Aachen Fanatics App

Herzlich Willkommen bei den Aachen Fanatics!

23. Mai 2015

Erfolgreiche Abschlussfahrt der Fanatics - Vizemeister!

Hallo Alemannen,

 

der Bericht der Alemannia heute mal im Schnelldurchlauf!

Die Alemannia hat sich am 34. und letzten Spieltag der Regionalliga West in Torlaune präsentiert. Bei den Sportfreunden Siegen setzte das Team von Peter Schubert ein weiteres Ausrufezeichen und kam zu einem 7:0-Kantersieg. Schon zur Pause war das Duell vor 1.939 Zuschauern im Leimbachstadion dank eines Drei-Tore-Vorsprungs entschieden.

 

Die Schwarz-Gelben, die beim Saisonfinale ohne gelb-gesperrten Marcus Hoffmann und Bastian Müller auskommen mussten, übernahmen von Beginn an die Kontrolle. Jonas Ermes, der anstelle von Frederic Löhe zwischen die Pfosten durfte, erlebte einen geruhsamen Nachmittag. Bereits in der achten Minute eröffneten die Tivoli-Kicker den Torreigen. Im Anschluss an eine Siegener Ecke konterten das Team bärenstark. Graudenz bediente Garcia, der den Ball annehmen konnte und die  Überzahlsituation mit einem Schuss ins rechte Eck zum 0:1 abschloss. Garcia war es auch, der seine Startelfnominierung nach 18 Minuten mit einem weiteren Treffer rechtfertigte. Wiederum war Graudenz der Wegbereiter, dessen mustergültige Vorarbeit der Deutsch-Spanier aus sechs Metern mühelos zum 0:2 einnetzen konnte. Maier (20.), Behrens (21.) und Lünenbach (22.) verpassten es anschließend im Minutentakt, den Vorsprung auszubauen. Das Versäumnis holte die Schubert-Elf in Minute 35 sehenswert nach. Nach einem langen Ball von Jerat, flankte Ernst von rechts aus vollem Lauf und Behrens vollendete volley in den linken Winkel. In einer einseitigen Partie ging es mit einer verdienten 3:0-Führung für die Alemannen in die Kabinen.

 

Der zweite Durchgang war gerade einmal 20 Sekunden alt, da klingelte es erneut im Kasten der Gastgeber. Behrens hatte das Leder in den Lauf von Maier gesteckt, der mit einem gefühlvollen Lupfer in den linken Winkel das 0:4 erzielte (46.). Und das Schützenfest war noch lange nicht beendet. Jerat zirkelte einen Freistoß aus 22 Metern an die Unterkante der Latte. Maier setzte nach und staubte nur vier Minuten später zum 0:5 ab (50.). Nach einer guten Stunde passte Lünenbach in den Lauf von Graudenz, der sich nicht beirren ließ und das halbe Dutzend komplett machte – 0:6 (63.). Nach einem Sturmlauf von Ernst hätte es anschließend durchaus noch einen Elfmeter geben können. Der Außenverteidiger wurde zu Fall gebracht, nachdem er den Torhüter bereits umkurvt hatte. Sein Namensvetter, Schiedsrichter Ernst, meinte es aber gütig mit den tapferen Hausherren. Bei den Tivoli-Kickern feierten Kengo Fukudome und Niko Opper noch ihr Saisondebüt. Einen Treffer hatten die Kaiserstädter für die 700 mitgereisten Fans noch aufbewahrt. Nach einem Siegener Ballverlust ging Graudenz auf und davon und hob den Ball über den Siegener Schlussmann hinweg zum 0:7 in die Maschen (79.). Es war das 14. Saisontor des in dieser Spielzeit besten Aachener Torschützen.

 

In der Endabrechnung fehlt der Alemannia lediglich ein Zähler zum Meistertitel, der das Erreichen der Relegation ermöglicht hätte. Mit 20 Gegentreffen stellen die Schwarz-Gelben nicht nur die beste Abwehr der diesjährigen Spielzeit. Die bisherige Vereinsbestmarke in der Nachkriegszeit aus der Saison 1964/1965 mit 23 Gegentreffern wurde deutlich unterboten. Noch weiter müssen die Chronisten im Archiv zurückblättern, um den letzten 7:0-Erfolg in einem Meisterschaftsspiel ausfindig zu machen. Es war in der Spielzeit 1941/1942. Gastgeber im Stadtderby war damals der VfR Forst.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

20. Mai 2015

Abschlussfahrt der Aachen Fanatics

Hallo Alemannen,


am Samstag endet eine sehr erfreuliche Saison bei den Sportfreunden aus Siegen.


Wie immer veranstalten wir Fanatics am letzten Spieltag einer Saison ihre traditionelle, und legendäre, "Hollandia"-Abschlussfahrt. Es wird abzuwarten sein, ob diese Tour die sensationell geniale Tour von von 2012/2013 toppen wird. Damals ging es zum VfL Osnabrück. Im letzten Jahr in Herne gegen den FC Schalke II war es zwar lustig, alle hatten eine Menge Spaß, doch irgendwie fehlte dabei etwas.


Mit dem Zug werden wir diesesmal nicht anreisen, sondern mit dem Sonderbus der Fanbetreuung. Ein wenig Abwechslung tut allen mal gut. Die Wettervorhersage zeigt sich, zumindest am heutigen Tage, mit 21°C sehr positiv.


Wir freuen uns darauf. Die Fanatics-Familie on Tour, zum letzten Male diese Saison.


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

17. Mai 2015

Heimsieg gegen SC Verl, aber Relegation nicht mehr erreichbar!

Hallo Alemannen,


es hat leider nicht sollen sein. Aachen gewinnt verdient und souverän am heutigen Sonntag gegen den SC Verl mit 2:0, doch durch den gleichzeitigen Sieg von Borussia Mönchengladbach II gegen den KFC Uerdingen, bringt alle Rechnerei und Spekulation nichts mehr. 1 Spieltag vor Saisonende liegt unsere Alemannia mit 4 Punkten Rückstand auf dem 2. Tabellenrang, dank der Niederlage von Viktoria Köln bei Rot-Weiß Oberhausen.


Aachen spielte heute, ohne Aimen Demai, wieder ein kämpferisch sehr ansehnliches Heimspiel. Die katastrophale Niederlagenserie schien endlich vergessen nach dem 3:0 Sieg letzte Woche beim SV Rödinghausen. Peter Schubert versprach heute "ein Feuerwerk", was zwar nicht ganz den Tatsachen entsprechen sollte, aber am Ende viele Torchancen erspielt wurden. Der Gast aus Ostwestfalen wehrte sich nach Leibeskräften, scheiterte aber zumeist kurz vor dem Strafraum am entscheidenden Pass nach vorne. Es war nur eine Frage der Zeit bis unsere Elf einnetzen würde. Kevin Behrens markierte als erster den lauthals bejubelten Treffer vor der Pause. Gestärkt und mit viel Selbstvertrauen ging es dann mit einem 1:0 in die Kabinen. Gut und gerne wäre hier ein 2:0 oder 3:0 möglich gewesen.


Zum Start der 2. Halbzeit spielte Aachen genauso weiter wie in der 1. Halbzeit. Konzentriert, offensiv und mit viel Leidenschaft bearbeiteten unsere Mannen hier den Gast. Auch hier war es nur eine Frage der Zeit bis die Alemannia erhöhen konnte. Diesmal war es Fabian Graudenz der eiskalt vollendete. Zuvor wurden erneut einige dickste Möglichkeiten vergeben oder vom Torwart der Verler sehr gut abgewehrt. Ab Minute 70 spielten die Gäste dann nur noch mit 10 Mann. Ghaddioui sah nach Tätlichkeit an Kevin Behrens zurecht die Rote Karte. Trotzdem hatte der SC Verl 5 Minuten später die Chance zum Anschlusstreffer, doch Engelmann setzte den Ball knapp neben den linken Pfosten. Aachen spielte die Partie mit einem 2:0 im Rücken souverän herunter und hatte teilweise Pech im Abschluss. So Raffael Garcia, der auf der Torlinie vom Keeper der Gäste unsanft gebremst wurde und sich behandeln lassen musste.


