Aachen Fanatics App

Herzlich Willkommen bei den Aachen Fanatics!

12. Dezember 2015

1:0 gegen RW Ahlen... Und dann unverständliches von den Spielern!

Hallo Alemannen,


nach der turbulenten Woche wußte man nicht so genau wie man sich der Mannschaft gegenüber verhalten sollte. Es war schließlich nicht erwiesen, dass es wirklich eine Meuterei gegeben hatte. Von daher waren die meisten Fans, bis auf vereinzelte Pfiffe, wie sonst auch als Supporter und Anhänger ihres Vereins ins Stadion gekommen (immerhin 6.700 Zuschauer). Das letzte Heimspiel gegen Tabellenführer Lotte sah ja schon vielversprechend aus und alle im Stadion hofften, dass es heute wieder einen ähnlichen, schön anzusehenden Fussball zu sehen geben würde. Leider weit gefehlt. Die Mannschaft wirkte verkrampft unter dem sich wohl selbst auferlegten Leistungsdruck. Gegen tief stehende Ahlener hatte unsere Mannschaft richtig Probleme. Kämpferisch gab es heute definitiv nichts zu bemängeln, allerdings spielerisch sah das eher nach Rumpelfussball aus. Ein Elfmeter brachte uns dann in Front (den Dowidat souverän verwandelte), mehr war aber bis kurz vor Schluss nicht zu "bewundern". Ahlen hätte hier gut und gerne ein Tor, wenn nicht mehr machen können. Trotz defensiver Grundeinstellung spielten die Gäste wirklich ansehnlich nach vorne und setzten die Aachener Hintermannschaft mächtig unter Druck. Die 2. Torchance gab es wie erwähnt kurz vor dem Abpfiff im Anschluss an eine Ecke. Hackenberg schoss nur die Füße des auf dem Boden liegenden Torhüters aus spitzem Winkel an. Sieg ist Sieg heißt es? Nein danke. Das war ein mehr oder weniger Armutszeugnis was da heute auf dem Platz stattfand. Nur 2 Torchancen kreieren, dem Gegner Platz ohne Ende lassen, Fehlpässe, die dem Gegner direkt in den Fuss gespielt wurden oder Unkonzentriertheiten wie man sie diese Saison mehr als nur einmal sehen musste. Am Ende stand dann ein Elfmeter-1:0-Sieg, der mehr Schatten als Licht darbot.


Nach Spielende, gab es den wahre Skandal in meinen Augen. Die treuen Fans, die sich bei Wind und Wetter zu jedem Spiel aufmachten, ihr Geld tonnenweise bei Spielen ließen, wurden "keines Blickes gewürdigt". Selbst das obligatorische Klatschen vor der Süd fiel flach, dass normalerweise bei glücklichen Heimsiegen/ oder Niederlagen an der Tagesordnung stand... bis heute! Nach der scheiss Woche verschwanden die Spieler sofort in den Kabinen, hinterließen entsetzte Gesichter auf den Tribünen und verursachten so ein heftiges Pfeifkonzert und Gesänge a la "Wir sind Aachener und ihr nicht" oder "Mannschaft raus". Diese Truppe hat heute jedem einzelnen Fan in den Arsch getreten und so das Bild der meuternden, seelenlosen und egoistischen Mannschaft untermauert. Einen Gefallen haben sich diese Spieler ganz sicher nicht gemacht, Freunde erst recht nicht. Besser wurde es auch nicht, als diese Tuppesse dann, wohl auf Anweisung von irgendwem der noch das Sagen haben könnte, dann doch noch aus den Kabinen geschlichen kamen. Diese Mannschaft sollte sich mal ganz schnell im Klaren werden, wer ihr Gehalt finanziert und wer ihnen, egal wann und wie, die Treue hält und jemals gehalten hat. Diese Kicker repräsentieren unseren 115jährigen Verein Alemannia Aachen und ziehen diesen Namen immer mehr in den Dreck, sei es in den Medien oder mit ihrem Auftreten. Wir sind die Lachnummer Deutschlands geworden... Aber die Schuld wird ja lieber bei anderen gesucht. Ich sage nur Benbennek, Klitzpera, Deutz und jetzt wohl bei uns Fans. Ein Skandal in meinen Augen. Es wird Zeit, dass schnellstmöglich der offene Dialog mit den Fans gesucht wird, bevor es eventuell verbal auf dem Trainingsplatz ungemütlich wird, denn die Fans verlangen eine Erklärung was da schiefläuft. Alternativ eine ausserordentliche Mitgliederversammlung einberufen und dann die ganze aufgetretene Problematik offen ansprechen und ausdiskuttieren. Denn so wie es aktuell läuft, kann und darf es nicht weitergehen! Dafür ist mein Blut zu schwarz-gelb!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

5. Dezember 2015

Respektables 0:0 gegen SF Lotte - Der Trainer wirft hin!

Hallo Alemannen,


1 Woche nach dem katastrophalen Debakel bei Viktoria Köln wo kein Spieler der Alemannia auch nur annähernd Normalform erreichte musste man das Ruder heute gegen den Tabellenführer Sportfreunde Lotte unbedingt herumreißen. Vor dem Spiel gab es bereits Gerüchte, dass unser Trainer Christian Benbennek sich wohl bereits vor dem Spiel von seiner Mannschaft verabschiedet hätte, sprich nicht mehr länger Trainer in Aachen sein würde. Dies berichtete "Ueberdachte" auf Facebook.


Nun zum Spiel. Unsere Alemannia hatte mit immensen Personalproblemen zu kämpfen. Es fehlten Löhden, Zieba, Rüter, Propheter, Dowidat, Demai um nur ein paar zu nennen. Um diese Situation zu verbessern zog Benbennek aus der U21 Hühne, Kühnel und Gerhards hoch. Kühnel kam sogar zu seinem Startelf-Debüt und machte, um es vornweg zu nehmen, ein starkes Spiel.


Generell machte unsere Mannschaft, trotz vorheriger Alptraum-Prognosen, ein Spiel wie man es sich kämpferisch nur wünschen konnte. Die angespannte Personalsituation fiel in keinster Weise auf und man zeigte der Spitzenmannschaft aus Lotte, dass die Alemannia kein dauerhaftes Kanonenfutter sein würde. Kein Ball wurde aufgegeben, jeder Zentimeter des Ackers wurde umgepflügt und das Passspiel sah teilweise echt bombastisch aus. Allen voran der kleine quirlige Taku Ito der in einigen Situationen Lottes Hintermannschaft im Alleingang zerlegte. Es waren einige Pässe dabei, die den gebeutelten Alemannia-Fan verwundert die Augen reiben ließ. Aber auch der Rest der Mannschaft, die sich heute wirklich als Mannschaft zeigte, war mit vollster Konzentration am Werk. Lag es daran, dass der anscheinend ungeliebte, Trainer Benbennek seinen Rücktritt erklärt hatte? Dieses Bild bekräftigte sich im Verlauf des Spiels immer mehr. Benbennek sonst wie der Teufel an der Seitenlinie sass heute größtenteils, gekleidet im Anzug, ruhig auf der Trainerbank. Aachen hatte Pech, dass es einen in meinen Augen klaren Elfmeter in der 1. Halbzeit nicht gab. Philipp Gödde wurde klar von den Beinen geholt als er in den Strafraum eindrang. Für eine ähnliche Situation gab es nur wenige Minuten später Gelb und Freistoss...


In Halbzeit 2 ließ Aachen es etwas ruhiger angehen. Die Spieler hatten sich natürlich auch in Halbzeit 1 mächtig ausgepowert. Trotzdem hatten unsere Mannen das Spiel weiterhin gut im Griff. Die Gangart auf dem Platz - vorallem von den Gästen aus Lotte - wurde immer ruppiger und immer mehr Behandlungspausen gab es. Lotte hatte nun auch seine richtig guten Möglichkeiten, vorallem durch Kopfbälle die allesamt über oder neben das Tor gingen. Aachen hätte am Ende den Sieg vielleicht etwas mehr verdient gehabt für den heute betriebenen Aufwand. Vorallem die Standards von Maik Kühnel waren aller Ehren wert heute. Am Ende stand ein 0:0 auf der Anzeigentafel.


Ein Ergebnis womit vorallem Aachen sehr gut leben kann. Das war heute ein Lebenszeichen, dass am kommenden Samstag gegen RW Ahlen untermauert werden muss, dann allerdings mit 3 Punkten! Die Spieler stehen nun in der Pflicht.


Nach dem Spielende wurde bekanntgegeben, dass Aachen sich einvernehmlich mit Christian Benbennek auf eine Vertragsauflösung einigte. Menschlich sicherlich ein herber Verlust. Seine Philosophie von einem Verein wie Aachen passte einfach... zumindest theoretisch. Praktisch weiß jeder, wie die Hinrunde verlaufen ist... Interimstrainer wird Sven Schaffrath mit Aimen Demai als seinem Co. Nun gibt es kein Alibi mehr für unsere Spieler und der mit Sicherheit vorhandenen Stinkstiefel im Kader, sowie der existierenden Grüppchen im Team.


Auf einen Neuanfang mit einer erfolgreichen Rückrunde! Viel Erfolg noch an Christian Benbennek für seine weitere Zukunft. Woran er, trotz der Punktausbeute und der blutleeren Spiele, letztlich scheiterte, wird der gemeine Aachen-Fan wohl nie erfahren.


Dann mal bis Samstag!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

28. November 2015

Quo Vadis, Alemannia??? 0:6 bei Ficktoria? Euer Ernst?

Hallo Alemannen,


mir hats die Sprache verschlagen nach diesem Katastrophen-Auftritt in Köln-Höhenberg heute... Damit gibt es nur den Bericht von der Alemannia Aachen. Geschönt oder nicht geschönt ist mir herzlich egal. Allerdings kann es so nicht weiter gehen!


Ein ganz bitterer Nachmittag in Höhenberg

Die Alemannia kommt bei Viktoria Köln mit 0:6 unter die Räder


Das Auswärtsspiel beim FC Viktoria Köln endete für die Alemannia mit einem Debakel. Vor 1.777 Zuschauern im Sportpark Höhenberg, die mehrheitlich aus Aachen angereist waren, unterlagen die Schwarz-Gelben am 18. Spieltag der Regionalliga West mit sage und schreibe 0:6 (0:3).


Zwei Wochen nach dem 3:0-Erfolg über Verl musste die Alemannia den verletzten Jerome Propheter in der Innenverteidigung durch Tim Lünenbach ersetzten. Außerdem stand erstmals in dieser Saison Tobias Mohr anstelle von Fabian Graudenz in der Anfanfsformation.


Das Spiel begann mit einem Blitzstart der Hausherren. Wunderlich nutze den Tiefschlaf im Aachener Defensivverbund und passte einen Freistoß links raus auf Lejan, dessen Flanke Steegmann am langen Pfosten ungehindert zum 1:0 über die Linie drücken konnte (3.). Die erste vielversprechende Offensivaktion der Schwarz-Gelben folgte in Minute 12. Maier spielte Staffeldt frei, der von der Strafraumgrenze abzog. Pellatz konnte die Kugel nicht festhalten, doch seine Vorderleute klärten, bevor ein Alemanne Unheil anrichten konnte. Effektiver machte es die Viktoria. Klingenburg behauptete den Ball und leitete auf Jerat weiter. Der hatte das Auge für Reimerink, der die Kugel nach 20 Minuten zum 2:0 im langen Eck versenkte. Die Partie hätte einen weniger einseitigen Verlauf nehmen können, wenn Maier nach einem Zuspiel von Winter aus sieben Metern den Ball richtig getroffen hätte (38.). Stattdessen bauten die Gastgeber den Vorsprung noch vor dem Seitenwechsel komfortabel aus. Klingenburg hatte den Ball aus 17 Metern nicht richtig getroffen, Löhe konnte den Schuss nicht festhalten und Wunderlich staubte zum 3:0 (40.).


Auch der zweite Durchgang brachte keine Besserung. Ernst drang von rechts in den Strafraum und wurde von Lejan zu Fall gebracht. Das Spiel lief weiter (63.). Eine Viertelstunde vor Schluss schritt der bereits verwarnte Dowidat zu energisch gegen Konronkiewicz zur Tat und sah die Ampelkarte. Die Alemannia musste die verbleibende Spielzeit in Unterzahl bestreiten und die Angelegenheit wurde richtig bitter: Wunderlich legte einen Chipball von Reimerik per Kopf für Steegmann ab, der von der Strafraummarkierung mit seinem zweiten Treffer zum 4:0 vollendete (77.). Das Debakel nahm seinen Lauf. Reimerink flankte diesmal von links, Wunderlich legte erneut per Kopf ab und der kurz zuvor eingewechselte Mombongo-Dues erzielte aus sieben Metern das 5:0 (81.). Und es wurde noch finsterer. Aachen hatte sich ihrem Schicksal längst ergeben, als wiederum Mombongo-Dues nach einer Hereingabe von Kreyer in der Nachspielzeit den Schlusspunkt setzte – 6:0 (90+2.).


