechsel auf Sieg. Mergim Fejzullahu baute den Vorsprung im zweiten Durchgang aus.

 

Im Vergleich zum letzten Liga-Auftritt bei Spitzenreiter KFC Uerdingen gab es lediglich eine Änderung in der Startformation. Maurice Pluntke kehrte nach Gelbsperre ins Team zurück. Matti Fiedler fehlte aufgrund muskulärer Probleme dafür im Aachener Aufgebot. Die Tivoli-Kicker kamen nach 12 Minuten zur ersten Gelegenheit. Nach einer Rechtsecke von Kühnel hechtete Pütz in den Ball und zielt per Kopf knapp rechts vorbei. Auch nach der zweiten Alemannia-Ecke brannte es wieder lichterloh im Bonner Strafraum. Der Ball wurde von Kühnel in den Rückraum zu Winter gespielt. Dessen Flanke leitete Torunarigha auf Pluntke weiter, der auf kurzer Distanz nur den rechten Pfosten trifft (17.). Der dritte Versuch führte letztlich zur verdienten Führung. Erneut war Kühnel der Wegbereiter und Dameschek wuchtete das Leder per Kopf zum 0:1 in die Maschen (40.). Bevor es in die Pause ging, musste Heinze noch in höchster Not gegen Mabanza retten (42.). Dann versuchte es Jesic mit einem Aufsetzer, den Nettekoven parieren konnte (45.).

 

Bonn musste seine Offensivbemühungen nach dem Seitenwechsel verschärfen. Die Kugel landete im Getümmel bei Schumacher, der Nettekoven aus 18 Metern zu einer Glanztat zwang (52.). Die Alemannia konterte über Fejzullahu, der für Torunarigha ablegen wollte. Die Gastgeber konnten im letzten Moment noch klären (54.). Das Spiel wurde intensiver und die Spannung stieg. Mabanza kan im Strafraum zum Abschluss, doch Pluntke blockte gerade noch rechtzeitig zur Ecke ab (58.). Aachen setzte in der Bonner Drangphase weiter Nadelstiche nach vorne. Yesilova legte von rechts für Kühnel auf, der das Leder nur Zentimeter rechts vorbei schob (66.). Als Bonn nach 72 Minuten auch mit der neunten Ecke nicht zum erhofften Erfolg kam, setzte die Alemannia den Spiel entscheidenden Konter. Über Torunarigha und Azaouaghi landete die Kugel bei Fejzullahu, der aus spitzem Winkel raffiniert ins lange Eck traf - 0:2 (73.). Bonn warf in der Schlussphase alles nach vorne, doch das Aachener Abwehrvollwerk hielt. Kühnel hatte eine Minute vor dem Ende bei einem Konter sogar noch das 0:3 auf dem Fuß. Sein Schuss von der Strafraumgrenze ging aber knapp links vorbei.

 

„Aufgrund der Spielanteile und der Effektivität, die wir heute an den Tag gelegt haben, geht der Sieg in Ordnung. Wir haben das zweite Tor zum optimalen Zeitpunkt nachgelegt“, freute sich Fuat Kilic nach der Partie über den zweiten Auswärtssieg seiner Mannschaft in dieser Spielzeit. Weiter geht es für seine Elf bereits am kommenden Donnerstag, wenn die Alemannia in der ersten Runde des Bitburger-Pokals um 19.30 Uhr beim Landesligisten SC Borussia Lindenthal-Hohenlind zu Gast ist.

 

Das nächste Ligaduell findet am 22. Oktober zuhause im ewigen Duell mit Rot-Weiss Essen statt. Hoffentlich können auf Grund der tollen Aachener Serie wieder ein paar mehr Fans im Stadion begrüsst werden.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

01. Oktober 2017

Aachen punktet verdient beim Spitzenreiter KFC Uerdingen

Hallo Alemannen,

 

erneut bin ich gezwungen den Bericht der Alemannia-Homepage zu übernehmen.

 

Es fehlt aktuell einfach die Zeit um regelmässig Spiele anzuschauen.

 

Die Alemannia hat dem Tabellenführer einen Zähler abgetrotzt. Beim KFC Uerdingen kamen die Schwarz-Gelben am 11. Spieltag der Regionalliga West vor 4.249 Zuschauern zu einem 0:0. Die Kilic-Elf ist damit seit vier Spielen ungeschlagen.

 

Mit drei personellen Änderungen startete Aachen in die Partie. Maurice Pluntke (5. Gelbe Karte) und Tobias Mohr (Muskelfaserriss) fehlten im Aufgebot. Tobias Lippold saß zunächst auf der Bank. Matti Fiedler, Emre Yesilova und Ilias Azaouaghi durften von Beginn an ran. Beide Teams begegneten sich mit offenem Visier, sodass sich eine unterhaltsame Partie entwickelte. Die Alemannen agierten selbstbewusst und kamen nach 18 Minuten zur ersten Großchance. Winter flankte von rechts. Torunarigha köpfte und das Leder prallte auf die Latte. Nur Sekunden später kam Fiedler nach einer Rechtsecke frei zum Kopfball. KFC-Keeper Vollath tauchte ab und parierte auf der Linie bärenstark (19.). Der Tabellenführer kam einem Torerfolg in Minute 24 erstmals nah. Krempicki zog von rechts nach innen. Seinen Aufsetzer aus 16 Metern konnte Nettekoven aber noch um den Pfosten lenken. Die anschließende Ecke passte Krempicki flach nach innen. Erb zielte aus 14 Metern knapp rechts daneben (25.). Kurz vor dem Pausenpfiff fuhren die Tivoli-Kicker noch einen Konter. Kühnel eroberte die Kugel und passte in den Lauf von Fejzullahu, der allerdings einen optimalen Abschluss verpasste (45.).

 

Torlos ging es in den zweiten Durchgang, der zunächst ohne zwingende Torraumszenen verlief. Eine Schrecksekunde mussten die rund 1.200 mitgereisten Fans nach 68 Minuten überstehen. Nettekoven konnte einen 18-Schuss von Chessa zunächst nicht festhalten. Der Aachener Schlussmann hatte das Leder aber im Nachfassen auf der Linie noch rechtzeitig unter Kontrolle. Im Gegenzug steckte Kühnel das Leder für Azaouaghi durch. Der umkurvte den Torhüter, fand dann aber einen zu spitzen Winkel vor. Auch Torunarigha bekam den Ball im Nachsetzen nicht auf das Tor (69.). Das Spiel nahm in der Schlussphase an Fahrt auf. Nettekoven musste gegen den freigespielten Chessa Kopf und Kragen riskieren (73.). Die Alemannia hatte fünf Minuten später nach einem genialen Pass von Azaouaghi die Führung auf dem Fuß. Fejzullahu scheiterte aber frei vor Vollath (78.). In den letzten Minuten verschärfte der Tabellenführer seine Offensivbemühungen. Chessa tauchte frei vor Nettekoven auf, traf jedoch nur das Außennetz. In der turbulenten Nachspielzeit retteten die Aachener erst gegen Musculus, dann kam Chessa nach einer Rechtsflanke von Bittroff zum Kopfball. Nettekoven konnte das Leder noch über die Latte lenken. Die letzte Gelegenheit der vergab der KFC weit nach Ablauf der angezeigten Extra-Spielminuten. Takyi servierte für den ausgerückten Erb, der links am Tor vorbei hämmerte (90+4.)