Als der Schiedsrichter abpfiff feierten die Fans ihre Mannschaft für diese tolle Saison und noch bessere Heimspiele. Die alte Heimstärke war zurückgekehrt. Nachdem die komplette Mannschaft für die Humba auf die Süd gesungen wurde, forderten die Fans noch Peter Schubert, Ralf Westig und Heini Plasshenrich. Alle kamen gerne diesem Wunsch nach. Ein sehr schöner Abschluss dieser Saison, gemeinsam mit der kompletten Alemannia-Familie.


...die Wehrmutstropfen würden dann wohl in den nächsten Wochen folgen, denn dann werden wohl Abgänge öffentlich gemacht werden. Irgendwie, so machte es den Anschein, sah es nicht so aus, als wären Behrens, Hoffmann und Graudenz nächstes Jahr weiter am Tivoli zu bewundern. Zu weit standen sie bei den abschließenden Feierlichkeiten von den übrigen Spielern entfernt. Hoffen wir mal, dass ich mich täusche, aber diesen Eindruck habe ich gewonnen. Auch nach einer Verabschiedung von Schubert sah es mächtig aus. Nur wie gesagt, mein Bauchgefühl, hoffen und wünschen ist noch erlaubt!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

9. Mai 2015

Aachen siegt mit 3:0 beim SV Rödinghausen - Erneute Hoffnung?

Hallo Alemannen,


heute mal ein Bericht von der Alemannia, da ich selber nicht im Stadion war!


Die Alemannia hat die 60-Punkte-Marke geknackt und sich mit einem souveränen 3:0-Erfolg beim SV Rödinghausen zurückgemeldet. Vor 1.693 Zuschauern im Häcker Wiehenstadion brachte Viktor Maier die Schubert-Elf vor dem Seitenwechsel mit zwei Treffern auf die Siegerstraße. Fabian Graudenz machte mit seinem elften Saisontor im zweiten Spielabschnitt alles klar.


Die Alemannia musste die Reise nach Ostwestfalen ohne ihren etatmäßigen Kapitän Aimen Demai antreten. Für ihn rückte Viktor Maier in die erste Elf und Peter Hackenberg führte das Team mit der Binde auf das Spielfeld. Die Schwarz-Gelben fanden gut ins Spiel und nutzten ihre erste gute Gelegenheit nach einer Viertelstunde eiskalt zur Führung. Müller steckte die Kugel in den Lauf von Maier, der im Rücken der Rödinghausener Abwehr davonzog und alleine vor Schönwälder die Nerven behielt - 0:1 (15.). Die Alemannen blieben am Drücker. Jerat trat eine Linksecke auf den zweiten Pfosten. Behrens legt per Kopf zurück für Dowidat, der aus 16 Metern abzog. Maier hielt noch den Kopf rein und das Leder ging denkbar knapp drüber (23.). Die Tivoli-Kicker hatten das Geschehen weiter im Griff und nach einem Ballgewinn an der Mittellinie ging es blitzschnell. Behrens lief auf der rechten Seite auf und davon und legte die Kugel mustergültig für den mit geeilten Maier quer, der aus sechs Metern leichtes Spiel hatte und zum 0:2 traf (34.). Mit einem beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung wurden die Seiten getauscht.


Der zweite Durchgang war gerade einmal sechs Minuten alt, da war die Partie entschieden. Behrens erkämpfte den Ball und schickte Graudenz auf die Reise. Der ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und vollendete seinen Sololauf von der Mittelinie mit einem überlegten Flachschuss in die rechte Ecke zum  0:3 (51.). Es war bereits das elfte Saisontor für den Offensivmann. Die Gastgeber fanden auch in der Folgezeit keine Mittel gegen die äußerst sattelfeste Aachener Defensive und schwächten sich zudem in der 71. Minute selbst. David Müller konnte einen Konter nur mit einem Trikotzupfer an Behrens unterbinden und sah dafür Gelb. Da er anschließend zu vehement reklamierte, bedankte sich Schiri Maibaum mit der Ampelkarte (71.). Der Torhunger der Schubert-Elf war noch nicht gestillt. Zwei Minuten vor dem Ende schaltete sich Ernst noch einmal mit nach vorne ein und legte für Dowidat ab. Der hatte freie Schussbahn, setzte den Zirkel aber aus 14 Metern etwas zu hoch an. So blieb es am Ende beim verdienten 3:0-Erfolg der Alemannia, die den Abstand auf das Spitzenduo zumindest vorübergehend noch einmal verringern konnte.


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

30. April 2015

Starke Viktoria beendet Heimserie und Aufstiegsträume der Alemannia

Hallo Alemannen,


viel gibt es zum gestrigen Spiel eigentlich nicht zu schreiben. Nach der unglücklich Pleite bei Schalke II stand heute ein extrem schweres Heimspiel gegen den Drittplatzierten Viktoria Köln auf dem Plan. Viktoria mit einer unfassbaren Siegesserie im Gepäck, einem tollen Torverhältnis und dem Gedanken am Ende der lachende Dritte zu sein, ging es für den Gast nur um einen Auswärtssieg. 11.800 Zuschauer hatten sich im Tivoli eingefunden.


Aachen spielte sehr gut in der 1. Halbzeit. Leider wurden, wie so oft in letzter Zeit, beste Möglichkeiten nicht genutzt. Nur diesmal war es nicht das Unvermögen, sondern eine Menge Pech und ein sehr starker Gästekeeper. Zunächst traf Peter Hackenberg das Lattenkreuz und kurz danach hatte Kevin Behrens mit einem tollen Lupfer Pech, dass der Torwart irgendwie diesen Ball noch über die Latte fausten konnte. Viktoria hatte ebenso sehr gute Möglichkeiten, doch für Aachen konnte der Pfosten und Freddy Löhe unser Team vor einem Rückstand bewahren. Es war ein hochklassiges Spiel. Mit einem guten 0:0 ging es in die Kabine.


Halbzeit 2 wurde hingegen von dem Gast bestimmt. Aachen kam nicht wirklich wach aus der Kabine und überlies Köln viel zuviel Platz. Und Köln wäre nicht Köln, wenn sie nicht die Qualität hätte, dies auch im Stile einer Spitzenmannschaft zu nutzen. Röttger markierte mit einem sehenswerten Kopfball die Führung für Viktoria Köln. Aachen versuchte sich nur sporadisch aus der Umklammerung zu befreien, doch dies gelang nur in vereinzelten Situationen die zu Halbchancen führten. Doch Gefahr strahlten nur die Gäste aus, die mit ihrem schnellen Spiel Aachen in Zaum hielt. Und so pfiff der Schiedsrichter die Partie pünktlich ab, Viktoria überholte die Alemannia in der Tabelle und hat nun beste Karten im Aufstiegskampf. 


Es hat nicht sollen sein. Trotzdem ist zwar im Moment die Enttäuschung riesig, doch was diese Mannschaft in dieser Saison geleistet hat, ist aller Ehren wert! Wer hätte dies denn vor der Saison so erwartet? Wohl nur die kühnsten Optimisten. Hiermit sage ich, stellvertretend für die Aachen Fanatics "DANKE DANKE". Diese Mannschaft hat es verdient, dass wir sie bis zum letzten Spieltag unterstützen. Zu hoffen und wünschen wäre es, dass trotz des Nichtaufstieges diese tolle Truppe auch in der nächsten Saison am Tivoli zusammenspielt!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

24. April 2015

Gut gespielt, 0:1 verloren, Aufstiegshoffnungen wohl adé

Hallo Alemannen,


das wars dann, realistisch gesehen, wohl mit der Hoffnung auf die Relegation. So bitter es klingt, aber durch den Sieg der Gladbacher am gestrigen Tage sind die Chancen fast schon auf ein kleinstes Minimum gesunken. Aachen müsste jetzt alles gewinnen und die Borussia in den wenigen Restspielen noch 2x verlieren. Wunder geschehen zwar immer wieder, aber seit wann ist der Fußballgott Aachener?


Zum Spiel gibts eigentlich nur soviel zu sagen, der Aachener Anhang wie immer zahlreich auswärts anwesend und wie so oft 3/4 der Zuschauerzahl stellend und durch eigenes Unvermögen, aber auch sehr viel Pech unterliegt Aachen durch ein Tor, dass mächtig nach Abseits roch.