Diese Up und Downs gehen uns Fans einfach tierisch auf die Nerven und lassen einfach kein Alemannia-Feeling aufkommen. Beendet bitte diese Saison und lasst neu beginnen mit einem Trainer der die Fähigkeit und Kernkompetenzen besitzt dieses Team zu formen und zu führen!


Wir sehen uns beim nächsten Spiel gegen den Spitzenreiter Sportfreunde Lotte... Optimismus sieht anders aus.


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

14. November 2015

Endlich ein Lichtblick! 3:0 gegen SC Verl und teilweise starkerFussball!

Hallo Alemannen,


am gestrigen Samstag Mittag stand das Heimspiel gegen den ebenso kriselnden Sportclub Verl auf dem Programm. Nach der Berg- und Talfahrt der letzten Wochen hatten einige unentwegte Aachen-Fans den Weg zum Tivoli gefunden und weiterhin eine Menge Hoffnung auf Besserung in ihr Gepäck gepackt. Nach der saft- und kraftlosen Darbietung in Düsseldorf wollte man heute endlich wieder ein Team auf dem Platz sehen, dass sich für den Verein in allen Bereichen den Hintern aufreissen würde. Doch die Hoffnung wurde ein wenig getrübt, da einige Stammspieler sich Verletzungen zugezogen hatten. Rüter fiel, wie bereits bekannt bis nach der Winterpause aus, Zieba verletzte sich am Aussenband, Demai hatte Probleme mit dem Innenband und Basti Müller plagte sich mit einer Sprunggelenksverletzung herum. Müller allerdings gab dem Coach "grünes Licht" und war von Beginn an doch dabei. Neu im Team waren nach einiger Rotation Nils Winter, Jerome Propheter für Hackenberg (wohl Denkpause nach seinen schwachen Vorstellungen in den letzten Wochen) in der Innenverteidigung, Dowidat im Zentrum, sowie "Kaiser" Taku Ito im Sturmzentrum. 


Aachen legte vor der Minuskulisse von 6.380 Zuschauern los wie die Feuerwehr. Aachen bot einige sehenswerte Angriff-Staffetten und zwang den SC Verl sich erst einmal hinten einzumümmeln. Zunächst einmal sprangen allerdings keine richtigen Torchancen bei den Bemühungen heraus. Trotzdem dominierte die Alemannia den Gast fast nach Belieben. Vorallem war auffällig, dass der lange nicht berücksichtigte Taku Ito richtig Bock auf seinen Einsatz hatte und dieses Vertrauen überragend zurückzahlte. Der kleine japanische Wirbelwind zerlegte das Abwehrbollwerk ein ums andere Mal mit tollen Pässen und Dribblings. Es dauerte allerdings bis zur 28. Minute ehe der Torschrei schon auf den Lippen der Aachener Anhängerschaft lag. Der heute gute und hellwache Viktor Maier schnappte sich nach einem vertändelten Ball das Leder und marschierte alleine auf das Tor des SC Verl zu. Leider konnte der Keeper diese Chance mit der Fussspitze zur Ecke abwehren. Sehr starke Aktion von beiden Spielern. Nach der anschließenden Ecke gab es allerdings den zuvor erwarteten Torjubel. Torjäger Löhden bugsierte nach langer Zeit nochmals eine Ecke wuchtig in die Maschen. Die hochverdiente Führung für unsere Schwarz-Gelben. Aachen kämpfte und spielte weiter munter nach vorne. War das echt heute die wochenlang kritisierte Alemannia? Sie war kaum wiederzuerkennen. Nur ein paar Minuten später setzte Viktor zu einem Sololauf an, wurde eigentlich im Strafraum zu Fall gebracht, doch der extremst schwache Schiedsrichter entschied zur Verwunderung aller nur auf Freistoss. Glücklicherweise konnte Maier diese Fehleinschätzung korrigieren und traf mit dem super getretenen Freistoss zum 2:0. Die Erleichterung war allenthalben zu spüren. Nur 2 Minuten später hatte Maier erneut eine gute Chance, doch Langen verhinderte den Schuss aus spitzem Winkel. Mit Beifall und Anfeuerung wurde Aachen nun in die Halbzeit getragen. Eine richtig tolle erste Halbzeit die Bock auf die 2. machte.


Die 2. Halbzeit begann wie die erste aufgehört hatte. Aachen drückte und zauberte. Bereits in der 48. Minute gab es Elfmeter für Aachen. Langen hatte Maier glasklar von den Beinen geholt. Maier trat selbst an, verschoss diesen allerdings. Doch heute schockte unsere Jungs anscheinend garnichts. Nur 5 Minuten nach dem vergebenen Strafstoss konnte nach einem tollen Angriff über Taku Ito Jannik Löhden mit dem Fuß (!!!) das 3:0 markieren. Eine Ecke war der Entstehung vorausgegangen. Aachen spielte weiter als gäbe es kein Morgen. Jeder Spieler schien heute über sich hinauszuwachsen und begeisterte das anwesende Publikum. Vom Gast war überhaupt nichts zu sehen. Der Schock folgte allerdings in der 60. Minute als sich der starke Jerome Propheter wohl schwer verletzte (Verdacht auf Jochbeinbruch) und durch Peter Hackenberg ersetzt wurde. Gute Besserung, Jerome, werde schnell wieder fit! Die Alemannia erspielte sich noch einige sehr gute Torchancen, die eingewechselten Mohr und Hasani integrierten sich klasse in das Spiel und gut und gerne hätte es hier heute höher als nur 3:0 ausgehen können. Mit Fug und Recht behaupte ich, dass dies mit das beste Saisonspiel unserer Mannschaft war (mit dem 4:1 Sieg in Oberhausen natürlich, aber selbst da waren sie nicht so präsent wie heute).


Danke Mannschaft! Ihr habt heute bewiesen, dass ihr das Fussballspielen nicht verlernt habt. Als Kollektiv seid ihr doch besser als ihr es in den letzten Wochen gezeigt habt. Oder lag es heute an den personellen Umstellungen? Sicherlich die Hereinnahme von Ito und mit Propheter in der Innenverteidigung waren sehr gute Entscheidungen, doch diese Mannschaftsleistung muss in den nächsten schweren Wochen endlich einmal untermauert werden gegen Mannschaften wie Viktoria Köln und den Sportfreunden Lotte. Heute habt ihr es den Kritikern (dazu zählte ich mich auch), bewiesen. Nur hört bitte mit diesem ständigen Up und Down auf. Es wird Zeit für einen Auswärtssieg!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

8. November 2015

Das Strohfeuer erlosch binnen 4 Minuten in Düsseldorf

Individuelle Fehler bringen die Tivoli-Kicker auf die Verliererstraße


Hallo Alemannen,


tja nach so einem Spiel, von dem ich eigentlich so gut wie nichts mitbekommen habe, habe ich genauso wenig Lust einen eigenen Bericht zu verfassen. Geschweige denn ein Statement. Es spricht aber für sich, wenn die Alemannia mittlerweile von der Schönrederei Abstand nimmt und auch die Berichte nicht mehr Glanz und Gloria verbreiten...


Hier der Bericht der Alemannia Aachen:


Die Alemannia hat das Auswärtsspiel in Düsseldorf verloren. Bei der U23 der Fortuna unterlagen die Schwarz-Gelben am 16. Spieltag der Regionalliga West mit 1:3. Vor 1.096 Zuschauern im Paul-Janes-Stadion am Flinger Broich fielen alle Treffer im zweiten Spielabschnitt.


Bei der Alemannia gab es zwei Änderungen in der Startformation. Basti Müller ersetzte den gelb-gesperrten Jerome Propheter im zentralen Mittelfeld und Maciej Zieba begann anstelle von Dennis Dowidat, der aufgrund einer Blessur aus dem Essen-Spiel erst am Freitag wieder ins Training eingestiegen war. Beim Gegner waren mit Christian Weber, Marvin Ajani, Nazim Sangare und Rafael Garcia alle vier Ex-Aachener erste Wahl. Der erste Durchgang startete wenig ereignisreich. Garcia (9.) und Sangare (10.) feuerten eher harmlose Distanzschüsse ab. Auf der Gegenseite wurde ein Versuch von Maier im Strafraum abgeblockt (14.). Erstmals richtig gefährlich wurde es in Minute 32. Müller passte die Kugel nach einem Sololauf von links nach innen. Graudenz zog aus 18 Metern ab und Fortuna-Keeper Kampmann lenkte das Leder mit einer spektakulären Parade noch um den rechten Pfosten. Die Hausherren konterten über Garcia, der in den Strafraum und eindrang aus spitzem Winkel das Außennetz traf (34.). Torlos wurden in einer bis hierhin chancenarmen Partie die Seiten getauscht.


Das sollte sich im zweiten Durchgang ändern, weil sich die Schwarz-Gelben binnen vier Minuten durch Nachlässigkeiten selbst auf die Verliererstraße brachten. Nach einem Aachener Ballverlust ging es blitzschnell. Sangare dribbelte auf die Abwehrkette zu und steckte die Kugel in den Lauf von Rüzgar, der frei vor Löhe die Nerven behielt und flach ins linke Eck vollendete - 1:0 (56.). Nur vier Minuten später ließen sich die Alemannen erneut in der Vorwärtsbewegung den Ball abluchsen und wurden ausgekontert. Diesmal lief Erat alleine auf Löhe zu und schloss zum 2:0 ab (60.). Rüter kam Sekunden später für Demai, dann schied Löhden nach einem Schlag auf den Fuß verletzt aus und wurde durch Lünenbach ersetzt (73.). Der führte sich mit einem geschickten Pass in die Tiefe gleich prächtig ein. Graudenz tauchte frei vor dem Tor auf und brachte die Alemannen mit seinem ersten Saisontreffer auf 1:2 heran (74.). Die Tivoli-Kicker drängten nun auf den Ausgleich, ohne allerdings zu zwingenden Möglichkeiten zu kommen. In der Nachspielzeit machten die Gastgeber den Deckel drauf, nachdem ein Foul an Ernst nicht geahndet wurde. Gegen die weit aufgerückten Aachener ließ sich Sangare die Gelegenheit nicht nehmen und traf zum 3:1-Endstand (90+1.). 


Wenn sich nicht bald Kontinuität einstellt, dann sehe ich absolut schwarz für den weiteren Verlauf der Saison. Mittelfeldgeplänkel ist nicht das, was sich der Aachen-Fan unter dieser Saison, im Rückblick auf die letzte Saison, vorgestellt hat. Auswärts pfui, zuhause geht so... Damit wird man keinen Blumentopf mehr gewinnen. Hier und dort mal ein Heimsieg reicht einfach nicht. Ganz schnell kann es auch noch weiter nach unten gehen. Das wollen wir alle nicht!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

31. Oktober 2015

2:0 Sieg gegen RWE... Den Absturz im Traditionsduell verhindert

Hallo Alemannen,


verdammt nochmal, es geht doch! Heute gab es pünktlich an Halloween Saures für RWE und Süßes in Form von 3 Punkten für uns.


Aachen zeigte sich zu Beginn des Spiels taktisch etwas besser aufgestellt. Christian Benbennek hatte das Team mächtig durcheinander gewirbelt. Allerdings war im ersten Durchgang mehr von einem fahrigen Spielfluß zu berichten. Aachen stand teilweise hinten zu offen und lud RWE zu einigen Halbchancen ein, bei denen Freddy Löhe stets zur Stelle war. Richtige Torchancen waren Mangelware. Die beste Möglichkeit unserer Alemannia hatte Löhden nach einer Ecke, köpfte jedoch recht ungefährlich in die Arme von Essens Schlussmann. Die beste Chance hatte Essen nach einer Ecke. Binder kam am langen Pfosten frei zum Abschluss, doch Löhe zeigte seine ganze Klasse und verhinderte ein eigentlich sicheres Tor. Zum Ende der Halbzeit wurde Aachen etwas kombinationssicherer und spielte teilweise schnörkellos und direkt nach vorne. Leider waren die Abspiele meist ungenau. Oder aber der Ball wurde zu leicht vertändelt. Trotzdem merkte man unserem Team an, dass sie hier vorhatten einiges wieder gutzumachen. Das Spiel war sehr ruppig und der Schiedsrichter (nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut) zückte einige Male sofort die gelbe Karte. Über eine rote Karte hätte sich RWE nicht beschweren dürfen nachdem ein Aachener Spieler übelst über die Aussenlinie getreten wurde. Mit 0:0 ging es dann letztlich in die Halbzeit.