 

„Wir wussten, was uns hier erwartet. Uerdingen steht nicht ohne Grund da oben.  Wir sind dennoch selbstbewusst aufgetreten und hatten gute Gelegenheiten, in Führung zu gehen. Nach 60, 65 Minuten haben wir leider etwas den Faden verloren. Der Gegner konnte den Druck erhöhen und wir hatten nach hinten heraus Glück, den Zähler über die Zeit zu retten. Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein“, bilanzierte Fuat Kilic das Geschehen auf der anschließenden Pressekonferenz.

 

Somit geht es nächste Woche zu unserem Angstgegner Bonner SC. Auf diese Leistung am heutigen Tage kann man definitiv aufbauen und gestärkt in dieses schwere Spiel gehen.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

24. September 2017

4:1 gegen Wuppertal - Englische Woche mit 7 Punkten abgeschlossen

Hallo Alemannen,

 

am gestrigen sonnigen Sonntag empfing die Alemannia vor 5.500 Zuschauern den bärenstark gestarteten Wuppertaler SV am heimischen Tivoli. Die verspätete Anstosszeit um 15 Uhr war der Live-Übertragung bei Sport 1 geschuldet. Aachen wollte an die klasse und überraschende Leistung beim 2:0 Auswärtssieg über den ehemaligen Spitzenreiter Borussia Dortmund U23 anknüpfen. Außerdem sollte das frustrierende Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorfs Nachwuchs (3:3) endgültig in den Akten verschwinden. 

 

Fuat Kilic rotierte wieder einige Positionen und gab auch hier Nettekoven im Tor den Vorzug vor Depta.

 

Dem Anpfiff stand nichts mehr im Wege und Aachen drängte sofort auf das Tor der Gäste. Bereits nach knappen 8 Minuten gab es allen Grund zur Freude. Der bisher in dieser Saison überragende Tobi Mohr setzte unnachahmlich zu einem Sololauf über den linken Flügel an und schloss diesen Angriff eiskalt mit einem Beinschuss gegen den Gästekeeper ab. Das frühe 1:0 war Balsam für die geschundenen Heimseelen. Natürlich traute kein Fan im Rund, sofern er Alemannia-Anhänger war, diesem Ergebnis. Aachens Abwehrreihe machte einen sehr sicheren Eindruck und trieb die Gäste mehrfach zur Verzweiflung. Knapp 30 Minuten waren gespielt als Gästetorwart Wickl sich ganz lang machen musste um das 2:0 mit einer Glanzparade zunichte zu machen. Aachen hatte hier alles im Griff, die bisherigen Angriffe waren sehr vielversprechend. Vom Gast war weiterhin so gut wie nichts zu sehen, umso lauter präsentierten sich die zahlreich angereisten WSV-Fans. Nach 43 Minuten fiel dann wohl das bisher schönste Tor der laufenden Saison (Fejzullahus Hackentor gegen Düsseldorf war auch schön). Tobias Lippold fasste sich aus 40 Metern einfach mal ein Herz und zimmerte den Ball unhaltbar für Wickl in den Winkel. 2:0 und so langsam konnten die Fans durchatmen. Die Effektivität bei Aachen war endgültig zurückgekehrt. Nach einem Eckball für die Gäste gab es einen sehenswerten Konter und klasse Einzelleistung von Mergim zu bewundern: Fejzullahu düpierte im 1 gege 1 direkt mal 2 Wuppertaler und rannte alleine auf das Gästetor zu. Mittlerweile waren es sogar 3 Aachener die die Torchance hätten haben können, doch der falsche Pass sorgte für den Abseitspfiff - Knapp aber vertretbar. Das 2:0 blieb dann als der Halbzeitstand bestehen.

 

Mit Wiederanpiff hatte Fuat Kilic Tobias Mohr verletzungsbedingt auf der Bank lassen müssen. Matti Fiedler kam für ihn. Als das Spiel wieder lief, waren es die Gäste die zuerst jubeln durften. Als wäre unsere Mannschaft mit der beruhigenden Führung noch beim Halbzeit-Tee, konnte Windmüller aus dem Rückraum den 2:1 Anschlusstreffer markieren. Das gewohnte Zittern begann und die Fans wurden so langsam wieder unruhiger. Eine Viertelstunde später hätte beinahe Mergim sein Tor erzielen können. Junior legte quer und es gab ein wildes Gestocher vor dem Tor, wobei der Ball knapp am 2. Pfosten vorbeitrudelte. Aachen setzte nach und belohnte sich nur 2 Minuten später. Maik Kühnel schlug einen langen Ball in die Spitze auf Junior Torunarigha. Dieser legte den Ball an Wickl vorbei und vollendete zum 3:1. Junior scheint immer mehr zu unserem Topstürmer zu reifen. Zusammen mit Fejzullahu hatten wir Ewigkeiten nicht mehr einen solche tollen Sturm. Aachen stellte nun sein Spiel auf eine kontrollierte Offensive um und liess die Gäste zwar angreifen um sie dann entscheidend am Abschluss zu stören. Der heute nicht sichere Nettekoven hatte kaum etwas zu tun. Als dann in der 85. Minute Junior einen Ball per Seitfallzieher auf das Gästetor nagelte und Maik Kühnel dann zum 4:1 Endstand vollendete kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Dieser Sieg war nun definitiv unter Dach und Fach.

 

Nun geht es am kommenden Sonntag nach diesem verdienten Heimsieg zum Spitzenreiter KFC Uerdingen, die sich trotz Tabellenführung nur selten mit Ruhm bekleckert hatten. Auch dieses Spiel wird bei Sport 1, diesmal um 14 Uhr, übertragen. Aachen wird definitiv nicht chancenlos nach Krefeld reisen denn verstecken wird sich unsere junge Elf auch dort nicht. Außerdem bin ich sicher, dass Uerdingen ob der alemannischen Offensive sich selbst versuchen wird ein Gegenmittel zu finden.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

20. September 2017

Teil 2 der englischen Woche schließt mit 2:0 Sieg bei BVB U23 ab

Hallo Alemannen,

 

leider konnte ich an diesem Mittwoch-Abend-Spiel nicht vor Ort sein und muss mich erneut auf die Worte der Alemannia-Homepage verlassen.

 

 

Die Alemannia hat die passende Antwort auf dem Platz gegeben. Drei Tage nach dem tragischen 3:3 gegen Düsseldorf II siegten die Tivoli-Kicker auswärts beim bis dato ungeschlagenen Tabellenführer Borussia Dortmund U23 mit 2:0 (2:0). Vor 546 Zuschauern im Stadion Rote Erde erzielten Junior Torunarigha und Marcel Damaschek die Aachener Tore.