Als das Spiel mit 15 Minuten Verspätung begann (Aachener Bus stand wie viele der Fans noch im Stau), sah man dass unsere Alemannia unbedingt an das starke Spiel gegen Gladbach II anknüpfen wollte und zeigte sich entsprechend einsatzwillig. Unser Vorteil war auch, dass Schalke II ebenso mit offenem Visier spielte, sprich keine Mauertaktik anwandte. Das Spiel ging hin und her. Aachen hatte anfangs die klar besseren Tormöglichkeiten, doch entweder parierte der Schalker Torwart herausragend oder Freddy Löhe machte es ihm nach. Dann war noch die Querlatte im Weg, aus Aachener Sicht konnte der Gegner sage und schreibe 2x auf der Torlinie retten. Zu allem Überfluß verletzte sich noch unser Dampfmacher Dominik Ernst und musste kurz vor der Pause ausgewechselt werden. Torlos mit 0:0 ging es in die Kabinen. 


Aachen probierte nach Wiederanpfiff weiterhin das Tempo hochzuhalten. Chancen wurden allerdings einfach nicht genutzt. Entweder schoss man nicht mal aus der Distanz, entschied sich nicht für den direkten Weg ein Tor zu erzielen oder überlegte einfach zu lange. Und so kam es wie es kommen musste. Aus stark abseitsverdächtiger Position erspielte sich der FC Schalke einen Überzahlangriff. Aachen konnte diesen Angriff einige Male slapstickmässig klären, doch aus dem Strafraum wurde der Ball dabei nie befördert. Und plötzlich stand da mal ein Rathgeber frei und markierte mit einem satten Schuss das glückliche 1:0 für den Gastgeber. Es war einfach zum Haareraufen. Unsere Alemannia probierte weiterhin alles, doch wie oft Schalke bis zur 90. Minute auf der Linie klärte war nicht mehr zu zählen. Damit pfiff der Schiedsrichter pünktlich im immer dunkler werdenden Mondpalast in Herne ab (kein Flutlicht!) und schickte Hoffmann & Co. in die bittere Realität. Zusammengekauert auf dem Platz saßen einige Spieler, Freddy Löhe und Hoffe tobten bzw haderten mit den vergebenen Chancen bei einem mehr als schlagbaren Gegner. Hatte man doch hier sehr ordentlich dominiert und trotzdem unfassbar mit 0:1 den Kürzeren gezogen.


Es hat nicht sollen sein und wer noch behaupete es gäbe einen Fußballgott, der hat einfach keine Ahnung! Aachen mache ich heute definitiv keinen Vorwurf, die Einstellung und der Wille stimmte. Es war halt sehr wenig Glück am Start.


Nun Donnerstag gegen Viktoria Köln unbedingt wieder das andere Aachen-Gesicht zeigen, effektiv und spielerisch auf gleichem Niveau wie auf Schalke oder zuvor gegen Gladbach II! Sollte Viktoria nicht besiegt werden, wäre unsere Mannschaft nur noch auf dem 3. Platz und wäre der ärgste Verfolger der Jungfohlen (mit einem Torverhältnis von aktuell +38!!!).


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic) 

18. April 2015

Das Gipfeltreffen gegen M`Gladbach II geht an die Alemannia

Hallo Alemannen,


wer hätte das denn in dieser Art und Weise am gestrigen Abend, nach den 2 Pleiten beim Bonner SC und dem FC Kray, erwartet? Ich glaube nur die kühnsten Optimisten. Vor 21.200 Zuschauern am Tivoli ließen Fabian Graudenz und Aimen Demai die Schwarz-Gelbe Welt im Freudentaumel beben. Gut und gerne hätte diese Partie auch mit 4 oder 5:0 ausgehen können, so überlegen gestaltete die Alemannia diese Partie. Und dies alles nachdem es in der letzten Woche einen mächtigen Shitstorm gab gegen unsere Mannschaft, inklusive dem Bewerfen der Mannschaft mit Bechern und bösen Anfeindungen.


Doch nun mal von Beginn an. Schubert baute die Mannschaft auf einigen Positionen um. Graudenz und Lejan rückten wieder in die Startelf. Alle waren nervös und angespannt vor dem Anpfiff, aber die Körpersprache beim Aufwärmen zeigte schon alleine eine andere als in den letzten Partien. Nach einer Aussprache vom Aachener Spielerrat mit Klitzpera und dem Aufsichtsrat war anscheinend wieder etwas mehr Ruhe in den Club gekommen. 


Das Spiel begann, Aachen legte, trotz verlorener Platzwahl, los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Gladbach hatte direkt einmal Glück, dass ihr Keeper nach 3-4 Minuten nicht schon zum duschen geschickt wurde. Als letzter Mann senste er Dennis Dowidat am Strafraumeck rüde um. Der schwache Schiedsrichter Börner gab nur die Gelbe Karte für diese Notbremse. Zwar wurde der Freistoss kläglich vergeben, doch die Alemannia rannte weiter grellig an. Einige hochkarätige Torchancen wurden liegengelassen in der ersten Viertelstunde. Gladbach kam in der 20. Minute erstmalig (und zum einzigen Mal in diesem Spiel) gefährlich vor das von Freddy Löhe (Danke Danke für deine Vertragsverlängerung) gehütete Gehäuse. Pisano ließ Hoffmann einfach stehen, spielte den Ball quer auf Rodriguez, doch der Pfosten war Endstation. Da hatte die Alemannia mal richtig "Schwein". Doch vom Gast war danach rein garnichts mehr zu sehen. Energisch und mit viel Biss gingen unsere Spieler in die Zweikämpfe und zwangen die Jungfohlen zu einigen dicken Fehlern. Allerdings wollte einfach kein erlösendes Tor Aachen fallen. Somit ging es mit einem, für M`Gladbach, schmeichelhaften 0:0 in die Halbzeit. Es war schon begeisternd anzusehen, was hier am Tivoli heute spielerisch gebacken war. Da frugen sich so einige Fans wieso diese Mannschaft in Bonn und Kray hatten verlieren können. Da muss doch was im Pausentee gewesen sein...


Die 2. Halbzeit begann pünktlich. Unser Team machte da weiter wo sie aufgehört hatten. Kämpfend und "sich den Arsch aufreissend" beackerten sie den Tabellenführer. Aachen schnürte den Gegner überzeugend ein und setzte sehr gefährliche Nadelstiche, die aber zunächst weiterhin nicht von Erfolg gekrönt waren. Erst in der 58. Minute wurde der Tivoli zum beben gebracht. Fabian Graudenz tankte sich von rechts super an einigen Verteidigern vorbei, suchte die Lücke und vollstreckte ins lange Eck zum tosenden und hochverdienten 1:0 für unsere Alemannia. Der Tivoli explodierte förmlich, alle lagen sich in den Armen und hatten Freudentränen in den Augen. Robert Moonen hatte noch nicht richtig die Durchsage des Torschützen abgeschlossen, da bat Aimen Demai die Gladbacher Hintermannschaft zum Tänzchen und zirkelte einen Schuss zum 2:0 in die Maschen. Ein unfassbar geiler Doppelschlag. Die Stimmung im Stadion wurde immer lauter und fröhlicher. Es sah hier nicht so aus, als wenn sich der Gast nochmals zurückkämpfen könnte. Aachen verwaltete jetzt das 2:0 souverän und abgeklärt und ließ über Viktor Maier noch eine dicke Chance zum 3:0 liegen. Das Spiel endete nach 3 Minuten Nachspielzeit dann mit einem hochverdienten 2:0 und einer feiernden Mannschaft mit ihren Fans.


Jetzt alle nach Herne zum Spiel gegen Schalke II. Hoffentlich mit einer ähnlich kurragierten Leistung wie am gestrigen Abend und natürlich 3 Punkten!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

11. April 2015

Die Alemannia verliert weiter! 0:1 beim FC Kray

Hallo Alemannen,


bei dem ganzen "Shitstorm" der zur Zeit abgeht, möchte ich Euch mal MEINE Meinung erzählen.
Ja, die letzten Spiele waren nicht so berauschend anzusehen oder man kann auch sagen es hat was gefehlt im Gegensatz zum Anfang der Saison. Vielleicht Kampfgeist, Ehrgeiz oder Elan. Da hat jeder ne andere Ansicht oder Auffassung.


ABER!!!! Wer von uns hätte am Anfang der Saison gedacht, dass wir es dahin schaffen, wo wir zur Zeit sind? Wer von uns hätte gedacht, dass wir die beste Abwehr der Liga haben? Wer von uns hätte gedacht, dass Schubert und Plaßhenrich sowie die gesammte Mannschaft soviel leisten, Tabellen 2.(zur Zeit), Alemanniarekord ohne Niederlage, Halbfinale im FVM Pokal. Damit hätte KEINER vor dem Saisonstart gerechnet!