Nach Wiederanpfiff knüpfte Aachen an die Endphase der ersten Halbzeit an und war nun Herr im eigenen Haus. RWE hatte Probleme wieder ins Spiel zurückzufinden. Schnelle Flügelangriffe der Alemannia versetzten die Gästeabwehr in Dauer-Alarmbereitschaft. Vorallem Fabian Graudenz ließ ein ums andere Mal seine Gegenspieler ziemlich alt aussehen. Nach knapp 58 Minuten bebte der Tivoli endlich wieder. Demai konnte nach seinem abgefangenen Freistoss den Ball sofort wieder erkämpfen, tanzte Essens Hintermannschaft mustergültig aus und zimmerte das Leder in den linken oberen Winkel. Ein klasse Tor. Die Gäste lockerten nun ihren Defensivverbund und Aachen hatte somit mehr Raum im Spiel nach vorne. Dies nutzten unsere Recken teilweise sehr ansehnlich, doch leider fehlte oft weiterhin die Konsequenz und Präzision. Von RWE war kaum noch etwas erwähnenswertes zu berichten. Aachen hatte das Spiel im Griff und drückte auf das 2:0. Dies fiel in der 83. Minute nach einem tollen und kämpferisch starken Einsatz von Viktor Maier, der seinen Gegenspieler förmlich zu einem Fehler zwang und den Ball unter die Latte zimmerte. Genau so stellt man sich einen Stürmer vor, Viktor schien heute aus seinem "Loch" herausgekommen zu sein und zeigte einige sehr schöne Aktionen. Mit ein bisschen Glück hätte er noch das 3:0 nachlegen können, doch seine gute Torchance wurde abgeblockt. Der Schiedsrichter pfiff das Spiel pünktlich nach 90 Minuten ab und hinterließ endlich wieder strahlende Gesichter auf dem Rasen und auf den Rängen. Kämpferisch war das heute, vorallem in Halbzeit 2, einwandfrei. 


Nun heißt es kommende Woche bei Düsseldorfs Nachwuchs nachzulegen und vorallem an die 2. Halbzeit einmal 90 Minuten lang anzuknüpfen. Das Team bzw die Aufstellung heute hat mir sehr gut gefallen. Einzig Dennis Dowidat wirkte noch ein wenig wie ein Fremdkörper. Auf der "10er Position" wäre vielleicht ein Graudenz oder Taku Ito eine Option?! Weiter so, Jungs! Lasst die Krise hinter Euch und holt Euch die verlorenen Punkte wieder! Dass ihr es könnt, habt ihr heute endlich wieder bewiesen.


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

24. Oktober 2015

0:1 Blamage bei der SpVgg Velbert - Die Abwärtsspirale dreht sich...

Hallo Alemannen,


wie sagte ich noch in meinem letzten Bericht zum 3:1 gegen Wegberg-Beeck? Zunächst war der 3:1 Sieg letzte Woche ein Augenwischerei-Sieg, sprich souveränes war dort nicht zu erblicken. Außerdem prophezeite ich eine Niederlage in Velbert als "Tritt in den Arsch"... Und genau das ist am Samstag passiert. Rumpelfussball vom feinsten, Torchancen wurden kläglich liegengelassen und Velbert nutzte mit ihrem "Starstürmer" Hagemann die einzige sich bietende Möglichkeit zum Heimsieg. Deren 1. Heimsieg der Saison. Die Entwicklung unserer Alemannia deutete genau dies an und kam für mich in keinster Weise überraschend. Fragt mich bloß nicht mehr am Tivoli nach dem warum, wenn ich den Jubel über geschossene Tore verweigere. Eigentlich wollte ich ja nichts schreiben, doch einige Tage später habe ich mich dazu durchgerungen....


Fakt ist, es muss definitiv etwas geschehen in Aachen. So geht es in keinster Weise weiter. Würde es nicht soviel Geld kosten sich von den Schuldigen für die Misere zu trennen, würde ich sofort unterschreiben wenn es zu einer Trennung von Alexander Klitzpera und Christian Benbennek kommt. Vorallem begann das ganze Chaos mit der Installation von Klitze in seinem Amt schon in der letzten Saison, das uns den Aufstieg kostete. Benbennek hingegen konnte vor der Saison schön locker flockig die Fans heiß machen und davon berichten dass er eine Menge Erfahrung damit hätte defensiv aufgestellte Mannschaften zu knacken, sowie ein Team bis unter die Haarspitzen zu motivieren. Reden kann ich auch viel, doch es müssen danach auch Taten folgen. Und genau diese folgen einfach nicht. Erreicht der Trainer seine Elf nicht mehr? Stimmt es in der Truppe nicht? Redet Klitzpera dem Trainer zuviel in die Aufstellung? Kennt der Trainer seine Spieler und deren Stärken überhaupt? Der gute Saisonstart war zwar toll, Euphorie war dann mal 3-4 Wochen vorhanden, doch die Euphorie wurde durch katastrophale Auftritte ab dem bisher einzigen tollen Spiel in Oberhausen immer mehr zerstört. Ich schreibe absichtlich zerstört, denn mit der Aufstellungs-Lotterie, den fehlerhaften Auswechslungen, der Nichtberücksichtigung von den jungen Wilden Tobias Mohr und Shpend Hasani sowie dem nicht zwingenden Versuch einen starken torgefährlichen Stürmer nachzuverpflichten und dann auch noch der sehr fragwürdige Austausch von dem wirklich sehr starken Torwart-Trainer Westig gegen den Kölner Ex-Torwart Markus Pröll... Verdammt nochmal wir spielen 4. Liga, die Spieler können mehr als sie uns Fans anbieten, wir haben die Insolvenz besiegt, waren letzte Saison mit fast dem gleichen Spielermaterial die beste Heimmannschaft, die Mannschaft mit der besten Defensive und dieses Jahr soll das nicht mehr möglich sein? Warum bitte?


Jetzt kommt an Halloween ein weiterer kriselnder Traditionsverein an den Tivoli. Nämlich Rot-Weiß Essen. Letzte Saison noch das Rekordspiel, wo man im Nachhinein auch schön noch Gelder eingenommen hat durch den Verkauf einer DVD... Diese Saison können wir froh sein wenn wir irgendwie 10.000 Zuschauer an den Tivoli locken können (mit der Erwartung von lautstarken Pfiffen... und einem 2.000 Mann Mob aus dem Ruhrgebiet). Wird dieses Spiel verloren, kann die Saison jetzt schon quasi abgehakt werden. 38 Spieltage dümpeln dann im Mittelfeld der Tabelle ohne wirkliche Chance auf wenigstens einen einstelligen Platz, sollte sich nichts ändern. Die Zuschauerzahlen werden weiter sinken und der einstige Zuschauerkrösus versinkt unter "ferner liefen"!


Alemannia: ÄNDERT ETWAS UND ZWAR SCHNELLSTENS! Die Krise hat längst begonnen, aber ihr merkt es einfach nicht. Die Abwärtsspirale dreht sich immer schneller und mit Abwarten ist niemandem geholfen! Klitze und Benbennek, legt freiwillig Euer Amt nieder und macht Platz für einen Trainer, der die Situation auch wirklich annimmt und nicht nur mit Worten/hohlen Phrasen! Wir brauchen keinen Sportdirektor in der 4. Liga!


So genug Dampf abgelassen... Wir sehen uns am 31.10. gegen RWE! Ich hoffe Ihr seid auch alle dabei?!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic) 

17. Oktober 2015

3:1 gegen Wegberg-Beeck - Befreiungsschlag oder Strohfeuer?

Hallo Alemannen,


was wurde vor diesem Spiel nicht alles geschrieben? "Hochmotivierte Gäste aus Wegberg", "angeschlagener Boxer Alemannia", "erster Sieg für Wegberg in Aachen?", "Zuschauerschwund?",... etc. 

In den letzten Tagen nach dem guten Pokalspiel gegen Fortuna Köln wurde mehr positiv über den Tabellenletzten Wegberg-Beeck berichtet, als über unsere Alemannia, die punktemässig nicht viel schlechter bisher dasteht als in der letzten Saison. Das hatten wohl einige vergessen. OK, es existiert wohl eine Krise, Unstimmigkeiten im Verein, im Umfeld oder Unzufriedenheit auf den Rängen, doch aus welchem Grunde sprang die Presse nun auch noch auf den Zug auf um Salz in die Wunden zu streuen, anstatt Aachen mal wieder so gut darzustellen wie sie es eigentlich verdient hätten. Einen anderen Sieger als Alemannia konnte es eigentlich überhaupt nicht geben. Personell trennen Aachen und Wegberg Welten und selbst ein "angeschlagener Boxer" wie Aachen sollte hier locker und leicht die 3 Punkte am Tivoli behalten können. Vorallem im Rückblick auf das, erneut erwähnenswerte, Pokalspiel gegen Fortuna Köln, wo jeder Spieler mehr als 100% gab.


Immerhin 7.500 Zuschauer hatten sich im Stadion eingefunden. Meiner Meinung nach, waren es aber niemals soviele. Eher 5.000 bei nasskaltem Wetter und nicht gerade von Euphorie gepeitscht fanden sich beim Spiel gegen den Underdog ein. Es gab im Vorfeld schon Wetten wieviele Tore wohl Dagistan schiessen würde. Der Presse war es ja schon einen Bericht wert, dass "Dagi" bei einem Tor nicht jubeln würde... Unwichtiger Scheiss! Eine Mannschaft wie die unsere sollte im Normalfall mit ihrer Qualität jegliche Gefahr vor dem Tor beseitigen können. Da war so ein Bericht absolut unnütz und nicht förderlich. Trotzdem hätte wohl Aachen bei einer heutigen Niederlage tatsächlich über eine Trainerdiskussion nachgedacht. So schien man es herauslesen zu können.


Nun zum Spiel. Aachen spielte nicht wie sonst, von der ersten Minute an, Power-Pressing und setzte den Gegner wie gewohnt unter Druck. Irgendwie schien da eine Menge Angst vor einer Blamage in der Luft zu liegen. Von den Rängen aus konnte man allerdings erkennen wie limitiert Wegberg-Beeck doch tatsächlich war. Diese Mannschaft hatte überhaupt garnichts in der Regionalliga West verloren. Aachen spielte trotzdem nicht gut, war aber immer noch besser als der Gast. In meinen Augen viel zu passiv und auf Sicherheit bedacht agierte unser Team. Wegberg fand quasi nicht statt, Aachen wollte oder konnte dies nur sporadisch nutzen. Trotzdem ließen die Schwarz-Gelben die Fans jubeln. Maier legte in der 11. Minute auf Maciej Zieba quer und dieser vollendete eiskalt zum 1:0 für Aachen. Und diesen Zieba wollte Aachen vor der Saison loswerden? Das löst bei mir immer noch Kopfschütteln aus. Wer jetzt dachte, Aachen spielte sich mit viel Selbstvertrauen in einen Tivoli-Rausch, sah sich getäuscht. Aachen schaltete offensichtlich nicht einen Gang hoch, sondern einen herunter. Nur aus Standardsituationen wurde es meist gefährlich. Vorallem Ecken und Freistösse hatten wieder etwas mit Präzision zu tun. Aber ein guter Keeper Nettekoven verhinderte einige gute Möglichkeiten, einige davon wirklich sehenswert nach einer Ecke (Kopfball Löhden) und einem schönen Schuss von Maier. Mit dem knappen 1:0 ging es in die Pause. Wegberg fand weiterhin nicht wirklich statt und Aachen war vorne nicht konsequent genug.