 

Bei der Alemannia gab es eine Änderung in der Anfangsformation und die betraf die Torhüter-Position. Patrick Nettekoven erhielt den Vorzug gegenüber Mark Depta. Die erste Gelegenheit ging nach fünf Minuten auf das Konto des spielstarken Spitzenreiters. Profi-Leihgabe Sancho setzte sich am linken Flügel durch und servierte für Serra. Heinze konnte den Angreifer aber noch entscheidend an einem erfolgreichen Abschluss hindern. Auf der Gegenseite nutzen die Alemannen ihre erste Chance eiskalt zur Führung. Mohr schlug einen Ball hinter die Dortmunder Abwehrreihe. Torunarigha ging nach, umkurvte Bansen und schob zum 0:1 ein (8.). Die Alemannia verteidigte in der Folgezeit konsequent und ließ den Gegner nicht zur Entfaltung kommen.  Nach vorne setzte die Kilic-Elf immer wieder Nadelstiche. Mohr marschierte über links und flankte scharf vors Tor. Torunarigha grätschte in den Ball, kam aber eine Fußsohle zu spät (32.). Mit einer Standardsituation bauten die Aachener ihren Vorsprung noch vor dem Seitenwechsel aus. Mohr zirkelte einen Freistoß von rechts in den Strafraum. Damaschek schraubte sich hoch und überwand Bansen per Kopf zum 0:2 (38.).

 

Der BVB-Nachwuchs kam früh aus der Kabine, ohne dass sich das Geschehen auf dem Platz gravierend änderte. Aachen stand hinten sicher und konterte über Yesilova. Der schnelle Außenstürmer schüttelte drei Gegenspieler ab und konnte erst im letzten Moment noch vom Ball getrennt werden (47.). Dann dribbelte Fejzullahu sich von rechts in den Strafraum. Torunarigha war noch mit der Fußspitze dran, doch die Gastgeber konnten kurz vor der Linie klären (52.). Dortmund fand weiterhin keine Mittel. Nach einem Freistoß in den Rücken der Abwehr zielte Torunarigha aus zwölf Metern etwas zu hoch (73.). Das Spiel ging in die Schlussphase und die Alemannia hatte die nächste Möglichkeit. Mohr flankte von links, Nebi kam im Strafraum volley zum Abschluss, zielte aber ebenfalls drüber (84.). Es lief bereits die Nachspielzeit, als Nettekoven bei seinem Pflichtspieldebüt noch einmal gefordert wurde. Der Schlussmann tauchte ab und konnte einen Aufsetzer von Chato noch um den Pfosten lenken. Kurz darauf war die Partie beendet. Der Aachener Matchplan war aufgegangen und rund 250 mitgereiste Fans bejubelten den ersten Auswärtssieg.

 

„Unser Ziel war es, das Kombinationsspiel der Dortmunder zu unterbinden und den Gegner zu langen Bällen zu zwingen. Die frühe Führung hat uns in die Karten gespielt. Endlich hat es danach funktioniert, einen deutlichen Vorsprung souverän über die Spielzeit zu bringen und ohne Gegentor zu bleiben“, zeigte sich Fuat Kilic nach dem Spiel rundum zufrieden.

 

Nun heißt es den Fokus auf das Heimspiel gegen den Wuppertaler SV zu legen. Mit einem bärenstarken Saisonstart hatte der WSV für so manch Ausrufezeichen sorgen können. Unter anderem an diesem Spieltag der glatte 3:0 Erfolg daheim gegen die Millionarios von Viktoria Köln.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

17. September 2017

Einfach mal ein 3:0 verspielen und nur 1 Punkt zuhause behalten

Hallo Alemannen,

 

ich bin immer noch geschockt von dem was da heute auf dem Platz abgegangen ist. Mir fehlen echt die Worte für solch einen Zick-Zack Kurs den unsere Mannschaft in dem Spiel abgeliefert hat. Immerhin waren "noch" 4.600 Zuschauer an einem Sonntag im Tivoli anzutreffen und werden wohl genauso Diskussions- und Redebedarf haben wie wir Fanatics und vorallem Fuat Kilic.

 

Es hätte so schön sein können. Zunächst begann Aachen mit wirklich einschläferndem Fussball im 1. Durchgang, kaum Bewegung, hohe Fehlerquote und fahrlässige Fehlpässe auf die Flügel. Beinahe hätte man denken können die Mannschaft käme gerade vom Zirkeltraining unter Einsatz von Medizinbällen. Es dauerte wirklich geschlagene 35 Minuten ehe mal ein Pass den richtigen Adressaten gefunden hatte. Torgefahr war zuvor eigentlich nur in meiner Fantasie präsent, der Rasen war der aktivste Part in diesem ersten Durchgang. Doch urplötzlich lag das Leder im Kasten der Gäste. Ein einigermassen vernünftiger Angriff brachte gleich die Führung. Junior stocherte dem Gäste-Keeper die Kugel noch von seinen Handschuhen und hatte keine Mühe den Ball ins leere Tor zu schieben. Egal wie dieses Tor aus heiterem Himmel nun passiert war, jubeln durfte man trotzdem, ob verdient oder nicht, spielte keine Geige. Dies war auch in dieser mehr als höhepunktarmen ersten Halbzeit das erste Ausrufezeichen. Kurz danach war auch schon Pause.

 

Kilic forderte ja vor dieser Partie mehr Effektivität und schien genau die richtigen Worte gefunden zu haben, egal was für ein Scheissspiel hier heute abging.

 

In der 2. Halbzeit rieb man sich dann vom Wiederanpfiff weg verwundert die Augen. Aachen spielte rotzfrech nach vorne, kreierte Torchance um Torchance und lies die Fortuna U23 kaum noch Luft zum atmen, geschweige sich zu befreien. Mit ein wenig angesprochener Effektivität hätte Aachen noch gut und gerne 1-2 Tore nach 10 gespielten Minuten nachlegen können. Mergim zeigte dann in der 58. Minute warum er so wichtig für unser Team ist. Ein wunderschönes Hackentor stellte das Ergebnis auf 2:0 für unsere Jungs. Mittlerweile hochverdient. Düsseldorf fand einfach nicht statt, schoss nicht aufs Tor und wirkte müde und spielte pomadig. Dies nutzte Aachen echt sehr gut aus. Knappe 10 Minuten nach dem 2:0 erhöhte Junior nach einem katastrophalen Abstoss des Gäste-Torwarts auf 3:0. Er wurde einfach mal angeschossen und hatte freie Fahrt Richtung Tor, umspielte den Keeper und netzte eiskalt ein. Ein klasse Spiel von Junior Torunarigha am heutigen Tage. Auch der Schiedsrichter hatte heute nichts gegen ihn und pfiff auch hin und wieder mal ein Foul für Junior. Normalerweise wäre hier der Drops gelutscht gewesen, doch offensichtlich nicht bei einem Spiel mit Alemannia-Beteiligung. Mit der ersten Torchance durfte Zweitliga-Profi Hashimoto auf 3:1 stellen. Glücklicherweise fiel dieses Tor recht spät, naja bei anderen Teams hätte man keine Angst vor den letzten 15 Minuten des Spiels, doch bei Aachen ist alles etwas anders. Das Zittern begann bei den Fans und diese sollten leider auch Recht behalten. Wir schrieben schon die 89. Spielminute, der eingewechselte Daniel Hammel hatte keine Lust dem Düsseldorfer Angreifer zu folgen und liess ihn gewähren. Froese bedankte sich artig mit einem Lupfer aus spitzem Winkel und beschenkte sein Team mit dem 3:2. Auch das ist bei anderen Teams normalerweise kein Grund zur Panik, doch wie oben geschrieben, bei uns schon... Der ansonsten starke David Pütz semmelte die Kugel dann nur 1 Minute später ins eigene Tor und hätte genauso gut mit Düsseldorf vor nicht vorhandenen Gästefans feiern gehen können. Einfach nur beschämend und schockierend was hier heute Fakt war. Wäre dieses Spiel nur ein paar Minuten länger gelaufen wäre aus dem Endstand von 3:3 wohl noch eine Niederlage geworden. Die ansonsten über 66 Minuten starke Aachener Innenverteidigung vergeigte 3 Punkte in kürzester Zeit. Ein Spiel dauert nunmal 90+ Minuten wo man auch gerne mal die Konzentration oben halten kann, Überheblichkeiten sein lassen sollte oder vom Trainer bessere Wechsel erwarten könnnte. Hätte, wenn und aber... Ein verkorkster Spieltag der wichtige Zuschauer bei den nächsten Auftritten vermissen lassen wird.