Zumal ist die Saison noch nicht zuende. Es ist noch alles in Sachen Aufstieg möglich und wenn es nicht so ist, dann ist es dumm gelaufen, aber mit einem Aufstieg hat eben keiner gerechnet. Ja, es ist enttäuschend, wenn man ihn in greifbarer Nähe hat, wenn es dann nicht klappt. Aber es ist kein Grund, Spieler zu beschimpfen, beleidigen oder sogar zu bewerfen. Jaaaaa, jetzt kommt der Eine oder Andere wieder mit Söldner oder ähnlichen Worten. Heyyyy, die Jungs sind zur Alemannia gekommen oder geblieben, wo noch nichteinmal Einer von uns zu einer Firma wechseln würde, die vor der Insolvenz steht. Sie sind gekommen wegen dem Namen, der Tradition und der Fans von Alemannia Aachen.


Was die Jungs nun erleben, ist nicht fördernd für eine Verlängerung eines Vertrages. Die Jungs haben was geleistet, was schon seit mehreren Jahren gefehlt hat. Endlich mal keinen Abstieg oder Abstiegskampf. Endlich mal Erfolge. 2 sage und schreibe ZWEI Spiele in der Saison verloren. Hammer!!!!! Ja, einige Spiele hätten besser laufen können, als ein Remis. Aber wie oft hat man diese Saison gehört oder gelesen "Scheiss Schiri, wir sind beschissen worden ........" und jetzt auf einmal ist es wegen der Spieler, wegen der Trainer? Wieso bekommen die Jungs den ganzen "Shitstorm" ab? Können die was für die letzten Jahre?


Schubert und Plaßhenrich sind geblieben, letzte Saison wie oft kamen Schreie mit "Schubert raus"? Mitte der Saison wurde der Mann gefeiert, was er mit seinem Co auf die Beine gestellt hat und jetzt fängt die Kacke wieder an. Da frage ich mal nach dem Verstand des Ein oder Anderen. Die Jungs sowie die Spieler sind meiner Meinung nach TOP. Jeder Einzelne.

Das einzige, was MICH gestört hat diese Saison war, dass man einen Sportdirektor holt. Auch wenn es Klitzpera ist, der einen großen Namen als Spieler hier in Aachen hatte und hat. Aber Leute, wir sind in der Regionalliga. Ja, wir haben Aufstiegschancen, aber hätte man damit nicht noch ein Jahr warten können? Das Geld für seinen Gehalt hätte man sich sparen können. Aber wie gesagt, dass ist MEINE Meinung.


Gruß

Schankes


Ach ja, denkt daran. Die Saison ist rein rechnerisch noch nicht gelaufen. Es besteht immer noch die Chance aufsteigen zu können. Wenn es nicht so passieren sollte, haben wir im Endeffekt nichts verloren!!!!

4. April 2015

Aachen bettelt um die Niederlage gegen den Bonner SC im Pokal-Halbfinale

Hallo Alemannen,


nach dem peinlichen Hickhack von Peter Schubert und Alexander Klitzpera während der letzten Tage wollte man heute wenigstens auf ein erfreuliches Ergebnis im Bitburger-Pokal-Halbfinale beim Bonner SC hoffen. Die Chancen standen nicht schlecht, schließlich war ja unsere Alemannia in der Regionalliga West ganz oben dabei und der Bonner SC, eine Klasse unter uns, nicht der große zu erwartende "Favoritenschreck". OK, Bonn spielte auch oben mit in ihrer Mittelrheinliga, doch zuhause waren sie auch bisher in letzter Zeit nicht wirklich angsteinflößend.  Favorit war definitiv unsere Alemannia. Zusätzlich fielen noch Hoffmann, Hackenberg und Dowidat für dieses Spiel aus.


Doch als das Spiel angepfiffen wurde, sah man keinen Klassenunterschied mehr. Bonn stand sehr tief, liess Aachen kommen. Die Alemannia spielte sich vorallem durch Fehlpässe in den Vordergrund, wovon der Gastgeber glücklicherweise nicht profitieren konnte. Aachen war schlecht, aber ging in der 15. Minute durch einen Sonntagsschuss von Bastian Müller vielumjubelt in Führung. Doch wer jetzt dachte, Aachen würde das Ding hier frühzeitig entscheiden und weiterhin zumindest versuchen Gas zu geben, sah sich getäuscht. Der Bonner SC wurde immer mutiger, warf sich in jeden Zweikampf und zwang die Alemannia relativ mühelos zu einem selbstzerstörerischen Aufbauspiel. Und eben aus diesen Situationen schöpfte Bonn Hoffnung. Fahrig und ohne Ideen dachte Aachen wohl, würde es locker reichen in das große Finale gegen eines der Kölner Clubs (Fortuna oder Viktoria) einzuziehen. Doch weit gefehlt. Das Murren unter den gut 1.500 Aachener Zuschauern wurde immer lauter. Aachen wurde von Minute zu Minute immer schlechter.Mit Ach und Krach retteten sich unsere Kaiserstädter in die Halbzeit.


Wer jetzt Besserung erwartet hatte, sah sich getäuscht. Aachen versuchte zwar sein Heil in der Offensive via langen Bällen, doch diese wurden mühelos von starken Bonner Verteidigern abgefangen. Planlos, ideenlos, das Fussballspielen anscheinend verlernt, rumpelte unsere Alemannia der Selbstzerstörung entgegen. Man spürte, dass sie um zumindest den Ausgleich bettelten. Und den Gefallen taten ihnen die Bonner. Lunga konnte relativ unbedrängt in der 65. Minute einköpfen. Aachen geschockt? Das schienen sie schon das ganze Spiel über... Ein Aufbäumen war auch nach dem Ausgleich nicht zu spüren. Einfach nur peinlich was sich hier abspielte. Ein riesigen Respekt an den Underdog, der hier unserer Alemannia mehr als deutlich die Grenzen aufzeigen konnte. Chancen waren absolute Mangelware auf Öcher Seite. Bonn hingegen erarbeitete sich teilweise extremst hochkarätige Möglichkeiten. Eine dieser Möglichkeiten nutzte erneut Lunga als er in der 74. Minute nach einem Eckball völlig freistehend den Ball vor die Füsse bekam und trocken zum 2:1 für den Bonner SC vollendete. Wenn eine Führung irgendwann einmal verdient sein sollte, dann jetzt hier in diesem Fall. Der Aachener Anhang wurde immer motziger, grelliger und wütender auf Grund von Enttäuschung was unsere Mannschaft hier heute ablieferte. Als dann kurz nach dem 1:2 von den Rängen "Kämpfen, Aachen, kämpfen" erschallte, wurde es für 5 Minuten tatsächlich auf einmal besser. 3 Riesenchancen wurden allesamt fahrlässig vergeben, teils sensationell pariert vom Schlußmann der Bonner. Als Garcia in der 90. Minute auf der Strafraumlinie gefoult wurde, gab der Schiedsrichter zu allem Überfluß nur Freistoss und setzte Akbari von Bonn vom Platz. Über den Freistoss von Lejan sollte man im Anschluss besser den Mantel des Schweigens legen.


Kurz danach war Schluss, Bonn jubelte, die Aachen-Fans verliessen das Stadion in Scharen und die Spieler sassen auf dem Rasen und schienen jetzt erst darüber nachzudenken was sie für eine Chance hatten liegen lassen.


Glückwunsch an den Bonner SC, verdient im Finale! Diese Leistung der Alemannia war einfach unerklärlich heute. Sollten sie so beim FC Kray antreten, wäre eine klare Niederlage dort keine Überraschung mehr. Es sollte sich jetzt schnellstmöglich hinterfragt werden, was hier bitte falschgelaufen war.


PS: Hauptsache die Spieler wollen mehr Gehalt aushandeln,... die Basis dazu, mit der eventuellen Chance auf den lukrativen DFB-Pokal haben sie sich selber "verkackt". Also: Peter Schubert, Reiner Plaßhenrich und Alex Klitzpera absofort alle freien Tage streichen, Fehler abstellen und das Fussballspielen wieder lernen, ihr habt noch 1 Woche Zeit!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

30. März 2015

Das 0:0 gegen Rot-Weiß Oberhausen ist zu wenig!