In Halbzeit 2 hatte Aachen direkt eine gute Möglichkeit durch den eingewechselten Rüter. doch dessen Schuss ging knapp vorbei. Glück hatte die Alemannia kurz danach als ein abgefälschter Schuss von Wegberg knapp am Aachener Tor vorbei ging. Kurz danach musste Löhe eine tolle Parade zeigen um hier nicht den Ausgleich hinnehmen zu müssen. Aachen unkonzentriert wie so oft in den letzten Spielen nach Wiederanpfiff. Doch diesmal fingen sie sich wieder. So langsam schaltete Aachen wieder ein paar Gänge nach oben und schnürte den Gast, wie es auch sein sollte und erwartet wurde, in der eigenen Hälfte ein. Doch knappe 20 Minuten sprang dabei keine Gefahr heraus. Erst ein Freistoss, der wirklich sensationell getreten war, brachte endlich die Vorentscheidung. Vrzogic schnappte sich das Leder und schlenzte den Ball in den rechten Winkel. Lange sah man einen so gefühlvollen Freistoss nicht mehr am Aachener Tivoli. 2:0 und der Drops schien gelutscht zu sein. Wegberg sah sich nicht in der Lage ihren Defensiv-Verbund aufzulösen und so nahmen sie die anbahnende Niederlage jetzt schon in Kauf. Aachen spielte endlich befreiter auf und erspielte sich einige gute Chancen. Leider belohnte sich Aachen kurz darauf nicht mit dem 3:0. Rüter schlug frei vor dem Tor über eine präzise Flanke. Doch Aachen setzte nun nach. Nur 2 Minuten nach der vergebenen Chance belohnte sich Viktor Maier nach einer tollen Vorlage vom aufgerückten Dodo Ernst mit seinem ersten Saisontor und dem 3:0 für unsere Alemannia. Endlich war sein Knoten geplatzt. Die Messe war gelesen und Aachen spielte nun die letzten 10 Minuten herunter ohne weiter Druck zu machen. Kurioserweise schaltete auch die Konzentration bei einigen Spielern ab. Denn in der 91. Minute gelang doch tatsächlich den Gästen nach einer Freistoss-Vorlage der Ehrentreffer, der ein absolut unverdienter Witz war. Wie kann man bitte nach einem Freistoss einen Gegenspieler, auch wenn das Spiel entschieden war, so alleine vor seinem Torwart stehen lassen? Die trübte das Gesamtbild über die 3 Punkte doch erheblich. 


Was dieser Sieg wert sein wird muss Aachen kommende Woche in Velbert und darauf zuhause gegen RW Essen unter Beweis stellen. Zu Euphorie und Jubelstürmen regte mich diese Partie definitiv nicht an. Zu enttäuscht bin ich über die Entwicklung in den letzten Wochen. Diese Kritik nehme ich mir einfach einmal heraus - Trotzdem bin ich weiterhin im Stadion und bleibe nicht zuhause!


Auf 3 Punkte in Velbert, alles andere als ein Sieg wäre ein herber Tritt in den Arsch!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

9. Oktober 2015

FVM-Pokal: Aachen unterliegt unglücklich 0:2 gegen Fortuna Köln

Hallo Alemannen,


nach den letzten Wochen der Leidenszeit stand heute die Möglichkeit auf dem Programm im Bitburger-FVM-Pokal (1. Runde) ein wenig für das Selbstvertrauen zu tun. Klar, unsere Mannschaft war in dieser Partie gegen den Drittligisten Fortuna Köln klarer Aussenseiter, doch mit einer endlich wieder leidenschaftlichen von Kampf geprägten Partie könnten sich unsere Mannen vielleicht die Köpfe freispielen. Von einem Sieg im Vorfeld wollten wir zwar nicht zwanghaft sprechen, doch der Wille sollte spürbar sein.


Und genau dies präsentierte uns unsere Mannschaft. Es schien eine komplett ausgewechselte Elf auf dem Platz zu stehen. Nicht nur auf Grund der knallgelben Auswärtstrikots, die heute ihr Debüt feiern durften. Aachen setzte die Gäste von der ersten Minute an mächtig unter Druck lieferte teilweise sehr schöne Ballstaffetten. Ein gewisser Grad Eingespieltheit war zu erkennen, die Fehlpassquote wurde zurückgeschraubt und jeder unserer Spieler hatte den Kopf oben und war zu 100% bei der Sache. Ein klares Übergewicht im Ballbesitz und in der Eckenstatistik konnte sich herausgespielt werden. Der Drittligist hatte wirkliche Schwierigkeiten gegen diese forsch auftretende Mannschaft aus Aachen dagegenzuhalten. Chancen erspielte und erkämpfte sich nur Alemannia Aachen. Doch leider wurden wir nicht belohnt. Der Ball wollte lieber gegen den Pfosten prallen als im Tor landen und Fortuna Köln machte nach einer Standardsituation und einem Sonntagsschuss in der 45. Minute das 1:0. Das war nicht einmal quasi aus dem Nichts, das war aus dem Nichts! Warum kann der Fußballgott nicht einfach mal die richtige Mannschaft belohnen? Direkt im Anschluss pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeit.


Halbzeit 2 fing genauso an, wie sie aufgehört hatte. Aachen drückte und drängte jetzt auf den Ausgleich. Es war kein Einbruch spürbar, der Wille und die Hoffnung blieben weiter unser Aushängeschild. Erkennbar wer hier der Underdog und wer der Favorit vor dieser Partie sein sollte, wurde in dieser Partie nicht deutlich. Die Vorzeichen drehten sich immer mehr. Leider hatten unsere Spieler vor dem Tor viel Pech, Unvermögen und Hektik an den Tag gelegt und bestraften die eklatanten Fehler von Fortuna Köln nicht. Selbst ein toll getretener Freistoss von Viktor landete nicht im Tor, sondern prallte gegen die Querlatte. Das Publikum (leider nur 3.500 Zuschauer) merkte natürlich dass diese Mannschaft einfach Bock hatte und es allen Kritikern beweisen wollte. Zwar gab es hier und da vereinzeltes Raunen aber keine Pfiffe. Die Fans nahmen diese Leistungssteigerung im Rückblick auf die vergangenen Wochen dankend an. Köln war heute einfach die glücklichere Mannschaft und machte aus ihrer 2. Torchance, erneut kurz vor dem Abpfiff des Schiedsrichters, nach einer weiteren Standardsituation das 2:0. Sehr, sehr schade.


Was diese bittere Niederlage uns im Endeffekt nützen könnte, würde man in der nächsten Woche im Heimspiel gegen Schlußlicht Wegberg-Beeck sehen. Diese Mannschaft darf gerne in dieser Aufstellung wieder antreten. Diesmal hoffentlich wieder mit ein paar mehr Fans im Stadion und den wichtigen 3 Punkten. Eine Blamage gegen dieses "Kanonenfutter" aus Wegberg würde es für AK und CB sehr ungemütlich werden lassen.


Gebt diese Mannschaft nicht auf! Sie wird uns noch viel Freude bereiten... sie muss nur wieder an sich glauben!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

4. Oktober 2015

Alemannia im freien Fall - 1:3 Niederlage in Wattenscheid

Hallo Alemannen,


ich bin dann mal so frei und übernehme den Bericht von der Alemannia-Homepage:


Die Alemannia hat den Anschluss an das obere Tabellendrittel am 12. Spieltag der Regionalliga West verpasst. Bei der SG Wattenscheid 09 unterlagen die Schwarz-Gelben nach einem frühen Führungstreffer von Florian Rüter vor 1.885 Zuschauern im Lohrheidestadion mit 3:1 (2:1).


Im Team der Alemannia gab es drei Änderungen in der Startformation. David Vrzogic, Dennis Dowidat und Florian Rüter begannen anstelle von Tim Lünenbach, Jerome Propheter und dem gelb-rot gesperrten Viktor Maier. Der Auftakt verlief optimal: 99 Sekunden waren gespielt, als Dowidat die Kugel für Rüter durchsteckte. Der Angreifer enteilte der Abwehr und umkurvte den Wattenscheider Schlussmann zur frühen Führung - 0:1 (2.). Der Auftakt des Spiels ging klar an die Alemannen, die aggressiv und mit viel Einsatzfreude zu Werke gingen. Die erste Wattenscheider Ecke durch Kaplan sorgte für den Rückschlag. Schneider kam am kurzen Pfosten zum Kopfball und die Kugel zappelte im langen Eck - 1:1 (14.). Danach übernahmen die Schwarz-Gelben wieder die Initiative. Nach einer Linksecke von Dowidat setzte Staffeldt zum Fallrückzieher an und mit einem sensationellen Reflex konnte SGW-Keeper Sancaktar das Leder noch parieren, ehe Löhden im Nachsetzen einen Schritt zu spät kam (36.). Das Verhältnis aus Aufwand und Ertrag wurde drei Minuten vor dem Seitenwechsel auf den Kopf gestellt. Glowacz konnte von der rechten Seite nahezu unbedrängt flanken und Kaya köpfte sträflich frei zur 2:1-Pausenführung für die Hausherren ein (42.).

Die guten Vorsätze für den zweiten Durchgang erhielten bereits nach wenigen Minuten einen Dämpfer. Nach einem Ballverlust schalteten die Wattenscheider schnell um. Buckmeier zog von links nach innen und versenkte die Kugel aus 15 Metern zum 3:1 in den rechten Winkel (49.). Benbennek reagierte mit einem Doppelwechsel. Lünenbach und Eigengewächs Hasani, der zu seinem Regionalligadebüt kam, ersetzten Müller und Dowidat (54.). Wenig später kam auch noch Ito für Graudenz in die Partie (62.). Die Alemannia setzte alles auf eine Karte und wurde anfällig für Konter. Kaya (61.), Glowacz (65.) und Buckmaier (66.) hätten den Vorsprung für die 09er locker ausbauen können, doch Löhe verhinderte mit starken Paraden Schlimmeres. Auf der Gegenseite waren die Tivoli-Kicker mit ihren Aktionen einfach nicht zwingend genug, um das Ruder noch einmal rumzureißen.


Rund 800 mitgereiste Anhänger verharrten in den letzten Minuten stumm auf ihren Plätzen. „Wir haben einen negativen Lauf, da gibt es nichts schönzureden. Wir hatten uns in der Pause vorgenommen, das Spiel zu drehen und waren aber nach dem dritten Gegentor komplett  verunsichert“, sagte ein enttäuschter Christian Benbennek nach dem Spiel.


So kann es einfach nicht weitergehen!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

26. September 2015

Was trainieren die eigentlich? 2:2 zuhause gegen Erndtebrück!

Hallo Alemannen,


kommt Ihr Euch nicht langsam auch ein wenig verarscht vor? Irgendwie läuft in Aachen, mal wieder, einiges mehr falsch als richtig. Zunächst wird ein Reiner Plasshenrich abgesägt, danach folgt ein mittlerweile etablierter und akzeptierter Torwarttrainer Westig der durch einen Kölner Ex-Keeper Pröll ersetzt wird und am Ende findet Christian Benbennek auf dem Platz nicht die richtige Truppe die sich für die Fans und die Stadt den Allerwertesten aufzureissen bereit ist. Diese Spieler-Lotterie ohne wirklich erkennbares System vertreibt die Fans vom Tivoli. So langsam hätte es doch den blindesten Leuten auffallen müssen, dass ein Propheter auf der falschen Position spielt, Offensivaktionen mehr als nur rar gesät sind und vorallem in der Defensive eklatante Fehler im Spielaufbau an der Tagesordnung sind. Eine Mannschaft die rein sportlich optimal verstärkt schien, bewegt sich mit ängstlichen Schritten über den Rasen des Tivolis und lädt jeden Gegner freudig dazu ein, die Punkte doch mit minimaler Kraftanstrengung einzusacken.


So langsam kommt man zu den Gedanken, dass die ersten Spiele, mit Ausnahme bei RWO, reine Glückssiege waren. Eine Mannschaft kann einstudierte Spielzüge und Kampfbereitschaft nicht verlernen. Irgendetwas liegt hier mächtig im Argen. Entweder kommen unsere Kicker nicht damit klar, dass sie in die großen Fusspuren der letztjährigen Fast-Aufstiegsmannschaft treten mussten oder es gibt Gründe, die ein "normaler Fan" nicht deuten, sprich nur Vermutungen darlegen kann. Was dort genau schief läuft, wissen wohl nur die Spieler selber. Kommt der Trainer nicht mehr an die Spieler heran? Verbal äußerte dieser im Vorfeld des öfteren genau die Dinge die man als Fan hören wollte. So in der Art er wüsste wie man eine Mannschaft darauf einstellen müsste wenn der Gegner über die Defensive ins Spiel kommen würde. Soviel dazu. Bisher konnte man weder offensiv noch defensiv seine Vorgaben unterschreiben. Ein Löhden alleine war am Anfang unser quasi Lebensretter. Im Spiel selber konnte man sich in den letzten Wochen nur die Frage stellen, aus welchem verdammten Grunde die Spieler bei freier Schussbahn grundsätzlich den Ball entweder versuchen diesen planlos anzuschneiden oder den Ball über oder neben das Tor zu zimmern. Gefahr strahlen die Schüsse kurioserweise nur beim Gegner aus, wenn ein beruflich aktiver Metzger freie Schussbahn hat... Ohne Worte. Die andere Seite der Medaille ist, dass sich unsere Alemannen grundsätzlich am besten darin auszeichnen den entscheidenden Ball nicht zu spielen oder so lieber den sicheren Rückpass zu suchen oder sich quasi totzuspielen vor dem Strafraum... solange bis der Ball entgültig verloren ist.