 

Nun am kommenden Mittwoch muss Aachen echt aufpassen wenn sie zum BVB II reisen muss. Diese Mannschaft ist brandgefährlich und kann uns ganz schnell in eine dicke Krise jagen. Der Abstiegssumpf ist gnadenlos und für diesen Abstiegskampf sehe ich mit einer solche jungen Mannschaft schwarz. Die Erfolgsspur muss schnellstmöglich gefunden werden, denn in dieser englischen Woche kommt am Sonntag ein ebenso angeschlagener Gegner, Wuppertal, zu uns an den Tivoli.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

9. September 2017

Peinliche Auswärtsniederlage beim Aufsteiger Erndtebrück

Hallo Alemannen,

 

da ich bei diesem Spiel nicht anwesend sein konnte, greife ich auf den Spielbericht der Alemannia zurück.

 

Der 7. Spieltag der Regionalliga West endete für die Alemannia mit einer Enttäuschung. Bei Aufsteiger TuS Ernderbrück unterlagen die Schwarz-Gelben trotz eines über weite Strecken überlegen geführten Auftritts mit 0:2 (0:1). Vor 586 Zuschauern, die mehrheitlich aus Aachen angereist waren, fielen beide Treffer im Siegener Leimbachstadion jeweils zum Halbzeitende.

 

Nach dem 0:0 gegen Oberhausen gab es bei der Alemannia nur eine Änderung in der Startformation. Emre Yesilova durfte erstmals von Beginn an ran, für ihn blieb Slayd Mickels zunächst draußen. Das Spielgeschehen verlagerte sich früh in eine Richtung. Die Schwarz-Gelben verzeichneten einige Ballgewinne und kamen zu ersten Abschlussaktionen. Nach zwei Kühnel-Ecken von der rechten Seite köpfte Torunarigha erst zu ungenau (15.), wenig später zielte Damaschek genau in die Arme von TuS-Keeper Bäcker (17.). Nach einer guten halben Stunde entwickelten die Tivoli-Kicker auch aus dem Spiel heraus mehr Zug zum Tor. Kühnel versuchte es aus 22 Metern, Bäcker musste nachfassen (30.). Dann bereite Nebi über rechts vor. Torunarugha kam frei zum Kopfball, doch der ging einen guten Meter rechts vorbei (41.). Zwei Minuten danach kamen die Alemannen zu ihrer besten Gelegenheit, als Winter von rechts flankte und Kühnel den Erndtebrücker Keeper zu einer starken Parade zwang (43.). Noch bevor die Seiten getauscht wurden, gingen die Gastgeber wie aus heiterem Himmel in Führung. Die Aachener verteidigten bei einem Einwurf des Gegners zu passiv, Depta konnte den Schuss von Tabaku zunächst noch parieren, doch Heller reagierte am schnellsten und traf flach zum 1:0-Pausenstand (45.).

 

Am Spielgeschehen änderte sich auch im zweiten Durchgang nichts. Aachen gab den Ton an, alleine im Angriffsdrittel haperte es an der Genauigkeit. Yesilova prüfte Bäckermit einem Aufsetzer aus 25 Metern. Der Torhüter wirkte zwar nicht sicher, konnte das Leder aber abwehren (55.). Fuat Kilic reagierte, brachte mit Fejzullahu und Mickels zwei frische Offensivkräfte und ließ fortan im 4-4-2 agieren. Zwingender wurden die Möglichkeiten aber nicht, wodurch die Gastgeber gelang, den knappen Vorsprung zu verteidigen. Nachdem Erndtebrück in der 88. Minute zur ersten Ecke gekommen war, fiel die Entscheidung in der Nachspielzeit im Anschluss an Eckball Nr. 2. Mirroche schlug die Flanke und Valantini machte per Kopf den Deckel drauf – 2:0 (90+2.). „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit bestimmt und hatten genug Chancen, in Führung zu gehen. Umso ärgerlicher ist es, mit dem Pausenpfiff in Rückstand zu geraten. Nach der Pause hat die Mannschaft weiterhin alles versucht, wirkte mit zunehmender Dauer aber immer nervöser und hatte zu viele Ballverluste im Spielaufbau“, sagte Fuat Kilic nach der Partie.

 

Jetzt heißt es nach dieser peinlichen Niederlage nach vorne schauen und im Heimspiel gegen Düsseldorfs U23 wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Dieses Spiel wird am kommenden Sonntag um 14 Uhr sein.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

3. September 2017

Das 4. Remis im 6. Spiel - 0:0 zuhause gegen RW Oberhausen

Hallo Alemannen,

 

gestern fand auf dem Tivoli das ewige Traditionsduell zwischen unserer Alemannia und Rot-Weiss Oberhausen statt. 6.500 Zuschauer wollten dieses Spiel sehen und der Großteil hoffte natürlich, dass Aachen seine ungeschlagene Heimserie nicht einbüssen würde. Gespannt war man zudem auf die Rückkehr unserer verlorenen Jungs Löhden, Garcia und Gödde. Letzterer fiel auf Grund einer Verletzung leider aus.  Leider fiel auf unserer Seite der Toptorschütze Mergim Fejzullahu aus, was vor dem Spiel schon ein ziemlicher Schock war und diese Aufgabe gestern nicht wirklich einfacher machen würde.

 

Dieses Spiel war im Nachhinein nur in ganz wenigen Situationen mit so etwas wie mit Highlights versehen, darum macht ein ausführlicher Spielbericht hier eigentlich keinen Sinn. Hätte es allerdings in der Anfangsphase der Partie den fälligen Strafstoss für uns gegeben, wäre die Partie vielleicht unterhaltsamer geworden. Beide Mannschaften neutralisierten sich größtenteils, die Torhüter hatten so gut wie nichts zu tun (Ausnahme war der schöne Schuss von Pütz, den allerdings der RWO-Keeper halten konnte) und die Abwehrreihen standen auf beiden Seiten sehr sicher. Im Offensivspiel enttäuschten beide Teams teilweise erschreckend. Trotz offensiver Ausrichtung schaffte es keine Mannschaft sich einen Feldvorteil zu verschaffen oder das Publikum (was heute trotzdem sehr lautstark war!) mitzureissen.

 

Auch in der 2. Halbzeit blieb das Spiel höhepunktarm. Depta bekam tatsächlich nur in einer Situation etwas zu tun. Garcia zirkelte von links den Ball auf das Gehäuse, doch Depta reagierte sehr gut. Das Spiel plätscherte vor sich hin und irgendwie hatte keine der Mannschaften den großen Drang hier ein Risiko zu gehen. Erst ab der 75. Minute kam noch so etwas wie ein frischer Zug zum Tor auf. Aachen war offensichtlich die fittere Mannschaft und probierte es noch einmal etwas zielstrebiger nach vorne. Leider wurde hier kein Lucky-Punch gesetzt und somit endete eine recht langweilige Partie mit 0:0. Ein folgerichtiges Ergebnis.