Hallo Alemannen,


was soll man zu diesem Spiel sagen? 11.600 Zuschauer an einem Montag Abend, live im Sport-1, sahen ein spannendes und für ein 0:0 ein wirklich sehr gutes Spiel. Aachen war über die 90 Minuten definitiv wieder spielerisch verbessert, doch vorne fehlte einfach die Durchschlagskraft. Chancen hatten die Alemannen sich einige herausgespielt. Doch genausoviele Chancen ließen sie liegen. OK, der Torwart von Oberhausen war wirklich sehr stark, trotzdem konnte man die mal machen, war die einstimmige Meinung des Aachener Anhangs. Dann trafen unsere Jungs mal sehenswert mit einem Fallrückzieher durch Viktor Maier, doch der wirklich, auf beiden Seiten, schlechte Schiedsrichter pfiff wegen gefährlichem Spiel ab. Sehr strittig und sorgte für mächtig Gesprächsstoff, auch noch im Nachhinein des Spiels. Ebenso die rote Karte für Caspari von RWO war ein Witz. Da konnte selbst der Bruder von Manuel Neuer an der Seitenlinie nichts gegen machen. Immerhin nahm Neuers Bruder mehr oder weniger optisch aktiv am Spiel teil und stand einen Großteil der Partie 2 Meter von seiner Seitenlinie entfernt mitten auf dem Spielfeld. Lustig anzusehen, aber unverständlich. Dann hätte dieser ja gleich den Ball fordern können... denn frei stand der immer.


Am Ende muss man sagen, dass das 0:0 schon gegen kämpferisch, aber sehr aggressive, Oberhausener in Ordnung geht. Das ist zähneknirschend einfach zu akzeptieren. Für ein Spitzenteam, das Aachen dieses Jahr ist, fehlt vorne einfach die Torgefahr. Das macht Gladbach II viel besser und steht, auf Grund des viel besseren Torverhältnisses, zu Recht auf Platz 1. Doch noch ist die Messe nicht gelesen, Gladbach II kommt noch zum Tivoli. Dafür muss in Kray aber mit 3 Punkten heimgekehrt werden, um das Stadion vollzubekommen im Spiel der Saison, tabellarisch gesehen. Unser Trainer muss nun einfach seine defensive Grundeinstellung lockern und auf mehr Offensive setzen. Anders macht das keinen Sinn, denn was nützt uns ein tabellarischer Gleichstand, wenn der Konkurrent tormässig weit im Vorteil ist, was quasi 3 Punkten entspricht.


Jetzt am Samstag erstmal Selbstvertrauen holen beim Pokalspiel in Bonn und ins Finale einziehen. Dann alle Konzentration auf den FC Kray fokussieren und dort den Sieg einfahren! Vielleicht patzt die Konkurrenz ja noch zwischenzeitlich?


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

25. März 2015

3:0 Sieg über Freialdenhoven im FVM-Pokal Viertelfinale

Hallo Alemannen,


am heutigen Mittwoch spielte unsere Elf im Viertelfinale des Bitburger-Pokals gegen die Borussia aus Freialdenhoven. 3.500 Zuschauer hatten sich im Tivoli eingefunden, davon circa 200 aus Freialdenhoven.


Trainer Schubert veränderte seine Mannschaft auf einigen Positionen. Unter anderem durften Sahin Dagistan und Maciej Zieba endlich einmal von Beginn an auflaufen. Später kamen noch Marvin Brauweiler und Florian Abel zu ihren Einsätzen.


Das Spiel war schnell erzählt. Freialdenhoven stand wie erwartet sehr tief, lauerte auf Konter und die Alemannia hatte wie gewohnt Probleme mit eben diesen defensiv gut aufgestellten Mannschaften. Spielerisch war es teilweise mau von Seiten der Schwarz-Gelben, doch kämpferisch konnte man ihnen keinen Vorwurf machen. Allerdings blieb anzumerken, dass es langsam wieder Zeit würde, dass das spielerische Element wieder ein wenig mehr in den Fokus gesetzt werden würde. Seit dem RW Essen-Spiel war eben dieses Element zum Haareraufen. Auch heute mehr als einschläfernd, wären da nicht dies sehenswerten Tore gewesen, die Dagistan, Brauweiler und Jerat den Fans kredenzten.


Und wie heißt es "Mund abputzen und nach vorne schauen"... Das Halbfinale beim Bonner SC wird eine ganz andere Marke werden. Immerhin spielt man dann beim Tabellenführer der Mittelrheinliga (voraussichtlich am 4. April).


Am Montag hat uns dann der Liga-Alltag wieder. Unter Flutlicht empfangen unsere Alemannen den Verfolger aus Oberhausen. Dieses Spiel wird der Start richtungsweisender Partien sein.


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

21. März 2015

Last-Minute Erfolg bei der U23 des VfL Bochum dank Fabian Graudenz!

Hallo Alemannen,


was war das bitte heute? OK, 3 Punkte, aber wie? Erst dieses grausame Regenwetter, dann ist "Sexy Cora tot" und Aachen scheint das Fussballspielen verlernt zu haben. Vorallem letzteres stimmt mich persönlich nicht gerade positiv im Hinblick auf die kommenden schweren Aufgaben.


Aachen musste heute im Lohrheidestadion ohne den gelb-gesperrten Tim Jerat antreten. Trainer Schubert würfelte die Mannschaft wohl aus diesem Grunde mehr als kräftig durcheinander. Rafa Garcia durfte von Beginn an spielen. Basti Müller übernahm die Jerat-Position neben Aimen. Warum zum Geier blieb bitte der neue Publikumsliebling Taku Ito draußen und wieso durfte Behrens wieder starten nach seiner katastrophalen Leistung in Uerdingen? OK, sollten wir heute gewinnen würde niemand mehr dies hinterfragen. Doch umso länger das Spiel lief, umso lauter wurden die kritischen Stimmen um einen herum. Mit Fussball hatte das nicht viel zu tun heute. Aachen war zwar gewissermaßen spielbestimmend, doch Chancen sprangen aus ihrem Bemühen nur selten heraus. Die beste Möglichkeit hatte in der ersten Halbzeit noch Viktor Maier, der den Ball an die Unterkante der Latte zimmerte. Bochum war heute kämpferisch nicht schlecht, schlecht hingegen war der Linienrichter vor der ordentlich mit Aachener-Fans besetzten Tribüne. Er sah heute mehr Abseitsstellungen, als bei einem Bayernspiel in einer ganzen Saison. Außerdem konnte er nicht erkennen wann ein Ball über die Aus-Linie tatsächlich gerollt war. Aber heute schiebe ich es nicht auf den Schiedsrichter und seine etwas weltfremden Gehilfen. An denen lag es ausnahmsweise nämlich nicht, dass das Spiel mit einem 0:0 nach 45 Minuten zur Pause gepfiffen wurde.


In Halbzeit 2 merkte man sporadisch, dass die Alemannia einen warmen Einlauf von Trainer Schubert erhalten hatte. Sie versuchten sich jetzt, bei weiterhin Sauwetter, fussballerisch nach vorne zu bewegen. Dies gelang in einigen Situationen um einiges ansehnlicher als in der vergangenen ersten Halbzeit. Doch Torgefahr sprang weiterhin nur selten dabei heraus. Viele Flanken und Standardsituationen versandeten einfach im Nirwana. Und hatte man aus Aachener Sicht einmal die richtig gute Torchance vor Augen, die Fans den Torschrei auf den Lippen, verzog einer unserer Mannen den Ball weit, weit, weiiiiiit über das Tor. Er war zum verzweifeln. Doch dann kam "Kaiser Ito" in die Partie. Mit ihm kam noch einen Ticken mehr Bewegung in das Aachener Spiel... aber Zielwasser hatte er seinen Kollegen nicht mitgebracht, denn weiterhin wollten sie wohl eine Sonnenfinsternis erzwingen, a la Peter Lustig "einfach mal abschalten".