Und genau diese oben beschriebenen Gründe waren heute die Grundlage zu dem blamablen 2:2 gegen den Aufsteiger TuS Erndtebrück. Keiner unserer Spieler erreichte nur annähernd Normalform. Eine Mannschaft wie Erndtebrück, die zum Großteil aus berufstätigen Spielern und vorallem wahren Amateuren bestand, hatte keine große Mühe am Tivoli 1 Punkt mitzunehmen. So einfach hätten wir es gerne auch selbst mal auswärts. Ohne große Erwartungshaltung und Aufregung mal eben auswärts was mitzunehmen.


Doch dies scheint erstmal Wunschdenken zu sein...


Nun geht es zu unserem Lieblingsgegner SG Wattenscheid 09. Ein Tor gelang eben dieser Mannschaft aus der Lohrheide bisher nicht gegen uns... aber die Befürchtung liegt nahe, dass sich dies am 3. Oktober 2015 ändern wird. Wattenscheid steht tatsächlich tabellarisch aktuell vor uns., dies macht die Ausgangslage definitiv mehr als schwierig. Optimismus ist im Moment schwierig aufzubauen. Euphorie noch schwieriger... Macht etwas daran Trainerstab und Spieler! Gelangt unser Vertrauen zurück. Kämpft für unsere Farben und reißt Euch endlich den Ar*** auf!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

19. September 2015

Was ist mit Aachen los? 0:1 gegen Lieblingsgegner Rödinghausen?

Hallo Alemannen,


unfassbar, unverständlich, unglaublich! Was ist mit unserer Mannschaft bitte los? Spielerisch wird das von Spiel zu Spiel schlimmer, die Defensivarbeit findet nur noch sporadisch statt und als hätten wir nicht schon genug Probleme bröckelt jetzt auch die Festung Tivoli gegen so "Übermannschaften" von FC Schalke U23 und dem, eigentlich, Lieblingsgegner SV Rödinghausen. Es war schon erschreckend zu sehen, wie sich ein Team nach und nach selbst Unruhe schafft. Dann die Bestrafung von Freddy und Dodo vor dem letzten Spiel was im Nachhinein mächtig in die Hose ging, dann zwar Glück im Unglück mit dem Strafmass für das Dortmund-Spiel, der lächerliche Vergleich mit "Friedhof Krämer" vor Gericht und dann gestern erneut unverbesserliche "Fans", die meinen weiterhin Becher auf das Spielfeld zu werfen. Immerhin waren die Ordner da einmal aufmerksam. Wo ist der unbeschwerte Spaß, Wille und Zusammenhalt hin?


Aber nun mal zum gestrigen Spiel, auch wenn ich mir ehrlich gesagt keinen Bericht vorgenommen habe. Aachen wechselte wie so oft die Startelf durch. Ein richtiger Stürmer stand nicht auf dem Platz. Dafür durfte Dennis Dowidat mal wieder ein Spiel beginnen. Maciej Zieba, der 2 Tore in 3 Spielen setzte blieb zunächst draußen, Gödde, der beim letzten Heimspiel mit viel Willen den einzigen Treffer markieren konnte, blieb ebenso draußen. Wichtig war es trotz dieser mir unverständlichen taktischen Aufstellung, dass die Mannschaft nicht wieder früh in Rückstand geraten würde. Gegen Schalke U23 und Kölns U21 war das schon der viel zitierte frühe Genickbruch um unsere Truppe komplett aus dem Konzept zu bringen. Und auch in diesem Spiel bettelte Aachen nach dem frühen Gegentor. Pomadig und mit vielen Fehlpässen agierten sie hier nach dem Anpfiff. Das sah schon nicht gut aus. Rödinghausen setzte schon in der Anfangsphase einige böse Nadelstiche. In keinster Weise war der SVR hier ein Topteam (die zwar Tabellenführer sind), doch unsere Mannschaft spielte wie ein Absteiger der Angst vor dem "großen Namen" zu haben schien. Es ähnelte schon fast dem Fussball der hier nach dem Drittliga-Abstieg praktiziert wurde. Der Gast machte das clever und belohnte sich mit dem frühen Tor in der 10. Minute nach einem Freistoss, der irgendwie über Umwege den Weg ins Tor fand und Freddy keine Chance ließ. Und wieder einmal grüßte das Murmeltier. Wer jetzt ein Aufbäumen der Kaiserstädter erwartet hatte, sah sich getäuscht. Lethargie machte sich breit, vereinzelte Pfiffe waren schon jetzt von den Rängen zu hören und die Spieler des SV Rödinghausen nutzten jede sich bietende Gelegenheit schmerzerfüllt und schwerverletzt auf dem Boden herumzurollen. Der Schiedsrichter unterstützte offensichtlich diese "brutalen" Foulspiele und sah hier den Tabellenführer in der Opferrolle. Bis zur Pause kam Aachen nur zu 2-3 wirklichen Torchancen. Müller setzte einen Schuss über das Gehäuse, Vrzogic streifte bei einem Freistoss die Latte und Löhden köpfte nach einer Ecke zwar gut, doch auf der Linie wurde gerettet. Gefährlicher war und blieb der Gast aus Rödinghausen. Freddy bewahrte uns mit einer tollen Parade vor dem frühen KO. Zum Glück war jetzt Halbzeit...


Zur 2. Halbzeit war die Hoffnung groß, dass die Kabinenansprache Früchte tragen könnte. Immerhin war dies ein Heimspiel vor "nur" 8.700 Zuschauern. Aachen begann personell unverändert. Man spürte eine minimale Veränderung. Aachen zog endlich etwas am Tempo an, Pässe kamen nun besser an. Doch es sah zwar etwas ansehnlicher aus, doch mehr als wildes Anrennen war nicht zu erkennen. Einen in meinen Augen klaren Strafstoss für uns verweigerte der Schiedsrichter die Anerkennung in Minute 55. Das Bemühen um den Ausgleich konnte ich der Mannschaft jetzt nicht mehr absprechen. Doch Bemühen alleine reicht leider meist nicht. Die Konsequenz und Präzision fehlte immer noch. Chance um Chance, Schuss um Schuss wurde meist weit über das gegnerische Gehäuse gebolzt. Der SVR spielte weiter den spielerisch limitierten Tabellenführer und machte das auch weiterhin cleverer als unsere Mannschaft. Mit einfachsten Mitteln wurde die Abwehr von Aachen zerrupft. Freddy bewahrte uns erneut im 1 gegen 1 gegen Bülter vor einem 0:2 Rückstand. Der Ausgleich für unsere Mannschaft wurde nicht erfolgreich geschafft, Dorfclub Rödinghausen holte hier am Tivoli seinen Sieg, baute die Tabellenführung aus, und schaffte somit den ersten Sieg gegen unsere Mannschaft (im letzten Jahr gewann Aachen beide Spiele mit glatt 3:0). Dieses Spiel war ein erneuter Rückschritt, auch wenn die Alemannia von einer "Leistungssteigerung zu den letzten Spielen" sprach.... Unverständlich und Schönfärberei in meinen Augen. So ist Aachen definitiv keine Spitzenmannschaft und kann sich nun erstmal nach unten orientieren Richtung Mittelfeldplätze.


Jetzt heißt es aufpassen sich nicht am kommenden Samstag gegen den Liganeuling TuS Erndtebrück am Tivoli nicht erneut zu blamieren. Da zählt sicherlich nichts anderes als ein Dreier. Außerdem hat diese Niederlage uns garantiert einige weitere Zuschauer gekostet. Wieviele, sehen wir dann kommende Woche, wo wir alle erneut mit Hoffnung zum Tivoli pilgern werden... hoffentlich am Ende mit einem Lächeln auf dem Gesicht und nicht mit hängenden Köpfen.


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

14. September 2015

Alemannia geht auch bei 1.FC Kölns U21 leer aus

Hallo Alemannen,

heute mal der Bericht von Alemannia-Aachen.de, auch wenn dieser viel zu positiv ausgedrückt wird.

Die Alemannia hat den Sprung an die Tabellenspitze erneut verpasst. Bei der U21 des 1. FC Köln unterlagen die Schwarz-Gelben vor 2.700 Zuschauern im RheinEnergieSTADION, darunter über 2.000 mitgereisten Fans aus Aachen, mit 1:2 (1:1). Es war die zweite Aachener Niederlage gegen den Nachwuchs eines Bundesligisten in Folge.

Maciej Zieba war bei der Alemannia für den erkrankten Aimen Demai in die Startelf gerückt. Außerdem nahmen Frederic Löhe und Dominik Ernst nur auf der Bank Platz, weil sie zu Beginn des Abschlusstrainings am Vortag nicht auf dem Vereinsgelände waren. "Die Spieler haben mir keine andere Wahl gelassen", kommentierte Christian Benbennek die disziplinarische Maßnahme. Philip Sprint und Nils Winter standen als Ersatz bereit.

 

Nach fünf Minuten hatte Aachens Schlussmann die erste Bewährungsprobe zu meistern, als er einen Schuss von Kühlwetter aus 18 Metern zur Seite abwehren konnte. Weitere fünf Minuten später musste der Ex-Berliner seinen ersten Pflichtspiel-Gegentreffer im Alemannia-Dress hinnehmen. Seine Vorderleute  bekamen eine Hereingabe von der rechten Seite nicht aus der Gefahrenzone und FC-Profi Exslager vollendete aus zehn Metern volley zum 1:0 ins linke Eck (10.). Die Alemannen kompensierten den Rückstand gut und fanden danach besser in die Partie. In der 20. Minute konnten auch die Gastgeber den Ball nicht entscheidend klären. Zieba zog aus dem Getümmel ab, doch ein Abwehrbein lenkte das Leder noch zur Ecke. Die anschließende Hereingabe köpfte Löhden knapp vorbei. Die nächste Aachener Kombination führte zum Erfolg. Graudenz passte zu Müller, der im Strafraum auf Zieba weiterleitete. Bei seinem Startelfdebüt hatte der Pole die Ruhe und schob das Leder zum 1:1-Ausgkeich ins rechte Eck (24.). Die Schwarz-Gelben blieben am Drücker. Rüter wurde nicht attackiert und konnte aus 18 Metern abziehen. Der Ball klatschte an den linken Pfosten  (30.).Nur zwei Minuten später enteilte der Aachener Angreifer der Kölner Hintermannschaft mit einem Solo aus der eigenen Hälfte. Laux nahm die Verfolgung auf und brachte Rüter 25 Meter vor dem Tor zu Fall. Schiri Dr. Brüggemann sah keinen Regelverstoß, ansonsten wäre es eine Notbremse gewesen (32.).

 

Nach dem Seitenwechsel ging die erste Gelegenheit auf das Konto des Vorjahres-Vizemeisters.Vrzogic nutzte bei einer Ecke den kollektiven Tiefschlaf der jungen Geißböcke und spielte Graudenz am kurzen Pfosten an, der an FC-Keeper Mesenhöler scheiterte (53.).Auf der Gegenseite wurde  Cueto wird von der linken Seite blank gespielt. Sein Schuss aus acht Metern konnte im letzten Moment abgeblockt werden, ehe Kühlwetter im Nachsetzen über das Tor hämmerte (57.). Die erhoffte Signalwirkung blieb bei diesem Warnschuss aus. Nur vier Minuten später verlor Hackenberg ein Laufduell gegen Cueto, der aus 25 Metern abzog. Sprint stand etwas zu weit vor seinem Tor, kam nur mit einer Hand ran und konnte nicht verhindern, dass die Kugel hinter ihm über die Linie kullerte - 2:1 (64.). Aachen antworte mit Zieba, der im Anschluss an eine Ecke aus dem Hinterhalt knapp links vorbeizielte (66.). Ito kam in die Partie und fügte sich gleich gut ein. Seine Hereingabe von der rechten Seite nahm Gödde am kurzen Pfosten mit vollem Risiko direkt - das Leder ging einen Meter drüber (69). Den Schwarz-Gelben rannte im Dauerregen die Zeit davon. Christian Benbennek beorderte den kopfballstarken Propheter in den Angriff beordert. In der Nachspielzeit hatte der eingewechselte Dowidat noch den Ausgleich auf dem Fuß. Nach einer Kopfball-Stafette von Löhden und Propheter schoss der Linksfuß aber aus 17 Metern einige Zentimeter links vorbei (90+4.).