 

Ob mit oder ohne Mergim wäre es glaube ich heute so oder so torlos geblieben.

 

Nun folgt in der nächsten Woche das Spiel beim Aufsteiger TuS Erndtebrück. Ein Spiel dass sehr schwer einzuschätzen ist. Auch in Wiedenbrück ging man eigentlich im Vorfeld von dem ersten Auswärtssieg aus, doch leider verhinderten diverse Faktoren diesen. Allerdings muss definitiv so langsam noch einmal ein dreifacher Punktgewinn her, denn Remis sind definitiv zu wenig um sich einen sicheren Abstand zu den Abstiegsrängen zu verschaffen. Das Potential unserer Mannschaft ist auf alle Fälle vorhanden, es muss natürlich erstmal die nötige Konstanz in das Spiel unserer Jungs Einzug halten. Aber ich vertraue da auf Fuat Kilic, denn er hat eine tolle Mannschaft aufgebaut, die sich bald auch für ihre Leistungen belohnen wird. Unsere Gegner waren bisher definitiv in keinster Weise Fallobst und 7 Punkte sind bis dato eine sehr angenehme Sache.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

27. August 2017

1:1 beim SC Wiedenbrück - Ein unnötiger Punktverlust

Hallo Alemannen,

 

am gestrigen Samstag musste unsere Alemannia zum SC Wiedenbrück reisen. Nach dem, trotz 2:4, guten Auswärtsspiel bei Viktoria Köln stand heute ein schwer einzuschätzendes Spiel an. Begleitet von 350-400 Aachener Fans wollte unsere junge Mannschaft unbedingt den ersten Auswärtssieg einfahren. Auf Grund der letzten Ergebnisse des SCW war Aachen ein Stückchen weit in der Favoritenrolle.

 

Unser Neuzugang Joy-Slayd Mickels stand erstmals in der Startelf und hatte somit die Chance sich in die Stammelf zu spielen.

 

Das Spiel konnte beginnen. Wer jetzt eine stürmische Alemannia erwartet hatte wurde leider enttäuscht. Überraschend passiv und gehemmt traten unsere Spieler diese Partie an. Die Gastgeber wirkten giftiger und waren in den Zweikämpfen recht ruppig unterwegs. Wiedenbrück kaufte der Alemannia hier von der ersten Minute an den Schneid ab, ohne jedoch fussballerisch überzeugen zu können. Sie lauerten hier auf Konter im eigenen Stadion und ließen Aachen den Hauptteil der Arbeit verrichten. Schön anzusehen war dieses Spiel ganz gewiss nicht. 30 Minuten lang fanden die Tivolikicker keinen Zugriff und hatten teilweise großes Glück, dass der Fussballgott kein Wiedenbrück-Fan war. Einige doch ganz gute Torchancen ließen die Gastgeber hier liegen, fast alle resultierten aus Kontern. Mit der ersten wirklichen Aachener Tormöglichkeit scheiterte Junior Torunarigha am Pfosten. Aachen fand nach und nach immer besser in die Partie, doch Torchancen waren absolute Mangelware. Kurz vor dem Seitenwechsel zirkelte Mergim Fejzullahu einen Freistoss noch knapp über das Gehäuse. Mit 0:0, absolut leistungsgerecht, ging es in die Kabinen.

 

Kilic schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn Aachen begann die 2. Halbzeit sehr aggressiv und stürmisch. Aachen erspielte sich jetzt Chance über Chance, teilweise mit sehr hoher Qualität, doch das Leder wollte nicht in den Kasten. Immer wieder scheiterten unsere Spieler nur um Zentimeter. Doch nach knapp 15 gespielten Minuten klingelte es endlich. Unser Neuzugang Joy-Slayd Mickels markierte nach einem schönen Pass von Daniel Hammel das mittlerweile verdiente 1:0 für unsere Alemannia. Nach der Führung kontrollierte Aachen das Geschehen nach Belieben, ohne allerdings weitere Torchancen herausspielen zu können. Vom Spielverlauf gab es eigentlich jetzt keinen Zweifel, dass es hier nur einen Sieger geben dürfte, nämlich Alemannia Aachen. Doch leider hatte der Schiedsrichter nach 70 Minuten etwas dagegen. Nach einem Foul von Tobi Mohr (in meinen Augen nicht im Strafraum), entschied dieser auf Foulelfmeter. Mit der ersten wirklichen "Torchance" der 2. Halbzeit glich der SC Wiedenbrück diese Partie aus. Aachen wirkte wie geschockt. Das vorher gut gestaffelte Spiel kam zum erliegen und es wurde hektischer im Passspiel. Mit Pech hätte Aachen hier das Ding noch verlieren können. Wiedenbrück nutzte die nun aufkommende Konfusion bei der Alemannia aus und nach einem Konter hatte der Elfmeterschütze Maier freistehend das 2:1 für Wiedenbrück auf dem Fuss, verzog glücklicherweise aber klar. Mit dem 1:1 Unentschieden pfiff der Schiedsrichter die am Ende der 2. Halbzeit sehr hektische Partie ab.

 

Der Elfmeter und die verkorkste erste Halbzeit waren die Gründe für diesen definitiven Punktverlust. Da muss schnellstmöglich wieder der aus den letzten Spielen gewohnte Fluss in das Aachener Spiel kommen. Immerhin erwartet uns zuhause am kommenden Samstag eine schwere Aufgabe. Rot-Weiss Oberhausen wird zu Gast sein und mit Philipp Gödde, Rafael Garcia und Jannik Löhden 3 Ex-Alemannen mitbringen. Hoffentlich wird diese Partie beim SC Wiedenbrück uns nun nicht Zuschauer kosten, denn vergesst nicht, unsere Alemannia braucht jeden Fan!

 

Zu dem Trainer des SCW sagt man am besten nichts mehr. Hier könnte ich mich mal so richtig schön auslassen, aber Fuat Kilic hat in der Pressekonferenz genau richtig reagiert.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

19. August 2017

2:4 bei Viktoria Köln, trotz bärenstarker Leistung!

Hallo Alemannen,

 

da ich am gestrigen Spiel nicht dabei sein konnte, muss ich mich leider der Alemannia-Homepage bedienen:

 

Am 4. Spieltag der Regionalliga West musste sich die Alemannia erstmals geschlagen geben. Beim amtierenden Meister FC Viktoria Köln unterlagen die Schwarz-Gelben in einer umkämpften Partie mit 2:4 (1:2). Mergim Fejzullahu und Alexander Heinze hatten den ersten Zwei-Tore-Rückstand zwischenzeitlich noch egalisieren können.