Doch dann kam Graudenz! In Minute 72 kam mit ihm die Wende. Aachen zwingender nach vorne unterwegs. Bochum nur mit wilden Befreiungsschlägen. Er und Taku Ito wirbelten Bochum mit ihrer aggressiven Spielweise mächtig durcheinander. Die Belohnung folgte dann 5 Minuten vor dem Abpfiff. Der ebenfalls eingewechselte Kris Thackray spitzelte den Ball vor dem Tor quer auf Graudenz, der keine Mühe (und auch keine Chance hatte das Tor in die Wolken zu dreschen) hatte das alles in allem doch verdiente 1:0 für unsere Kaiserstädter zu markieren. Der Jubel auf den Rängen kam einer Erlösung gleich. Stossgebete wurden gen Himmel geschickt und der Abpfiff herbeigesehnt. Dieser erfolgte pünktlich und Aachen hatte einen immens wichtigen Dreier gelandet. Nochmal Schwein gehabt, kann man da nur sagen. Man sollte wieder mehr Konsequenz vor dem Tor zeigen, denn die U23 der Borussia aus der verbotenen Stadt zog uns so langsam aber sicher mächtig davon, was das Toreschiessen anbelangt.


Nun geht es Mittwoch weiter im Bitburger-Pokal gegen Borussia Freialdenhoven und am 30. März mit dem schweren Ligaspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen (eine der aktuellen Tormaschinen der Regionalliga West, wenn man die letzten Spiele betrachtet)!


Seid dabei, lasst uns an das Wunder glauben!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

14. März 2015

In Uerdingen reicht es nur zu einem 1:1 nach hitziger Schlußphase

Hallo Alemannen,


was für ein bescheidenes Spiel von unserer Alemannia. Aber alles von vorne...


Man musste vor dem Spiel auf den gelbgesperrten Aimen Demai verzichten. Für ihn rutschte Zieba in die Startelf. Kevin Behrens durfte nach abgesessener Gelbsperre wieder von Beginn an spielen. Selbst diese Veränderungen sollten vom Papier her reichen um den aktuellen Krisenclub KFC Uerdingen auswärts zu bezwingen. Dies schien zwar keine einfache Aufgabe zu werden, doch mehr als im Bereich des Möglichen zu liegen. Knappe 2-3.000 Aachener waren heute in der Grotenburg mitangereist um unsere Alemannia nach vorne zu peitschen. Akustisch war dies schon vor dem Anpfiff Heimspielatmosphäre.


Als das Spiel begann merkte man aber schon wohin der Weg des Schiedsrichters führen würde. Aachen versuchte spielerisch verzwickte Situationen zu lösen, doch in der ersten Viertelstunde der Partie sah das mehr aus wie die eröffnete Jagdsaison. Überhart gingen die Spieler des KFC Uerdingen in die Zweikämpfe. Man konnte die Fouls überhaupt nicht mehr zählen, soviele waren es. Doch eine oder mehrere Gelbe Karten waren nicht zu erspähen. Glücklicherweise gab es keine ernsthaften Verletzungen zu beklagen. Aachen überstand diese Treterei und versuchte sich in das Spiel zu beißen. Doch wie in letzter Zeit häufig der Fall wurden Torchancen nicht konsequent zuendegespielt oder man war in den entscheidenden Situationen nicht wach genug. Einen klaren Elfmeter gab der schwache Schiedsrichter unserer Elf zudem nicht. In diesem kampfbetonten Spiel ging es dann mit einem gefährlichen 0:0 in die Pause.


Aachen kam hellwach aus der Kabine. Die ersten 5 Minuten gehörten den Schwarz-Gelben. Ecke um Ecke wurde herausgespielt, gute Chancen wurden fahrlässig liegengelassen. Dennis Dowidat schob den Ball am langen Pfosten vorbei, Tim Jerat zirkelte das Leder um Zentimeter am rechten Winkel vorbei, nachdem sich der Torwart der Krefelder nicht mehr auf der Linie befand. Von Uerdingen war außer langer Bälle nichts zu sehen. Plötzlich war der Aufschrei beim Aachener Anhang groß, als Viktor Maier von hinten im Strafraum umgesenst wurde. Doch der Schiedsrichter pfiff erneut nicht. Doch der Pfiff kam dann bei Versuch Nummer 3 in Minute 64., als Dennis Dowidat im Strafraum umgerempelt wurde. Tim Jerat verwandelte sicher und sorgte für fröhliche Gesichter bei den Kaiserstädtern. Die Alemannia drängte nun weiter und hatte in einigen Situationen das 2:0 einfach nachlegen müssen, doch irgendwie schafften sie es nicht die Ball zielgenau zurückzulegen, die Flanke an den Mann zu bringen oder einfach mal draufzuhalten. Und so kam es dann zur turbulenten, wenngleich vermeidbaren schockierenden Schlussphase. Aachen im Angriff in Minute 84, mal wieder wird der Ball nicht konzentriert zuende gespielt, der Ball gelangt zu einem Uerdinger, der wie so oft einfach nur den Ball nach vorne gebolzt, ein Alemanne reagierte tolpatschig und der Schiedsrichter pfiff Freistoss. Und so kamen wir wieder zum Spruch "wer vorne die Chancen nicht macht... wird bestraft"... Der Freistoss aus mehr als verhinderbarer Distanz schlug im Netz von Freddy Löhe ein. Diesen Ball würde Torschütze Weiler nie mehr in seinem Leben so versenken. Löhe war ohne Abwehrchance. Aber so spielt das Leben nunmal. 1:1 absolut glücklich. Uerdingen war zwar kämpferisch sehr gut, aber spielerisch definitiv ein absolut schlagbarer Gegner. Und wäre Weiler nicht ein so fairer Sportsmann gewesen, hätte unsere Alemannia in der 92. Minute dieses Spiel noch verloren. Nach einer Ecke bugsierte der 1:1-Torschütze den Ball mit der Hand über die Linie. Und ohweia, was war das? Die Uerdinger Fans waren ja auch noch da! Man hatte sie überhaupt nicht bemerkt 90 Minuten lang. Freddy Löhe, sowie die komplette Mannschaft rannten zum Linienrichter um ihn davon zu überzeugen, dass dieses Tor irregulär erzielt wurde. Nach einigen Minuten Tumult, gab "Torschütze" Weiler sein Handspiel zu und der Schiedsrichter versagte dem Tor die Anerkennung. Kurz danach war Schluß und Aachen wußte wohl selbst am besten, was sie heute für eine Möglichkeit hatten liegen lassen. Mönchengladbach II dürfte sich immens gefreut haben im Hinblick auf ihr Spiel am morgigen Sonntag.


Unser Respekt gilt vorallem Weiler für sein FairPlay heute. In einer solchen Situation die Eier in der Hose zu haben und dies zuzugeben ist nicht mehr die Regel heutzutage.


Nun heißt es kurz schütteln und in Bochum II kommendes Wochenende verlorenen Boden wieder gutzumachen.


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

6. März 2015

2:1! Die Revanche ist geglückt vor 10.900 Zuschauern gegen Wiedenbrück

Hallo Alemannen,


was für ein Krimi am gestrigen Abend unter Flutlicht gegen den SC Wiedenbrück. 10.900 Zuschauer hatten sich eingefunden um die Revanche für die bisher einzige Saisonniederlage live erleben zu können. Für den gesperrten Kevin Behrens rückte Taku Ito in die Startelf. Ansonsten blieb die Aufstellung unverändert.


Aachen legte los wie die Feuerwehr. Durch aggressives Forechecking setzten sie den Gast unter Druck und zwangen sie zu Fehlern. Einige hochklassige Torchancen wurden erspielt, doch teilweise zu überhastet abgeschlossen. Man hatte das Gefühl, dass Aachen unbedingt wollte, aber auch "den Ball ins Tor tragen" zu ihrer Zielsetzung gemacht wäre. Die war schon teilweise zum Haareraufen. Und wie aus dem Nichts bestrafte die Alemannia sich selbst mit einem Eigentor von Tim Jerat in der 14. Minute. Der Schock saß tief, denn bisher war von Wiedenbrück nicht wirklich etwas zu sehen gewesen. Aachen berappelte sich langsam wieder, doch Torgefahr strahlten sie nicht wirklich aus. Außerdem spielte Schiedsrichter Dominik Jolk eine fast lächerliche Rolle. Er pfiff einfach nichts was annähernd für Torgefahr sorgen könnte. Lautstark wurde Elfmeter gefordert, doch er ignorierte dies. Wiedenbrück senste in die Zweikämpfe, doch Jolk sah nichts. Unsere Elf hatte also mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen, dem Rückstand, der zweifelhaften Auslegung von Fouls und der Theatralik des Wiedenbrücker Torwars (so etwas sah man zuletzt in der 2. Bundesliga von Ramovic, dem Torwart der Offenbacher Kickers am Tivoli). Doch Aachen wäre dieses Jahr nicht Aachen wenn sie nicht noch einmal genau richtig reagieren würden, nämlich zum "psychologischen Zeitpunkt" in Minute 45. Viktor Maier vollstreckte vor der Südtribüne eiskalt zum Ausgleich zu seinem 2. Saisontor. Das war sowas von immens wichtig. Der Optimismus stieg wieder langsam an.