 

„Wir hatten uns sehr viel vorgenommen für dieses Spiel. Leider sind wir nach dem 2:1 nicht mehr rangekommen“, sagte Christian Benbennek nach der Partie und mahnte an: „Wenn du als Kollektiv Erfolg haben willst, sind Disziplin und Teamgeist ein ganz wichtiger Faktor.“

 

Nun ist es absolut unklar wo wir tatsächlich leistungsmässig stehen. War es bisher nur einfach Dusel, waren wir geblendet durch die Kopfballtore von Jannik Löhden oder stimmt es in der Mannschaft intern nicht?

 

Charakter beweisen müssen unsere Alemannen definitiv am kommenden Freitag gegen den Spitzenreiter SV Rödinghausen am heimischen Tivoli. Wenn nicht dann, wann dann?

 

Gruß,

Aachen Fanatics

8. September 2015

1:2 gegen Schalke U23 - Ärgerliche Niederlage im Nachholspiel

Hallo Alemannen,


da haben wir wohl den historisch besten Saisonstart seit knapp 70 Jahren zu lange gefeiert. Der Jubel über das erste Stürmertor war noch nicht verklungen, da setzte es schon die erste Heimpleite der Saison gegen die bisher sieglosen Schalker Knappen Junioren. Und das auch noch am fanunfreundlichen Dienstag Abend um 19.30 Uhr. Eine stolze Zuschauerzahl von 9.400 Zuschauern an einem Dienstag-Abend war schon beeindruckend, die Leistung von Schiedsrichter, Südtribüne (Becherwürfe) und Aachens Defensive allerdings nicht.


Aus diesem Grunde gibt es auch keinen ausführlichen Bericht heute. Zu tief sitzt die Enttäuschung dieser Niederlage. Klar, man kann nicht alles gewinnen, aber man kann sich ein wenig konzentrieren, vorallem in den Anfangsphasen der Halbzeiten. Dem generellen Einsatz der Alemannia ist der Wille nicht abzusprechen. Schlafmützigkeit in der Hintermannschaft nach Anpfiff und Fehler in der Rückwärtsbewegung nach eigener Ecke war eine einzige Katastrophe. Schalkes U23 nutzte dies eiskalt aus in Person von Gasilin. Auf Grund der schlimmen Chancenverwertung, oder soll man sagen Schusstechnik/Genauigkeit, ist die Niederlage absolut verdient. Bestimmt 10 hochkarätige Schusschancen wurden links, rechts, oder über das Tor geballert. Der provozierende Torwart Wetklo hatte quasi nichts anderes zu tun, als schlecht geschlagene Ecken locker abzufangen oder ein einziges Mal mit einer Fussabwehr gegen Rüter zu retten. Es war einfach nur frustrierend mit anzuschauen wie hier Aachen immer und immer wieder scheiterte. Warum werden Schüsse immer nur geschlenzt? Warum wird kein Druck hinter den Ball gebracht beim Torschuss? Die Möglichkeiten waren definitiv da, nur warum kamen davon nur 1-2 Schüsse tatsächlich auf das Tor? Freddy Löhe hatten wir es zu verdanken, dass wir hier nicht auch noch ein Debakel erleben mussten. Zweimal rettete er wirklich überragend.


Klar, einen schlechten Tag kann man mal haben, erst Recht nach 2 englischen Wochen in Folge, doch selbst eine englische Woche verhindert doch nicht, dass Torschüsse derart harmlos und ungefährlich sind, dass der gegnerische Torwart sich hätte eine Hängematte zwischen die Pfosten hängen können. Die Einsatzbereitschaft der Mannschaft gibt es definitiv nicht zu kritisieren. Sie hatten alles versucht und Chancen en Masse produziert. Zusätzlich war da heute ein Mönchengladbacher Schiedsrichter an der Pfeife, der jeglichen Körperkontakt im Keim zu ersticken versuchte und eine klare Rote Karte nicht gab gegen Schalke. Es wirkte erneut so, als wolle dieser heute lieber Hallenhalma leiten, als ein Fussballspiel...


Über die Becherwurf-Aktionen legt man am besten erneut den Mantel des Schweigens um keinen Shitstorm auszulösen. Jeder weiß wie Scheisse dies erneut war! Wetklo spielte dieses Spiel mit, provozierte die Fans, schob die geworfenen Becher in seinem Strafraum hin und her, damit bloß dem Schiedsrichter dies nicht entgehen würde.


Jetzt heißt es Mund abwischen, Konzentration wieder aufbauen und Torschüsse trainieren. In Köln am Sonntag wartet die nächste schwere Aufgabe. Bloß keine 2. Niederlage in Folge einfangen!


Gruß,

Aachen Fanatics

5. September 2015

Aachen siegt weiter - 3:0 Erfolg gegen einen starken SC Wiedenbrück

Hallo Alemannen,


nach der letztwöchigen "Englischen Woche" musste unsere Alemannia am gestrigen Freitag Abend unter Flutlicht gegen den unangenehmt zu bespielenden SC Wiedenbrück antreten. In der letzten Saison fügte uns der SCW die lange Zeit einzige Niederlage zu. Folglich hieß es mit voller Konzentration in dieses Spiel zu gehen. Dodo Ernst fehlte ein letztes Mal und wird am kommenden Dienstag wieder in der Startelf zurückerwartet. Das gestrige Heimspiel musste mit dem Topspiel der EM Qualifikation konkurrieren, nämlich Deutschland gegen Polen. Aber trotz dieser großen Konkurrenz fanden sich sehr beachtliche 9.400 Zuschauer im Tivoli ein.


Das Spiel konnte beginnen. Aachen legte los wie die Feuerwehr, doch Chancen sprangen in der Anfangsphase nicht dabei heraus. Der SC Wiedenbrück, der hier mit 2 Viererketten antrat, machte unserer Mannschaft das Leben richtig schwer. Kämpferisch und mit viel Leidenschaft ausgestattet begegneten sich hier zwei wirklich gute Mannschaften. Die Partie wogte hin und her. Die erste gute Chance hatte der Gast. Nach einer Aachener Ecke lief ein starker Konter. 3 SCW-Spieler tauchten fast alleine vor Löhe`s Strafraum auf, doch Teufelskerl Nils Winter konnte im "Einer gegen Alle" diese Situation mit einer super getimeten Grätsche bereinigen. Das hatte er echt super gelöst. Wiedenbrück blieb weiterhin gefährlich und versteckte sich hier nur taktisch. Aachen bekam allerdings immer mehr Kontrolle in das Spiel und trat nun wie eine Spitzenmannschaft auf. Bastian Müller konnte mit einem tückischen Aufsetzer in der 15. Minute den Tivoli das erste Mal beben lassen. "Spitzenreiter, Spitzenreiter" hallte es am Tivoli. Man merkte unserer Mannschaft an, dass sie hier mehr wollten. Alles wurde versucht um möglichst mit einem beruhigerenden Vorsprung in die Halbzeit zu gehen. Doch leider waren die Querlatte oder der Wiedenbrücker Torwart dagegen. Brenzlige Situationen vor ihrem Tor wurden mit Mann und Maus verteidigt. Aachen hatte im Gegenzug Glück, dass ein Schuss von Bednarski am rechten Außenpfosten landete. Trotzdem kreierte Aachen vorne teilweise richtig große Gefahr durch spielerisch super gelöste Angriffe. Letzten Endes ging es dann in die Halbzeit mit einer 1:0-Führung, die alles in allem schon verdient war. 


Halbzeit 2 sah schon von Beginn an so aus, als würde Aachen hier erstmal versuchen Ruhe in ihr Spiel zu bringen um sich dann als Team in diese Partie zurückzubeissen. Viel passierte in der 45-60. Minute nicht. Wiedenbrück spielte zwar gut mit, aber Torchancen waren Mangelware. Doch dann legte Aachen nochmal einen Gang zu. Über schöne Passstaffetten ging es nach vorne, doch der starke Wiedenbrücker Torwart Hölscher hielt was zu halten war. Timo Staffeldt tanzte sich kurze Zeit später alleine vor dem Strafraum in hervorragende Schussposition, doch sein Schuss landete genau in den Armen von Hölscher. Wenn es so schon nicht klappt, dachte sich Freddy Löhe, probiere ich es mal mit einem weiten Abschlag. Dieser landete in der 67. Minute auf dem Kopf von Jerome Propheter, der mit eben diesem weiterleitete und so Florian Rüter die große Chance ermöglichte. Rüter beackerte den etwas überfordert scheinenden Verteidiger des SCW im Anschluss sehr zielstrebig und konnte dann eiskalt zum 2:0 vollenden. Der Tivoli bebte ein 2. Mal. Aachen war immer noch Spitzenreiter, denn zwischen SF Lotte (2.) und Rödinghausen (1.) stand es immer noch 0:0. Der Gast probierte trotz des scheinbar aussichtslosen Ergebnisses weiter sein Glück in der Offensive, doch unser Freddy hielt seinen Kasten in gewohnt souveräner Manier sauber. Maciej Zieba kam kurz vor Ende in die Partie und dankte es unserem Trainer mit einem sehenswerten Lupfer aus knapp 16 Metern zum 3:0. Leider waren wir hier schon nicht mehr Spitzenreiter, da Lotte das 1:0 erzielt hatte. Der Schiedsrichter beendete die Partie pünktlich und Aachen freute sich über den jetzt 2. Tabellenplatz.


6 Spiele, 5 Siege, 1 Remis kann sich doch wirklich sehen lassen. Die beste Abwehr der Liga ist wieder auf dem Vormarsch. Dienstag im Nachholspiel gegen den FC Schalke kann dann die Tabellenführung erobert werden. Seid am Dienstag um 19.30 Uhr ALLE am Tivoli um gemeinsam den 3. Heimsieg in Folge zu feiern.


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

29. August 2015

Englische Woche, 9 Punkte - 1:0 Sieg bei Borussia Dortmunds U23

Hallo Alemannen,


heute ging es bei tollem Wetter zur Auswärtstour nach Dortmund. Genauer gesagt zur U23 der Borussia. Aachen hatte in dieser englischen Woche bereits mit 4:1 gegen RWO und 1:0 gegen den FC Kray gewinnen können. Heute hieß es beim bisher sieglosen Nachwuchs der Borussia nachzulegen. Dass dieses Spiel nicht leicht werden würde, unabhängig dass die Beine langsam schwer wurden, war jedem klar. Viele faselten von einem Kantersieg, doch wer ehrlich zu sich selbst war, wäre auch mit einem dreckigen 1:0 Erfolg zufrieden.


Aachen begann mit nur einer Veränderung der Startelf. Für Jerome Boa... ähm Propheter rückte unsere Nummer 10 Dennis Dowidat in die Startelf. Eine in meinen Augen fragwürdige Entscheidung. Denn bisher war Jerome ein Turm in der Schlacht und im Mittelfeld. Aber unser Trainer wird sich schon etwas dabei gedacht haben.


Aachen begann verhalten. Dortmund ging hart in die Zweikämpfe und setzte Aachen mit überraschend wenig spielerischen Akzenten unter Druck. Der vom Marktwert und Etat teuerste Verein der Regionalliga West spielte das in England erfundene Kick-and-Rush System. Doch dank unseren Riesen in der Abwehr war das ziemlich einfallslos. Einfallslos waren allerdings auch die Angriffsbemühungen der Alemannia. Meist aus dem Zufall entstehend kam der Ball in die Spitze und wurde dann teilweise kläglich versemmelt. Glück hatten unsere Kicker als Harder einen Volleyschuss gegen das Gebälk über Freddy Löhe setzte. Der Halbzeitpfiff war quasi bei diesen Temperaturen eine Erlösung.