 

Fuat Kilic änderte seine Startformation auf zwei Positionen. David Pütz, in der Vorwoche angeschlagen, ersetzte den verletzten Tobias Lippold. Außerdem erhielt Ilias Azaouaghi den Vorzug gegenüber Daniel Hammel. Rund 1.500 Anhänger hatten die Alemannia auf die rechte Rheinseite begleitet. Die Tivoli-Kicker fanden zunächst gut in die Partie und kamen zu vielen Ballgewinnen in der gegnerischen Hälfte. So ging die erste gute Gelegenheit auch auf das Konto der mutigen Aachener. Mohr flankte von links, Torunarigha stieg zum Kopfball, doch der ging einen knappen Meter drüber (16.). Wenig später tauchten die Gastgeber erstmals gefährlich vor dem Aachener Gehäuse auf. Eine Wallenborn-Flanke von der linken Seite fiel vor die Füße von Rüzgar, der aus 17 Metern abzog. Das Leder wurde knapp neben den rechten Pfosten abgefälscht (18.). Die Schwarz-Gelben schalteten weiter gut um. Fejzullahu flankte von rechts. Pütz kam mit dem Kopf nicht an den Ball und in seinem Rücken konnten die Gastgeber vor Torunarigha zur Ecke klären (23.). Etwas überraschend ging der amtierende Meister nach 28 Minuten in Führung. Wallenborn und Heinze duellierten sich im Sechszehner. Der Kölner kam zu Fall. Schiri Heien zögerte keine Sekunde und deutete auf den Punkt. Wunderlich lief an und ließ Depta keine Abwehrchance – 1:0. Nur vier Minuten später baute Köln seinen Vorsprung aus. Wunderlich packte den Zirkel bei einem Freistoß aus 25 Metern Maß genau aus und traf zum 2:0 ins linke Eck (32.). Die Alemannia schüttelte sich kurz und fightete sich in die Partie zurück. Mohr schlug eine Linksflanke in den Strafraum, Fejzullahu lief ein und markierte mit einer Direktabnahme aus sechs Metern den 2:1-Anschlusstreffer (39.). Zwei Minuten später flankte Winter von rechts, Torunarigha kam zum Kopfball, doch Viktoria-Keeper Patzler war rechtzeitig im bedrohten Eck (41.). Trotz des knappen Pausenrückstands durften sich die Alemannen im zweiten Durchgang wieder etwas ausrechnen.

 

Die junge Elf kam schwungvoll aus der Pause. Kühnel traf mit einem fulminanten Volleyschuss aus 22 Metern zunächst nur den linken Innenpfosten (47.). Den gerechten Lohn gab es keine 60 Sekunden später. Nach einer Fejzullahui-Ecke war Heinze mit dem Kopf zur Stelle und wuchtete das Leder zum vielumjubelten 2:2 über die Linie (48.). Kühnel versuchte es kurz darauf erneut aus der Distanz. Das Leder ging diesmal aber knapp einen Meter drüber (50.). Genau in der Phase, als sich das Blatt endgültig zu wenden schien, ging die Viktoria durch eine weitere Standardsituation erneut in Führung ging. Wunderlich hatte einen Freistoß weit in den Strafraum geschlagen und ausgerechnet Ex-Alemanne Junglas überwand Depta mit einer Kopfballbogenlampe zum 3:2 (55.). Die Tivoli-Kicker mussten erneut einem Rückstand hinterher rennen. Kühnel reklamierte nach einem Zweikampf mit Backszat im Strafraum einen Strafstoß. Die Pfeife des Unparteiischen blieb jedoch stumm (66.). Fuat Kilic brachte mit Joy-Slayd Mickels, Yesilova und Nebi frische Offensivkräfte. Die Wende blieb aber aus, weil auch der vierte Kölner Treffer nach einem ruhenden Ball fiel. Doppeltorschütze Wunderlich sammelte per Ecke den nächsten Scorer-Punkt und Lanius erzielte per Kopf das Spiel entscheidende 4:2 (82.). „Das ist brutal, wenn man sich so ins Spiel zurückkämpft und das Feld dann durch zwei Unachtsamkeiten bei Standardsituationen als Verlierer verlässt. Spielerisch waren wir heute sicherlich nicht das schlechtere Team“, sagte Fuat Kilic nach der Partie. Erstmals seit Anfang März muss sich die Alemannia noch einmal mit dem Gefühl einer Niederlage anfreunden.

 

Nun heißt es Mund abputzen und auf das nächste Auswärtsspiel beim SC Wiedenbrück fokussieren. Dort ist definitiv mehr zu holen als hier in Köln. Eine Sache der Einstellung dürfte uns dort in Richtung Punkte bringen.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

12. August 2017

Mit 3:1 den Geheimfavoriten SV Rödinghausen nach Hause geschickt

Hallo Alemannen,

 

am gestrigen regnerischen Nachmittag empfing die junge Alemannia den vor der Saison als Geheimfavoriten gehandelten SV Rödinghausen. Nach den bisherigen 2 starken Ligaspielen unserer Truppe durfte man mit heftiger Gegenwehr rechnen und garantiert dem SVR nicht kampflos das Spiel überlassen. Aachen startete mit einem mehr als respektablen 1:1 gegen einen der Favoriten Gladbach in die Saison, dem dann eine Woche später ein 2:2 beim SC Verl folgte. Beide Spiele hätte Aachen bei besserer Chancenverwertung locker gewinnen können, zu dominant traten wir auf.

 

Rödinghausen spielte bisher einmal Remis und konnte am letzten Wochenende den letztjährigen Meister Viktoria Köln bezwingen, man war also gewarnt. Ebenso gespannt sein durfte man auf die Resonanz der Fans nach dem sehr guten Besuch am ersten Spieltag (9.100 Zuschauer, davon 400 aus Gladbach). 

 

Der wieder genesende Pluntke verdrängte Lippold aus der Innenverteidigung, Neuzugang Mickels war noch nicht im Kader. Ansonsten war die Mannschaft unverändert zum letzten Spiel in Verl.

 

Das Spiel konnte, vor leider "nur" 5.700 Zuschauern,  beginnen. Unsere Bubi-Truppe legte sofort los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Schon nach wenigen Sekunden hatte sie das 1:0 auf dem Fuss. Junior, der gestern bärenstark war, hatte die Führung auf dem Schlappen, Heimann konnte allerdings gerade noch so abwehren. Aachen hatte in den Folgeminuten das Spiel im Griff ohne glänzen zu können. Die nächste Torchance konnte erst nach circa 15 Minuten verzeichnet werden, doch Junior wurde nach einer in meinen Augen Notbremse unfair gestoppt als er alleine aufs Gästetor zulaufen konnte. Der etwas sehschwache Schiedsrichter entschied auf Weiterspielen. Rödinghausen befreite sich ein ums andere Mal, es war mittlerweile eine offene Partie. Das erste Ausrufezeichen setzte Aachen. Mohr flanke von der linken Seite und Junior markierte mit dem Kopf eiskalt die 1:0 Führung für unsere Mannschaft. Gute Chancen entwickelten sich jetzt auf beiden Seiten, doch die 1:0 Führung hatte auch nach 45 Minuten bestand. Absolut verdient, doch Aachen trat noch nicht so spielerisch souverän auf wie in den letzten Partien.