Anpfiff zur 2. Halbzeit. Aachen brillierte zwar nicht vom Wiederanpfiff weg, doch jetzt spielten sich Taku Ito und Dennis Dowidat immer mehr in den Vordergrund. Diese 2 wirbelten die Abwehr des SC mächtig durcheinander und waren häufig nur mit einem rüden Foul zu bremsen. Vorallem dem quirligen Ito war es zu verdanken, dass dem Gast die Sicherungen durchbrannten und Bollmann sich nur durch ein grobes Foul wehren konnte. Folgerichtig entschied der Schiedsrichter auf glatt Rot für Bollmann. Aachen somit in Überzahl. Doch wie ein Vorteil sah dies nicht wirklich aus. Wiedenbrück spielte auf einmal, selbst mit 10 Mann, gut mit ohne allerdings Torgefahr ausstrahlen zu können. Außerdem verteidigten sie mit Mann und Maus, sobald unsere Alemannia den Angriff suchte. Doch dies half dem Gast nichts. Selbst teilweise fahriges Spiel wurde durch einen sensationellen Pass von Maier auf Garcia aufgewertet. Und genau dieser Traumpass sorgte für die erstmalige Führung am heutigen Tage. 2:1 hieß es nun, Aachen drängte weiter auf das 3:1, doch wie zu Beginn der ersten Halbzeit wurden gute Möglichkeiten nicht clever genug ausgespielt. Die Nachspielzeit lief, Wiedenbrück mit weiten Bällen nach vorne, 2 Minuten die wie eine Ewigkeit erschienen und dann der erlösende Abpfiff.


"Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey hey" schallte es von den Rängen. Der Vereinsrekord von 17 ungeschlagenen Spielen in Serie wurde eingestellt.


Jetzt heißt es konzentriert weiterarbeiten und das Auswärtsspiel in Krefeld, beim KFC Uerdingen, siegreich zu gestalten.


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

28. Februar 2015

Alemannia punktet nach 2:0 Rückstand bei SF Lotte

Hallo Alemannen,


heute mal den Bericht von der Alemannia-HP übernommen.


Die Alemannia hat ein weiteres Mal Moral bewiesen und nach einem Rückstand noch einen Punkt gerettet. Bei den Sportfreunden Lotte, dem besten Rückrundenteam, lagen die Schützlinge von Peter Schubert bereits mit 0:2 im Hintertreffen, bevor Viktor Maier und Kevin Behrens vor 1.659 Zuschauern in der ConnectM-Arena das Spiel noch egalisieren konnten.

Rund 800 Fans hatten die Alemannia ins Tecklenburger Land. Tim Jerat war nach Rückenproblemen in die Startelf zurückgekehrt. Außerdem war Aachens bislang bester Torschütze, Fabian Graudenz, wieder erste Wahl. Rafael Garcia und Viktor Maier nahmen daher zunächst auf der Bank Platz. Nach ausgeglichenem Beginn wurde es nach einer Viertelstunde erstmals knifflig im Aachener Strafraum. Pirez-Rodrigues hatte von der linken Seite geflankt, Weißenfels kam mit dem Kopf nicht ran und am langen Pfosten traf Rosinger das Leder freistehend zum Glück nicht richtig (15.). Eine Minute später forderten die Gastgeber vehement einen Strafstoß, nachdem Koep aus der zweiten Reihe abgezogen hatte. Löhe konnte das Leder nicht festhalten und Weißenfels ging bei seinem Abstauber-Versuch im Duell mit Hoffmann zu Boden. Schiri Wollenweber entschied auf Weiterspielen. Im Angriffsspiel der Alemannen fehlte es an der letzten Konsequenz, auch die Hausherren agierten auf tiefem Boden bis fünf Minuten vor dem Seitenwechsel nicht mehr so stürmisch. Dann legte Koep legt das Leder per Kopf für Rosinger ab, der aus 22 Metern trocken abzog. Das Leder prallte vom linken an den rechten Pfosten und schlug dann hinter Löhe zur Lotter Führung ein - 1:0 (40.).

Nach dem Seitenwechsel agierte die Alemannia zielstrebiger. Lejan zog einen Freistoß von rechts auf den langen Pfosten, wo Hoffmann die Kugel mit dem Kopf nicht richtig traf (60.). Auf der Gegenseite flankte Koep von rechts, Weißenfels konnte am zweiten Pfosten aus zehn Metern abziehen, doch Löhe rettete reaktionsstark (64.). Zwei Minuten später war der Aachener Schlussmann allerdings ohne Abwehrchance. Nach einem Pass in den Rücken der Abwehr war Wendel frei durch und legte das Leder uneigennützig für Weißenfels auf, der leichtes Spiel hatte und auf 2:0 erhöhte (68.). Erst zum zweiten Mal in der gesamten Saison musste die Alemannia mehr als einen Gegentreffer hinnehmen. Doch die Tivoli-Kicker schlugen keine 100 Sekunden später zurück. Ein langer Ball von Hackenberg landete bei Maier, der einen Tick eher am Ball war als der heraus eilende Lotter Keeper Fernandez und das Leder zum Anschlusstreffer über die Linie lupfte (70.). Das erste Tor des Winter-Neuzugangs im Alemannia-Dress. Nun war Musik in der Partie! Nach einer Flanke von der linken Seite traf Weißenfels per Kopf erneut, doch der energische Einsatz gegen Lejan war regelwidrig und der Treffer zählte zu Recht nicht. In Minute 77 wären die Schwarz-Gelben fast glücklich zum Ausgleich gekommen. Maier narrte im Strafraum seinen Gegenspieler und passte von der Grundlinie nach innen. Al-Hazaimeh wollte das Leder rausschlagen, schoss jedoch Dowidat an, von dessen Körper das Leder knapp rechts vorbeiging. Drei Minuten später war das Glück dann auf Aachener Seite. Lejan flankte von der linken Seite flach in den Strafraum, Behrens traf den Ball eigentlich nicht richtig, aber irgendwie kullerte das Leder zum Ausgleich über die Linie - 2:2 (80). Das Spiel war wieder offen und Lotte wollte die erneute Führung. Der eingewechselte Granatowski bediente Cicek, der das Leder freistehend über Löhe lupfen wollte. Die Aachener Nr. 1 riss beide Arme hoch und konnte das Unentschieden sichern (86.). In der Schlussminute ging Cicek im Aachener Strafraum zu Boden, doch auch hier ging alles regelkonform zu. Der Konter lief über Jerat, der auf dem holprigem Geläuf allerdings gestellt werden konnte. So endete ein rassiges Duell wie bereits im Hinspiel mit einer Punkteteilung.


Auf dass uns gegen den SC Wiedenbrück die Revanche gelingt, RW Essen in Gladbach II punkte und am Tivoli die 10.000 erreicht wird!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

21. Februar 2015

Tabellenführung verteidigt im Heimspiel gegen den 1.FC Köln II

Hallo Alemannen,

 

heute durfte unsere Alemannia gegen den "kleinen" 1.FC Köln ran. Die Mannschaft der Stunde am Anfang  der Saison.

 

Doch ganz schnell fand sich die junge Truppe im Mittelfeld der Liga wieder, nachdem sie die ersten Spieltage sehr souverän und erfolgreich aufgetreten waren. Nach und nach kamen sie in der Realität an. Klar, mit Abstieg sollten diese wirklich talentierten Jungs nichts zu tun haben, doch mit dem Aufstieg genauso wenig.