Zur Pause wechselte Trainer Benbennek und nahm für den heute enttäuschenden Maier den schmerzlich vermissten Propheter in die Partie. Fabian Graudenz übernahm nun die Sturmspitze. Leider tat sich 20 Minuten lang nichts produktives auf beiden Seiten. Erst mit der Hereinnahme von Aimen Demai in der 65. Minute kam so etwas wie Spielkultur auf. Sofort war etwas mehr Ordnung im Aufbauspiel unserer Elf. Das Flügelspiel wurde von nun an forciert und schon waren die jungen Borussen ziemlich überfordert. Es kam nun häufiger vor, dass sich, vorallem Flo Rüter, über die Aussenbahnen in den Strafraum dribbeln konnte und von dort aus gefährliche Pässe und Flanken schlug. Leider kam immer wieder ein Abwehrbein dazwischen und verhinderte so die Führung. Diese fiel dann über einen toll geschossenen Freistoss von Aimen Demai in der 76. Minute. Der Ball schlug rechts unten, unhaltbar, im Kasten ein und sorgte für Jubel bei den gut 1500 mitgereisten Alemannia-Fans. Eine eigentlich glückliche Führung, doch wen interessierte das denn noch in ein paar Wochen? Auch mal ohne Löhden Kopfballtorpedos können Spiele erfolgreich bestritten werden. Dortmund rannte noch ein paar Mal harmlos an, dann pfiff der Schiri nach 3 Minuten Zusatzzeit ab.


Der 3. Auswärtssieg der Saison bereits. Genauso viele Auswärtssiege jetzt zum frühen Zeitpunkt der Saison, wie in der Hinrunde der letztjährigen Saison.


Zu der scheiss Zünderei von Rauchpulver und Pyrotechnik sage ich mal besser nichts. Einfach mal dem Verein schaden schien hier das Ziel zu sein. Leid tut es mir nur um die Aachen-Zaunfahne (SG´81??) die beim Zündeln zerstört wurde.


Hoffentlich sehen wir uns dann beim nächsten Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück auf dem Tivoli. Nächste Woche Freitag um 19.30 Uhr!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

25. August 2015

Mühevoller 1:0 Erfolg gegen Angstgegner FC Kray

Hallo Alemannen,


am gestrigen Abend war der FC Kray zu Gast. Zu extremst fanunfreundlicher Zeit, Dienstag Abend 19.30 Uhr, wollte unsere Alemannia weiterhin in der Erfolgsspur bleiben. Aber dieser FC Kray, zwar auf Tabellenplatz 16 verweilend, konnte sich als unser Angstgegner bezeichnen. Letzte Saison holten unsere Kaiserstädter nur einen mageren Punkt gegen diese Mannschaft aus dem Kreis Essen... und verspielt wohl mit diesen beiden Partien die Regionalliga-Meisterschaft. Aachen sollte also gewarnt sein.


Nach unserer Galavorstellung im Niederrheinstadion Oberhausen wollten wir unbedingt den sich anbahnenden Kray-Fluch brechen. Mit Toptorjäger Jannik Löhden sollte eigentlich genügend Selbstvertrauen auf dem Platz präsent sein. Mit 2 Toren im Rucksack hatte er heute erneut seine Chance sich weiter in den Fokus zu spielen. Aber nicht nur das: Er verlängerte seinen noch gültigen Vertrag kurz vor der Partie um ein weiteres Jahr bis 2017. Klasse!


Einem Anpfiff stand also nichts mehr im Wege. Unsere Alemannia legte los wie die Feuerwehr und setzte die doch recht kleingewachsenen Essener früh unter Druck, spielte dabei richtig guten Fussball. Der eben erwähnte Jannik Löhden ließ den Tivoli schon in der 3. Minute lautstark jubeln. Mit einem Kopfball, wie sollte es auch anders sein, ließ er dem Krayer Torwart keine Abwehrmöglichkeit. Aachen hatte in der Folgezeit weitere hochkarätige Chancen, teilweise richtig stark herausgespielt und kombiniert. Doch es wurde immer deutlicher dass uns vorne ein klassischer Torjäger fehlte. Gute Möglichkeiten blieben zu häufig ungenutzt. Weitere 15 Minuten brannte Aachen ein Offensivfeuerwerk ab, was aber genauso plötzlich auch wieder verpuffte. Es sah aus als wären einige Schalter umgelegt worden und der unbedingte Willen war nicht mehr zu erkennen. Zwar blieb unsere Truppe noch weiterhin spielbestimmend, aber der Zug nach vorne fehlte einfach. Mit der knappen aber verdienten 1:0 Führung ging es in die Kabine.


Wer jetzt erwartet hatte Aachen spielte wieder weiter nach vorne, sah sich getäuscht. Eher pomadig und unkonzentriert kamen unsere Kicker wieder aufs Grün zurück. Durch immens viele Fehlpässe machten sie den Underdog stark. Dies war absolut unverständlich und sorgte auch für einige Unmutsäußerungen auf der Süd. Es besserte sich auch im weiteren Spielverlauf nicht. Nach vorne kam nichts gefährliches und wenn mal ein Ball vorne ankam, war er auch ganz schnell wieder weg. Vorallem der eingewechselte Gödde hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Bei fast jedem Ballkontakt lag er auf dem Bauch, lief dann allerdings nicht hinter dem Ball her. Das muss besser werden, Philipp! Und so wurde aus einer souverän gestalteten Partie mit früher Führung eine Zitterpartie an der Aachen hohen Anteil hatte. Einzig durch Fehlpässe konnten die defensiv tief stehenden Krayer gefährlich zum Schuss kommen. Auf Freddy Löhe war aber wieder zu 110% Verlass und er rettete alle Bälle die es verlangten. Kurz vor Schluss hatte Kray noch die Möglichkeit nach einer Ecke zum 1:1 auszugleichen, doch glücklicherweise reichten die technischen Fähigkeiten der "Offensivkraft" nicht aus, um den Ball gefährlich auf Freddys Gehäuse zu bringen. Dann kam der erlösende Schlußpfiff. Zwar froh diese 3 Punkte ergattert zu haben, aber enttäuscht über die Art und Weise im eigenen Haus. Vorallem nach der tollen Vorstellung in Oberhausen.


Bei Borussia Dortmunds U23 am Samstag muss es einfach wieder ansehnlicher werden. Eine englische Woche soll und darf keine Ausrede sein für eine Mannschaft die aufsteigen möchte!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

22. August 2015

4:1 Sieg bei Rot-Weiß Oberhausen - Souveräne Mannschaftsleistung

Hallo Alemannen,


nachdem wir am letzten Wochenende nicht im Einsatz waren, kam uns das vorab ausgerufene Spitzenspiel Rot-Weiß Oberhausen gegen unsere Alemannia wie gerufen. Die letzten Jahre waren allesamt gegen RWO ein torloses Gekicke. Das sollte sich heute aber schlagartig ändern. Aachen musste allerdings in diesem Spiel auf den gesperrten Dominik Ernst (4 Spiele Sperre), Tim Lünenbach, sowie Taku Ito verzichten. Sahin Dagistan verließ uns in der letzten Woche Richtung Wegberg-Beeck, also zurück zu seinem Heimatverein. Viel Erfolg dort und mögest Du dort mehr Trainingseifer an den Tag legen.


Aachen spielte in folgender, ersatzgeschwächter, Aufstellung:


Löhe - Winter, Hackenberg, Löhden, Vrzogic - Propheter, Staffeldt - Rüter, Müller, Graudenz - Maier


Die Alemannia legte los wie die Feuerwehr. Aggressiv und mit dem absoluten Willen gingen sie hier von Anpfiff weg in die Zweikämpfe. Anders als beim 1:0 Sieg in Ahlen spielten die Kaiserstädter schnörkellos nach vorne und setzten dem RWO mächtig zu. Einige Halbchancen wurden schon in den ersten 5 Minuten erspielt. Nach 10 Minuten kam Oberhausen ein wenig besser ins Spiel, doch erst nach einem Schnitzer von Nils Winter wurde es gefährlich. Freddy Löhe war allerdings auf dem Posten und parierte sicher. Davon ließ sich Aachen aber nicht aus dem Konzept bringen. Angriff über Angriff wurde gestaltet, Oberhausen wußte so langsam nicht mehr wer hier der Gastgeber war, geschweige denn ob sie selbst ein Aufstiegskandidat sein könnten. Es war die 18. Minute. Florian Rüter brachte eine Ecke herein, Jannik Löhden wurde gefunden und wuchtete die Pille in die Maschen zum lauthals umjubelten, vorallem verdienten, 1:0 für unsere Alemannia. Löhden schien sich immer mehr zur Geheimwaffe bei Standards auszuzeichnen. Aachen übernahm jetzt mit der Führung im Rücken immer weiter Fahrt auf. Nach 25 Minuten scheiterte David Vrzogic mit einem 30 Meter Freistoss-Hammer auf der Latte des Oberhausener Tores. RWO fand nicht mehr statt. In der 30. Minute konnte der RWO Keeper noch einen gefährlichen Flachschuss von Rüter parieren, doch bei der nachfolgenden Ecke durch Vrzogic war er machtlos gegen den Kopfball von Löhden. Doppeltorschütze Löhden, die Waffe war scharf! 2:0 nach 30 Minuten, eine hochverdiente und souveräne Führung hier im Niederrheinstadion. Aachen, immer wieder Aachen. Die Oberhausener Fans rieben sich verwundert die Augen, was der Gast hier heute aufs Parkett zauberte. Kurz vor der Halbzeit, in Minute 40, zimmerte erneut Löhden nach einer Ecke den Ball gegen die Latte. Beinahe das 3:0. Von den Gastgebern weiterhin überhaupt kein Lebenszeichen zu vernehmen. Dann war Halbzeit.


Oberhausen wechselte doppelt nach Wiederanpiff. Aachen blieb unverändert auf dem Grün. Oberhausen schien aufgewacht zu sein, denn sie spielten jetzt mutiger nach vorne und schafften es, Aachen unter Druck zu setzen. Doch die erste Chance der 2. Halbzeit gehörte Aachen. Graudenz prüfte Torwart Udegbe, der klasse halten konnte. Aber in Minute 55 wurde es brenzlig. 3 gefährliche Situationen hintereinander, Löhe jeweils auf dem Posten. Daraus entwickelte sich allerdings ein Konter, den Alemannia mit dem 3:0 vollendete. Bastian Müller zimmerte das Leder ins linke untere Eck und ließ Udegbe keine Abwehrchance. Der Drops schien gelutscht. Unsere Alemannia schaltete jetzt einige Gänge herunter, richtig bei solch warmen Temperaturen. Trotzdem konnte man immer damit rechnen, dass Aachen noch hungrig war das ein oder andere Tor draufzupacken. RWO war nun aber bissiger. In der 65. Minute fiel aus heiterem Himmel das 1:3 Anschlusstor. Steinmetz vollendete nach Vorlage von Caspari. Nur 2 Minuten später die erneute Chance für Oberhausen. Ein scharf getretener Freistoss rauschte knapp am Torpfosten vorbei. Noch 20 Minuten zu spielen. Oberhausen warf jetzt noch mehr Risiko nach vorne und setzte Aachen nun mächtig unter Druck. Steinmetz scheiterte in der 75. Minute im 1 gegen 1 an Freddy Löhe, der uns weiterhin im Spiel hielt. Der ATSV konzentrierte sich jetzt auf die Defensive um einzelne Nadelstiche nach vorne setzen zu können. Oberhausen rannte sich fest, Aachen konterte. Einer dieser Konter führte dann in der 89. Minute zur definitiven Entscheidung. Graudenz spielte Aimen Demai frei und dieser netzte zum 4:1 Auswärtssieg ein. Kurz danach war Abpfiff und die vielen mitgereisten Öcher hatten allen Grund zu feiern und stolz auf ihre Truppe zu sein.


Wir sehen uns dann am Dienstag am Tivoli gegen den FC Kray! Feiert noch schön dieses Ausnahmespiel heute!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

8. August 2015

1:1 im Spitzenspiel gegen Gladbach U23, Meister gegen Vizemeister

Hallo Alemannen,


am heutigen Samstag kam es schon zum großen Duell des Meisters (Borussia Mönchengladbachs U23) und unserer Alemannia. Vor 13.000 Zuschauern konnte man sich auf eine echte Standortbestimmung freuen. Der Gast im ersten Saisonspiel mit einem "glücklichen" 5-1 Auftaktsieg, Aachen mit einem glücklichen 1:0 Auswärtssieg bei einem starken Rot-Weiß Ahlen. Neu im Team bei Aachen waren David Vrzogic und Dennis Dowidat. Sie verdrängten Philipp Gödde und Nils Winter aus der Startelf.