 

Pünktlich wurde die 2. Halbzeit angepfiffen. Mit dem 1:0 im Rücken und neuen Instruktionen betraten die Kicker das Grün. Rödinghausen übernahm leider nach Wiederanpfiff die Initiative und war sofort die überlegene Mannschaft. Aachen konnte sich kaum noch befreien und erstarrte irgendwie in Passivität. Depta sah sich einem halben Dutzend Schussmöglichkeiten des SVR entgegen. Glücklicherweie hatten diese noch kein Zielwasser getrunken. Aachen bettelte trotzdem weiter um den Ausgleich, den sie nach knapp 65 Minuten auch hinnehmen musste. Von der rechten Seite zog Steffen einfach mal ab und markierte mit einem 20 Meter-Strahl den von den Gästen umjubelten Ausgleich. Das Spiel drohte nun zu kippen. Beinahe hätte der Rödinghausen-Neuzugang Engelmann noch das 2:1 erzielen können, wäre Pluntke nicht hellwach gewesen. Für unsere Kicker schien das ein Hallo-Wach-Effekt gewesent zu sein. Plötzlich waren sie wieder da und ackerten sich in das Spiel zurück, immerhin waren noch 15 Minuten zu spielen. Rödinghausen schien nun einige Gänge zurückzuschalten und überließ den giftigen Aachenern nun mehr vom Spielfeld. Neuzugang Nebi bedankte sich artig und vollendete eine Winter-Flanke mit dem Kopf zur erneuten Führung in Minute 81. So schnell kann es gehen! Der Jubel der Alemannen war noch nicht ganz verebt als der Gelb-Wütige Schiedsrichter einen fragwürdigen Elfmeter für uns pfiff. Mergim liess sich die Chance nicht nehmen und vollstreckte eiskalt zum 3:1, was gleichzeitig der Endstand war.

 

Minutenlang wurde die Mannschaft von den Fans bejubelt und gefeiert. Man konnte sehen wie sehr diese Jungs das genossen.

 

Ein heute zwar nicht so überzeugender Auftritt, doch am Ende stand der etwas glückliche 3:1 Erfolg. Rödinghausen wird in dieser Saison definitiv noch die ein oder andere Überraschung schaffen, denn diese Truppe hat sich clever verstärkt und gehört für mich weiterhin zu einem Team der oberen 5-6 Plätze. Unsere Jungs können aus diesem Grunde besonders stolz auf das erspielte Resultat sein. Die Chemie zwischen Fans und Verein passt wieder perfekt und immerhin ist Aachen jetzt Saisonübergreifend sehr sehr lange ungeschlagen, trotz neuformierter Truppe.

 

Nun geht es nach Köln zur Viktoria am kommenden Samstag. Eine echte Reifeprüfung für die Tivoli-Kicker, dann erneut ein Auswärtsspiel beim SV Wiedenbrück, ehe es die Woche darauf dann zum Heimspiel gegen RWO kommen wird (vor hoffentlich wieder annähernd 10.000 Zuschauern).
 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

5. August 2017

Respektables 2:2 in Verl, trotz 2:0 Führung - Trotzdem starke Vorstellung!

Hallo Alemannen,

 

endlich stand das erste Auswärtsspiel der Saison auf dem Programm. Unsere junge neue Mannschaft bekam es mit dem im Amateurbereich etablierten SC Verl zu tun, einer sehr unangenehmen und eingespielten Truppe aus Ostwestfalen. Nur unglücklich unterlag dieser SCV beim letztjährigen Meister Viktoria Köln mit 0:1. Aber auch unsere Alemannia hatte einen überzeugenden Auftritt vor heimischem Publikum gegen einen anderen Favoriten Mönchengladbach II. Spannung war sicherlich garantiert.

 

Nach dem Ausfall von Pluntke rückte Lippold in die Innenverteidigung, ansonsten spielte Aachen unverändert im Vergleich zum Auftaktspiel. Gefühlte 1000 Alemannia-Fans machten sich auf den Weg ins weit entfernte Verl. Der Weg nach Verl war von Staus und Verzögerungen geprägt, einer ewig langen Warterei an den Kassenhäuschen, sowie dem frustrierenden Verbot von jeglichem "Lärmmaterial" wie Trommeln.

 

Nun zum Spiel. Die Alemannia knüpfte vom Anpfiff weg an die starke und bissige Vorstellung daheim an. Der Gastgeber fand nicht wirklich in die Partie. Meist wurde der ballführende Verler direkt von 2-3 Alemannen angegriffen um dann mit starkem Forechecking den Weg nach vorne zu suchen. Das sah bis zum Strafraum auch sehr, sehr gut aus. Allerdings wurden teils sehr gut herausgespielte Torchancen zu fahrlässig liegengelassen oder der Verler Schlussmann hatte ein glückliches Händchen. Phasenweise war das echt zum Haareraufen; da spielte unsere Elf wirklich ein klasse Auswärtsspiel und belohnte sich nicht frühzeitig mit der verdienten Führung. Mark Depta war nahezu im ersten Durchgang beschäftigungslos. Kurz vor der Pause legte Aachen noch eine Schippe drauf und belohnte sich doch noch mit der Führung. Fejzullahu markierte aus spitzem Winkel das 1:0 für Aachen. Sein bereits 2. Saisontreffer in der noch jungen Saison. Dies war auch gleichzeitig der Halbzeitstand.

 

Ab Wiederanpfiff ging die Post weiterhin Richtung Verl-Schlussmann. Aachen steckte nicht auf und schnürte die Gastgeber stark ein. Torchancen waren anfangs Mangelware, doch im Mittelfeld hatten die Tivolikicker ganz klar die Hoheit. Mit weiterhin starkem Pressing und offensichtlich auch starker Kondition steigerte man immer mehr seine Bemühungen. 3 Riesenchancen wurden vergeben innerhalb weniger Minuten, sehr viel Glück für Verl. Doch dann gab es endlich wieder Grund zum jubeln. Daniel Hammel zimmerte den Ball unhaltbar zum 2:0 ins Gehäuse und schraubte das Resultat leistungsgerecht nach oben. Das konnte auf Grund dieser heutigen erneut starken Leistung nur einen Auswärtssieg geben dachten sich wohl alle anwesenden Alemannen. Zu dominant trat man hier auf und ließ hinten 0,0 zu. Aber kaum schaltete Aachen ein paar Gänge zurück war es vorbei mit der Herrlichkeit. Verl bekam jetzt Oberwasser und unsere junge Elf tat irgendwie kaum etwas dagegen, ließ Verl gewähren. Ein Fehler wie sich in den folgenden 3 Minuten herausstellte. Verl egalisierte mit ihren ersten 2 gefährlichen Torschüssen tatsächlich diese Partie und stellte auf 2:2. An sich unfassbar und unverdient auf Grund unserer Dominanz, leider auch Abschlussschwäche, am gestrigen Tage. Die schien der Unerfahrenheit geschuldet zu sein, denn Einsatz und Moral waren absolut top. Eine erfahrene Truppe wie der der Gastgeber nutzte halt solche sich bietenden Chancen. Dies gehörte allerdings zum weiteren Lernprozess unserer Elf. Nach dem Ausgleich war allerdings vom SC Verl nichts mehr zu sehen, sie lauerten jetzt auf Konter, Aachen spielte Fussball. Leider konnte Aachen erneut ihre Überlegenheit nicht in weitere Tore münzen. So erzitterte sich der Gastgeber ein Remis, das in keinstem Falle verdient war, Aachen stand für die erbrachte Leistung fast mit leeren Händen da. Enttäuschte Gesichter auch bei den Fans, doch es gab den verdienten Beifall und "Kopf hoch"-Aufmunterungen.