 

Unsere Truppe, euphorisiert nach dem 1:0 Sieg im Rekordspiel gegen Essen und dem tollen 4:0 Auswärtssieg bei dem Nachwuchs der Fortuna aus Düsseldorf, wollte heute unbedingt ihre makellose Heimbilanz behalten und dieses schwere Spiel irgendwie erfolgreich gestalten. Und dies gelang unseren Kaiserstädtern vorallem auf Grund des Ergebnisses. Spielerisch waren unsere Mannen heute nicht wirklich erwähnenswert. Der Schiedsrichter, wie eigentlich meistens, ebenso wenig. Kevin Behrens sorgte mit seinem Kopfball-Hammer in der 24. Minute für pure Freude auf dem Tivoli. Wirklich nennenswerte Torchancen gab es so gut wie keine. Eigentlich waren die Torchancen auf ein souveränes Eckball-Verhältnis zu Gunsten der Öcher beschränkt. Und kurz vor Schluss konnte man sich bei Freddy Löhe bedanken, der die einzige richtig gute Chance vom Gast aus dem Geißbockheim sensationell vereiteln konnte. Spielerisch war das, im Gegensatz zum 4:0 in Düsseldorf, ein Rückschritt. Woran dies heute gelegen haben könnte, man weiß es nicht. War es der Respekt? War es die eventuelle Angst, heute diesen tief stehenden Gegner zu unterschätzen? War es der Druck, den man als Tabellenführer hat? Viele offene Fragen, aber 3 Punkte "im Sack". Das ist die Hauptsache.

 

Folglich heißt es: Mund abwischen, nach vorne schauen, 3 Punkte in Lotte einfahren und wieder über beide Ohren strahlen.

 

Scheiß egal, wie wir diese Spiele in dieser Saison gewinnen, am Ende wird man für Schönspielerei nicht belohnt. Und Schulterklopfer bringen einem keine Punkte in der Tabelle.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

8. Februar 2015

Rot-Weiss Essen wurde im Rekordspiel mit 1:0 bezwungen

Hallo Alemannen,


da ist das Spiel vorbei. Mit einem alles in allem verdienten 1:0 Heimsieg wurde nicht nur der härteste Verfolger, sondern auch die beste Auswärtsmannschaft bezwungen. Durch den Punktabzug von RWE liegt Aachen jetzt 4 Punkte vor den Rot-Weißen.


Es war nicht wirklich ein gutes Spiel. Viel Nervösität bei den Spielern, vorallem in der Anfangsphase, bestimmte das Spiel beider Mannschaften. Essen spielte in der ersten halben Stunde besser und hatte Pech, nicht frühzeitig in Führung gehen. Aber unser Freddy Löhe-Ersatz konnte mit einer Glanzparade das schlimmste verhindern, spielte auch ansonst eine sehr gute Partie.


Nach und nach übernahm Aachen nach dieser Gästedruckphase immer mehr die Kontrolle. Da dieses Spiel relativ chancenarm war, musste eine Standardsituation, eine Ecke, herhalten. Kevin Behrens hämmerte den Ball mit einem Torpedo noch vor der Pause in die Maschen zu lautstarken Führung für unsere Kaiserstädter. Was war das ein geiles Gefühl! 25.000 Kehlen schrieen ihre Freude über den Führungstreffer hinaus. So etwas wünscht man sich für die Zukunft häufiger.


Halbzeit Zwei gehörte der Alemannia. Essen fand kaum noch statt und hatte gegen das stark gegen den Ball pressende Tivoli-Team kaum mehr Freiheiten. Dann schwächte sich Essen auch noch nach einer Notbremse gegen Behrens selber und musste das restliche Spiel in Unterzahl begehen. Chancen gab es weiterhin nur noch in Halbchancen-Variante. Entweder schoss ein Essener über die Kiste, Behrens nahm die Hand zur Hilfe oder der Ball flog meilenweit am Gehäuse vorbei. Das Spiel wurde in der 94. Minute beendet, Aachen war letztlich verdient siegreich, alles blieb fair, wie es sein sollte und die Party konnte am Tivoli, im Klömpchensclub oder im Umlauf beginnen.


Danke an ALLE die da waren, es war ein "gänsehautreibendes" Gefühl am gestrigen kalten Tag.


Nun alle nach Düsseldorf! Holt Euch den nächsten Dreier!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

7. Februar 2015

Hey Leute,


was war das für ein geiler Tag?! Geiles Spiel, voller Tivoli, super Stimmung vor, während und nach dem Spiel. GEIL Mädels und Jungs! Ein riesen DANKE dafür.


Jetzt zum eigentlichen Teil dieses Posts. Ich habe während des Spiels am Getränkestand im S4 gestanden. Der Grund dafür war das sammeln der Spenden für die Kinderkrebsstation der Uniklinik in Aachen. Auch wenn ich vom Spiel nur die Stimmung gehört habe, hatte das alles aber einen super guten Grund. Dieser hat sich auch meines erachtens gelohnt.

Es kam ein Spendenbetrag von 215,40€ zusammen. Dazu kommen dann noch die 45€ der Kartenversteigerung. Somit ein Gesamtbetrag von 260,40€ für die Station der Uniklinik.


GROSSES DANKE DANKE AN ALLE SPENDER!!!!!!


Grandiose Aktion Leute. Ich bin stolz auf die Öcher. Sauber!!!!

Ich würde noch mehr loben, aber dann wäre deswegen die ganze Seite voll.

Aber eins noch. Mit soviel Geld hatte ich normalerweise nicht gerechnet und muß anerkennen, dass es sich gelohnt hat, das Spiel nicht zu sehen.


Die Bambinis werden es Euch danken.


Ich halte Euch auf dem laufenden und werde Euch informieren über den Status der Spende.


Gruß,

Schankes

29. Januar 2015

Rot-Weiß Essen-Karte für Block O3 zu ersteigern

Hallo Alemannen,

 

 

da Claus Vossen die bei unserem Gewinnspiel gewonnene Karte letzenendlich doch nicht haben wollte um einem anderen Alemannia-Fan die Chance zu geben ins Stadion zu kommen, gab er uns die Karte mit folgender Bitte zurück:

 

Die Karte wird, nach Rücksprache mit der Alemannia, VERSTEIGERT.

 

Der Erlös der Versteigerung geht dann zu 50% an die Jugend der Alemannia und die anderen 50% kommen der Kinderkrebsstation des Aachener Klinikums zu Gute.

 

Also Leute, teilen (in Facebook), weitersagen und bieten nicht vergessen!

 

Bei der Alemannia wurde nachgefragt und wenn der Erlös für einen guten Zweck ist, geht diese Versteigerung absolut in Ordnung.


Also hier der Link:

http://www.ebay.de/itm/ALEMANNIA-AACHEN-VS-RWE-/161577161253

 

 

LOS LEUTE, FÜR DIE JUGEND UND DIE KINDER!!!!!!!

 

Gruß
Schankes

27. Januar 2015

Die Aachen Fanatics feiern ihr 3jähriges Bestehen!

Happy Birthday Aachen Fanatics.

 

Hallo Alemannen,

 

Am Ende des Verfahrens gab es Beifall, wohl weil das Verfahren endlich am Ende ist: Alemannia Aachen ist entschuldet und saniert. Bei der Gläubigerversammlung am Dienstag im Eurogress stimmten mehr als 99 Prozent der Gläubiger dem Insolvenzplan zu, den der Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning vorher erläutert hatte.

Alemannia Aachen ist wieder schuldenfrei - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-nachrichten.de/sport/alemannia-aachen/alemannia-aachen-ist-wieder-schuldenfrei-1.743237#plx1324216228
Am Ende des Verfahrens gab es Beifall, wohl weil das Verfahren endlich am Ende ist: Alemannia Aachen ist entschuldet und saniert. Bei der Gläubigerversammlung am Dienstag im Eurogress stimmten mehr als 99 Prozent der Gläubiger dem Insolvenzplan zu, den der Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning vorher erläutert hatte.

Alemannia Aachen ist wieder schuldenfrei - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-nachrichten.de/sport/alemannia-aachen/alemannia-aachen-ist-wieder-schuldenfrei-1.743237#plx1324216228

vor genau 3 Jahren wurden die Aachen Fanatics im Aachener Alex gegründet.

 

Heute feiert unser Club schon den 3. Geburtstag. Wie die Zeit vergeht.

Wir möchten uns bei allen unseren Mitgliedern und Freunden bedanken, die den Club in den letzten 3 Jahren zu dem gemacht haben, was er heute ist. Ein geiler, chaotischer, lustiger, familiärer und herzvoller Club, der uns allen sehr ans Herz gewachsen ist.

Wir hoffen noch auf viele weitere Jahre mit unserem Club und geniessen jedes Moment des Zusammenhaltes untereinander.


Gruß,
Thorsten

AachenFanatic


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