Von Beginn an wurde das Spiel sehr intensiv geführt. Zweikämpfe waren hart aber fair. Jeder Zentimeter des Rasens wurde umgegraben. Kein Ball wurde verloren gegeben. Am Einsatzwillen mangelte es keiner der beiden Teams. Aber von einem fussballerischen Spitzenspiel zu sprechen wäre ein wenig übertrieben. Kämpferisch alles gut und schön, es kristallisierte sich allerdings mit fortlaufender Spieldauer heraus, dass unserer Alemannia eindeutig ein gefährlicher Knipser vorne fehlte. Aachens Angriffsbemühungen liefen meist nur bis kurz vor dem Strafraum, dann war Schluß. Auf der anderen Seite allerdings exakt das Spiegelbild. Grund zum jubeln hatten wir allerdings. In der 30. Minute konnte Bastian Müller das 1:0 markieren. Lauter Jubel brandete durch den Postkasten. Aachen versuchte das Ergebnis bis zur Pause zu verwalten und Gladbach hatte kurz vor dem Seitenwechsel durch Pisano noch eine dicke Chance, doch Freddy Löhe parierte klasse.


Nach Wiederanpfiff übernahm die Alemannia das Kommando. Bis knapp zur 70. Minute spielte nur die Alemannia. Der Gast hätte sich nicht beschweren können, wenn Aachen hier auf 2:0 erhöht hätte. Chancen waren jedenfalls zur Genüge vorhanden. Ab da an wogte das Spiel hin und her. Gladbach wurde wieder wach und setzte seine pfeilschnellen Spieler immer besser in Szene. Vorallem der eingewechselte Rodriguez setzte uns mächtig zu und war häufig relativ unbewacht unterwegs. Trotzdem hatte die Alemannia weiterhin kämpferisch und auf Grund der größeren Spielanteile mehr vom Spiel. Gödde vergab die entgültige Entscheidung mit einem Kopfball in der 83. Minute. Und so kam es, wie es so oft kommt, wenn man seine Möglichkeiten nicht konsequent ausspielt. Der Gast nutzte eine seiner wenigen Chancen und markierte 3 Minuten vor dem Ende tatsächlich noch den Ausgleich. Absolut bitte und vermeidbar. Zu passiv gingen unsere Mannen in dieser Situation auf den ballführenden Gladbacher. Ein Spitzenteam benötigt halt einfach nicht viele Chancen... und was sagt uns das? Aachen ist noch kein Spitzenteam, es fehlt eindeutig der Knipser vorne. Der unrühmliche Höhepunkt war allerdings die rote Karte gegen Dodo Ernst in der Nachspielzeit. Taku Ito wurde zuvor mit einem Ellbogencheck hart aus dem Weg geräumt, Dominik Ernst reklamierte in den Augen des Schiris wohl zu vehement und durfte an seinem Geburtstag frühzeitig duschen gehen. Jetzt heißt es abwarten wie lange seine Sperre sein wird. Aber da wir ja Alemannia Aachen heißen, wird die Sperre wohl lange sein. Bei uns wird ja nicht selten mal eben ein Exempel statuiert...


Mit dem Punkt kann man im Nachhinein in dieser frühen Phase der Saison leben, möglich wären aber mit ein wenig mehr Konzentration und Zielstrebigkeit 3 Punkte gewesen. So ist jetzt eine Mannschaft wie der SV Rödinghausen Spitzenreiter der Regionalliga West.


In 2 Wochen dann ALLE auf nach Oberhausen zum gewohnten 0:0 Spiel dort.


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

31. Juli 2015

Auftakt glücklich geglückt bei RW Ahlen - Sieg mit 1:0 durch Löhden

Hallo Alemannen,


da war es jetzt endlich soweit. Aachen durfte das Eröffnungsspiel der Regionalliga West bestreiten. Das vom WFLV angekündigte "Knallerspiel" war es weder vor noch nach dem Spiel gestern. Es war solch ein "Knallerspiel", dass sich keine Fernsehanstalt imstande sah, diese Partie live zu übertragen. Immerhin Freitag Abends, 18.30 Uhr und mit extremen Staus wurden die Fans auf eine harte Geduldsprobe gestellt.


Nun zum sportlichen Aspekt. Die Alemannia-Spieler, sowie Coach Benbennek waren heiß wie Frittenfett. Die Fans fieberten schon tagelang, mit der Forderung nach einem guten Stürmer, dieser Partie entgegen. Mit knapp 2.000 Anhängern eroberte man das Wersestadion und machte es, wie so oft auswärts, zu einem Heimspiel.


Das Spiel ging los. Aachen versuchte mit frühem Pressing den Gegner unter Druck zu setzen. Dies gelang in der Anfangsphase schon ganz gut. Nach einer Ecke belohnten sich unser Mannen dann schon nach 8 Minuten durch einen Flugkopfball von unserem Hünen Jannik Löhden. Der Jubel war riesig mit der Hoffnung hier heute einen klaren und ungefährdeten Sieg einzufahren. Leider war und blieb dies nur Hoffnung. Aachen machte durch katastrophale Abspiel- und Stockfehler aus der Abwehr heraus den RWA stark und ermöglichte diesen Angriff über Angriff. Lag es an der Nervösität, an der Beobachtung aller möglichen 4.Liga-Trainer auf der Tribüne oder schon dem Druck des "Gewinnen müssens"? Man weiß es nicht. Jedenfalls tat sich die Alemannia mächtig schwer und hatte in diversen Situationen einfach nur Glück mit einem hellwachen Freddy Löhe im Tor. Mit der knappen 1:0 Führung ging es dann in die Kabine.


Das Spiel aus Aachener Sicht wurde auch im 2. Spielabschnitt nicht besser. Weiterhin viele unnötige Fehlpässe brachten Ahlen ein ums andere Mal ins Spiel. Angefeuert von ihrem Stadionsprechen (von den Fans war nichts zu vernehmen), rannten die Gastgeber wie wild an. Erneut hatte Aachen nachdem Ahlen mit einer Bogenlampe den Innenpfosten traf. Freddy wäre chancenlos gewesen. Graudenz und Ito vergaben gute Chancen auf Aachener Seite und Ahlen scheiterte, kurioserweise, an der vogelwilden Aachener Defensive. Das sah noch nicht wirklich nach Aufsteiger-Potential aus. So etwas wie System und Spielkultur kam erst ins Spiel, nachdem Taku Ito eingewechselt wurde. Dieser wirbelte wirklich in gewohnter Manier und spielte richtig gute Pässe. Am Ende wurden aus angezeigten 3 Minuten Nachspielzeit 5 Minuten, doch dann folgte die Erlösung in Form des Schlusspfiffes. 3 Punkte im Sack, Steigerungspotential in allen Mannschaftsteilen definitiv vorhanden (das wird auch nötig sein im nächsten Heimspiel gegen Gladbachs U23) und trotzdem der 1. Spitzenreiter der Saison.


Bis zum 8.8. am Tivoli! Wir glauben an unsere Jungs!


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

21. Juli 2015

1:0 Testspiel-Sieg bei Roda JC Kerkrade - Regionalliga schlägt 1. Liga

Hallo Alemannen,


heute stand das Testspiel an, worauf sich sehr viele Fans lange gefreut haben. Die Alemannia spielte bei Roda JC Kerkrade.

Dies bedeutete Regionalliga West auswärts beim Aufsteiger in die Eredivisie Hollands. 8.750 Zuschauer waren heute gekommen um ihre neuen Mannschaften in Aktion zu erleben.


Aachen spielte gut auf gegen den Erstligisten. Schon in der Anfangsphase wurden einige Tormöglichkeiten verzeichnet, aber auch teilweise überhastet vergeben. Auch Roda JC hatte seine Chancen, doch entweder rettete der Pfosten oder Freddy Löhe war auf dem Posten. Ein offener Schlagabtausch fand hier in der torlosen ersten Halbzeit statt. Von einem 4-Klassen Unterschied war definitiv nichts zu sehen. Roda hatte natürlich mehr Ballbesitz und legte teilweise wirkliche Coolness an den Tag, doch Aachen hielt kämpferisch top dagegen.


In Halbzeit 2 wechselten beide Teams ihre potentielle erste Garde ein. Roda JC hatte nun mehr vom Spiel, doch gute Tormöglichkeiten wurden auch auf ihrer Seite kläglich vergeben oder landeten am Gebälk. Pech hatte die Alemannia als ein Tor von Graudenz nach einem Abstauber wegen Abseits nicht anerkannt wurde. Eine sehr strittige Situation. Doch Aachen konnte durch ein Eigentor von Sankoh (laut Stadionsprecher Torschütze Graudenz) in der 75. Minute doch noch mit 1:0 in Führung gehen. Auf Grund von einer Steigerung in allen Mannschaftsteilen war diese Führung nicht unverdient. Der Gastgeber warf nochmal alles nach vorne, doch richtige Möglichkeiten boten sich nicht mehr. Dann pfiff der Schiedsrichter ab und Aachen staunte nicht schlecht über den 1:0 Sieg bei unseren Freunden aus Kerkrade.


Die Fans beider Lager auf der Westtribüne forderten beide Teams auf, gemeinsam noch eine abschließende Humba mit ihnen zu machen. Diesem Wunsch kamen die Spieler gerne nach und so endete ein toller Tag in Kerkrade.


Vielen Dank an die Roda Fans für den tollen gemeinsamen Support. Roda und der TSV!


Gruß,
Thorsten
(AachenFanatic)

19. Juli 2015

Die Fanatics feierten ihr 3jähriges Bestehen auf dem Wasserspielplatz

Hallo Freunde,


am gestrigen Tage, bei wunderschönem Wetter, war es wieder soweit. Wir Fanatics hatten etwas zu feiern, nämlich unser 3jähriges Bestehen.


Auf dem Baesweiler Wasserspielplatz begrüßten wir eine große Schar unserer Fanatics-Familie und hatten einen genialen Tag bei Minigolf, Grillen, Trinken und Spaß haben. Außerdem durfte die mittlerweile obligatorische Wasserbomben-Schlacht nicht fehlen.


So entstanden wieder einmal einige Anektoten für die Fanatics-Ewigkeit. Situationen die man niemals vergessen wird. Es wurden Tränen ohne Ende gelacht, jeder hatte eine Menge Spaß und konnte so von seinem Alltagsstreß ein wenig runterkommen.


Danke an ALLE, die den Tag wieder einmal unvergesslich gestalteten. Die Vorfreude auf das kommende Jahr wächst jetzt schon mächtig. Wir wissen, warum man sich untereinander so gerne hat. Das Jahr 2015 ist noch lang, möglicherweise gibts noch ein paar solcher Zusammenkünfte auf privater Ebene?


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

20. Juni 2015

Laktat-Test der Alemannia auf dem Kunstrasenplatz Alkmaar

Hallo Alemannen,


heute mal der Bericht der Alemannia-Homepage:


Die Alemannia hat am Samstag die Vorbereitung auf die anstehende Spielzeit in der Regionalliga West aufgenommen. Etwa 200 Kiebitze waren auf das Parkhausdach gekommen, um die neuformierte Mannschaft zu empfangen.


Gleich die erste Einheit unter dem neuen Alemannia-Trainer Christian Benbennek und seinem Assistenten Uwe Fecht hatte es in sich. Nach einer kurzen Kabinenansprache ging es für Demai & Co. auf den Platz. In Kooperation mit den Leistungsdiagnostikern vom MediAix Zentrum Aachen wurde beim Feldstufentest auf den Kunstrasenplätzen auf dem Parkhausdach der Fitnesszustand aller Spieler unter die Lupe genommen.


Ein straffes Laufprogramm lag vor den Alemannen. Spieler wie auch Torhüter mussten aufgeteilt in drei Laufgruppen die 7.200 Meter lange Strecke in unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen absolvieren. Zwischen den sechs Durchgängen hieß es dann immer wieder: Herzfrequenz messen und Blut abnehmen. Anhand der Blutproben kann später der aktuelle Fitnesszustand der Spieler ermittelt werden. Die Analyse ermöglicht Rückschlüsse auf die individuelle Leistungsfähigkeit und eine Trainingsanpassung auf die jeweiligen Bedürfnisse.


Nach getaner Arbeit ging es für die Tivoli-Kicker weiter zum Saisoneröffnungsgrillen mit Sponsoren und Partnern des Klubs. Der Ball kommt erst am Sonntag ins Spiel. Um 10 Uhr trainiert das Team von Christian Benbennek erneut auf den auf den Kunstrasenplätzen am Tivoli. Aufgrund des gleichzeitig stattfindenden Tivoli-Laufs können Fans das Parkareal A hinter der Nordtribüne nutzen.


Derweil wurde bekannt, dass Tim Stienemann (Torwart) und Roberto Guirino (Linker Verteidiger) den Verein verlassen werden. Es wird wohl noch ein neuer Linker Verteidiger, sowie ein Stürmer zum Kader stoßen.


Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

03. Juni 2015

Auf geht´s in die neue Saison 2015/2016


Impressum | Datenschutz | Sitemap

© 2012 Aachen Fanatics