 

Nun gegen den Geheimfavoriten SV Rödinghausen war wieder ein Samstag-Heimspiel auf dem Plan. Am kommenden Samstag 14 Uhr, vor hoffentlich guter Kulisse, könnte Aachen den vielleicht ersten Heimsieg anpeilen, wenn die Leistung kompensiert werden würde. Ein Fernbleiben vom Tivoli am Samstag wäre wie ein Schlag ins Gesicht dieser jungen Elf. Vorallem wird immer gefordert, dass sich eine Alemannia für die Fans zerreissen müsse, 100% Einsatz abliefern solle und nicht unbedingt dafür in der Tabelle oben stehen müsse. Nun können sich die Fans beweisen, ob es nicht nur hohle Forderungen sind/waren.

 

Wir sehen uns am Samstag!

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

28. Juli 2017

Eröffnungsspiel Alemannia - Gladbach II endet 1:1

Hallo Alemannen,

 

da ich selbst nicht vor Ort sein konnte, muss ich leider auf den Spielbericht der Alemannia zurückgreifen. Ich bin selber ziemlich enttäuscht, dass ich ein offensichtlich tolles Spiel unserer Jungs verpasst habe.

 

Alemannia Aachen und die U23 von Borussia Mönchengladbach haben die Regionalliga-Saison 2017/2018 mit einer Punkteteilung eröffnet. Vor 9.100 Zuschauern konnten die Schwarz-Gelben einen Rückstand mit einem Freistoßtreffer von Mergim Fejzullahu zum 1:1-Endstand egalisieren.

Fuat Kilic hatte nur drei Neuzugänge in seiner 3-4-3-Formation aufgeboten. Die Alemannen fanden gut in die Partie und kamen nach sieben Minuten zu ihrem ersten Abschluss. Nach einer Seitenverlagerung flankte Winter von rechts. Torunarigha kam zum Kopfball, der einen knappen Meter drüber ging. Gladbach wurde in der ersten Hälfte in erster Linie durch Distanzschüsse gefährlich. Feigenspan versuchte es aus 20 Metern. Das Leder ging - noch leicht abgefälscht - rechts am Tor vorbei (12.). Die nächste Möglichkeit ging wieder auf das Konto der Tivoli-Kicker. Hammel leitete einen Einwurf von Mohr auf Torunarigha weiter. Der hielt die Fußspitze in den Ball, das Leder ging aber nicht über die Linie (25.). Die beste Gelegenheit des ersten Durchgangs resultierte aus einem Gladbacher Ballverlust. Rütten vertändelte das Leder vor dem Strafraum gegen Kühnel, der alleine auf das Tor zu lief und flach in die Arme des Schlussmanns schob (38.). Torlos wurde der Pausentee serviert.

 

Der zweite Abschnitt begann mit einer artistischen Einlage von Torunarigha, der das Ziel nach einer Winter-Flanke um einen Meter verfehlte (47.). Präziser machten es die jungen Fohlen. Rütten bediente Kraus am rechten Strafraumeck, dessen Aufsetzer mit Effet im langen Eck einschlug - 0:1 (55.). Danach musste sich Depta strecken, um nach einem Benger-Schuss einen höheren Rückstand zu verhindern (60.). Vier Minuten später war die Alemannia ist zurück im Spiel. Fejzullahu zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern zum viel umjubelten ins linke Eck – 1:1 (64.). Eine Viertelstunde vor dem Ende hatte Hammel sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß.  Über Torunarigha und Fejzullahu landete die Kugel beim freigespielten Angreifer, doch Gästekeeper Nicolas lenkte den Ball aber Fußabwehr noch um den Pfosten (75.). In der Schlussphase hatten auch die Kicker vom Niederrhein  noch die Chance zur vollen Punktausbeute. Makridis setzte sich gegen Pütz durch und sein Schuss aus 20 Metern ging knapp am linken Pfosten vorbei (81.). „Ich möchte mich bei den zahlreich erschienenen Fans bedanken, dass sie das Vertrauen in die Mannschaft gesteckt haben. Die Mannschaft hat die Vorgaben gut umgesetzt. Insgesamt hatten wir die klareren Torchancen“, bilanzierte Fuat Kilic die ersten 90 Pflichtspielminuten seiner neuformierten Elf.

 

Nun heisst es nach diesem vielversprechenden Auftakt unserer jungen Elf in Verl am besten mit 3 Punkten nachzulegen. Zwar verlor der SC Verl unverdient 0:1 beim Topfavoriten Viktoria Köln mit 0:1, doch unserer hungrigen Mannschaft ist alles zuzutrauen.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

Trainingsstart am 19. Juni 2017 und Saisonausblickk

Hallo Alemannen,

 

am 19. Juni hatte die fussballlose Zeit endlich nach ewigen 4 Wochen ein Ende gefunden. Zwar ging es hier nur um das 1. Training der Saison, doch wichtig war es unsere neue Mannschaft in Augenschein nehmen zu dürfen.

 

Die neue Alemannia hatte ein vollständig anderes Gesicht als noch in der sehr erfolgreichen letzten Saison. Nach der schockierenden Insolvenz wurden in allen Bereichen Sparmassnahmen ergriffen. Die 2. Mannschaft wurde abgemeldet, das Nachwuchsleistungszentrum lief nur noch "auf Notstrom". Glücklicherweise konnte von unserer B-Jugend positives berichtet werden. Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg in die B-Jugend Bundesliga.

 

Auch vom Altersschnitt sah das eher nach einer U-Auswahl (Durchschnittsalter 22,2 Jahre) aus, als nach einer gestandenen und erfahrenen Mannschaft. Die Erfahrung sollten sich diese Jungs dann in der anstehenden neuen Saison aneignen und uns mit Teamgeist, Einsatzwillen und bedingungslosen Kampf das Gesicht der Alemannia präsentieren. Mit dem Abstiegskampf, so hofften alle anwesenden Fans, sollte diese Alemannia nichts zu tun bekommen. Die wie immer vor jeder Saison ausgerufene "stärkste Regionalliga West aller Zeiten" wird eine spannende Saison anbieten, da bin ich mir sicher. Mit Vereinen wie dem zurückgekehrten KFC Uerdingen, Wegberg-Beeck, Erndtebrückk und dem wohl nach der Lizenzverweigerung für Rhynern verschonten Ahlenern sollten einige spannende Derbys und Duelle auf dem Plan stehen. Außerdem stark besetzte Mannschaften wie Dortmund und Gladbach II, dem nicht aufgestiegenen Team Viktoria Köln, sowie wie immer als Favoriten gehandelten Vereinen wie RWO, RWE oder dem finanzstarken SV Rödinghausen ist eine Saisonprognose nicht wirklich abzugeben.

 

Trainer Kilic, so hoffen wir alle, hat einige gute Griffe mit den neuen Spielern tätigen können. Ohne Geld ist dies auch sehr schwer namhafte Kicker an den Tivoli zu lotsen. Trotzdem gelang es Kilic Spieler wie Düsseldorf Kapitän Lippold, Sturmtank Torunaringha oder einen Abwehrturm mit Namen Alexander Heintze an den Tivoli zu locken.

 

Wir wünschen Fuat und seiner Mannschaft eine Saison in ruhigen Fahrwassern und uns eine möglichst sorgenfreie Spielzeit.

 

Wir freuen uns auf die Saison 2017/2018!

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)


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