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20. Mai 2017

Saisonabschluss geglückt! - 2:1 beim 1.FC Köln-Nachwuchs

Hallo Alemannen,

 

am gestrigen wunderschönen Tag stand das letzte Saisonspiel unserer Alemannia beim 1.FC Köln-Nachwuchs an. Nach einer zuletzt beeindruckenden Serie von 11 ungeschlagenen Spielen wollte unsere Mannschaft den Fans noch einmal eine überzeugende Leistung bieten und sich somit für die Unterstützung bedanken. Mit Wehmut wurde klar, dass viele dieser tollen Jungs in der nächsten Saison ihr Glück bei anderen Vereinen suchen werden. Eine eingeschworene und sich für uns zerreissende Einheit würde somit leider auseinandergerissen werden, was aber nach jeder Saison eigentlich Normalität geworden ist. Trotzdem tut so etwas einfach nur weh.

 

Gefühlte 1.000 Aachener Fans fanden den Weg ins Franz-Kremer-Stadion mitten im Wald nahe des Geißbockheims. Normalerweise würde man sagen "ein ganz normales Spiel", doch nicht heute. Zuviel war in dieser Saison auf uns Fans eingeprasselt (Fahnenverbote, erneute Insolvenz und die zu manchem Zeitpunkt unsichere Zukunft unserer Alemannia). Doch heute galt es noch einmal Danke an die Mannschaft und Trainer Kilic zu sagen und ein hoffentlich faires Spiel in und um Köln herum zu erleben.

 

Philipp Sprint durfte heute noch einmal das Tor hüten, was ihm absolut gegönnt war! Ebenso standen heute vorallem die uns verlassenden Spieler im Fokus, einige durften von ihnen durften sich über einen Platz in der Startelf freuen (Staffeldt, Löhden). Außerdem durften mit Tobias Mohr, Meik Kühnel, Nils Winter, David Pütz und Mergim Fejzullahu fünf Akteure starten, die auch in der kommenden Spielzeit noch das schwarz-gelbe Dress tragen werden.

 

Die Alemannia startete von Beginn an mit einer Menge Selbstvertrauen in diese Partie und konnte sich bereits nach 5 Minuten durch Fejzullahu mit dem 1:0 belohnen. Kurze Zeit später hatte Mergim erneut die große Chance das Spiel bereits früh auf 2:0 zu stellen, scheiterte aber leider knapp. Nach und nach übernahm der Gastgeber allerdings das Heft in die Hand, wurde aber vor dem Aachener Tor aus dem Spiel heraus nicht wirklich gefährlich. Einzig über Ecken und Freistösse wurde es teilweise doch recht brenzlig. Alles in allem stand Aachens Abwehr doch sehr stabil und über Konter, vorallem über Mickels, kam immer wieder Gefahr für das Kölner Tor auf. Aachen hatte im 1. Durchgang noch einige gute Chancen um mit einer beruhigerenden Führung in die Halbzeit gehen zu können. Leider gelang Aachen kein weiterer Treffer. Und wer die Chancen nicht nutzt, wird so oft bestraft. Zum psychologisch ungünstigsten Zeitpunkt konnten die Jung-Böcke nach einer Ecke in Minute 44 das Spiel egalisieren. Mit diesem doch gerechten 1:1 ging es dann in die Pause.

 

Aachen kam hellwach aus den Kabinen (wenn die denn überhaupt sowas in diesem Stadion hatten...). Gödde köpfte knapp neben das Tor, ärgerte sich dabei masslos. Das vorher eigentlich recht ansehnliche Spiel verflachte immer mehr und es häuften sich Fehlpässe und Ballverluste auf beiden Seiten. Es dauerte knapp eine halbe Stunde ehe wieder so etwas wie Spielkultur aufkam. Daran hatten vorallem unsere Alemannen einen großen Anteil. Angefeuert von den mitgereisten Fans rollte Angriff über Angriff auf das Gastgeber-Tor zu. Zweimal verweigerte uns der Schiedsrichter in dieser Drangperiode einen möglichen Elfmeter. Zumindest einer davon hätte definitiv gepfiffen werden müssen. Doch Aachen ließ sich davon nicht beeindrucken und erspielte sich einige gute Chancen. Ein Schuss von Gödde fand leider nur das Aussennetz, was für uns Fans wie ein Tor aussah und mit lautem Jubel untermalt wurde. Weiterhin stand es hier 1:1. Wir hatten uns damit schon abgefunden, die Nachspielzeit lief bereits, als Philipp Gödde eine Flanke von Nils Winter wunderschön vollenden konnte (92. Minute). Wenige Sekunden später war diese emotionale Saison mit einem tollen Schlussspurt und Auswärtssieg hier in Köln beendet. 12 Spiele in Serie ungeschlagen untermauerten noch einmal diese Leistung dieser geilen Mannschaft die leider wie oben beschrieben nächste Saison auseinandergerupft sein würde.

 

Da es sich hier auch um unsere persönliche Absch(l)uss-Tour handelte, war dieses doch sehr nahe Auswärtsspiel eine willkommene Herausforderung. Bisher waren unsere Abschlusstouren immer irgendwie mit einer längeren Reise verbunden, sei es in Osnabrück, Herne, Siegen etc. Wir machten das Beste daraus und starteten den Tag einfach einmal so früh wie möglich. Ein paar chaotische Zustände mit Bus und Bahn ließen uns trotzdem irgendwie doch in Aachen Hbf zusammenfinden. Doch dann gab es kein Halten mehr und die Party konnte nonstop loslegen. Alle von uns genossen den Tag gemeinsam mit unserer Fanatics-Familie. Eigentlich könnte jeder Spieltag eine solche Tour von nun an durchgeführt werden, ich hätte nichts dagegen.

 

Wir freuen uns auf die Saison 2017/2018 mit unserem Trainer Fuat Kilic. Er wird das Kind schon schaukeln und auf unsere Treue kann er und seine Mannschaft ganz sicher setzen! Eine Dauerkarte wird definitiv wieder Pflicht sein.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

13. Mai 2017

11 ungeschlagene Spiele in Folge - 3:2 gegen FC Schalke U23

Hallo Alemannen,

 

am heutigen Samstag musste unsere Alemannia zuhause gegen die FC Schalke U23 antreten. Mit einem Sieg unserer Mannschaft sollte diese Zweitvertretung wohl aus der Regionalliga West verschwunden sein.

 

Die erfreulichste Nachricht dieser Woche war die Vertragsverlängerung unseres Trainers Fuat Kilic. Für direkt 3 Jahre unterzeichnete er seine neuen Arbeitspapiere.

 

Vor der Partie wurden einige Spieler verabschiedet: Meguru Odagaki, Pascal Nagel, Philip Sprint, Florian Rüter, Jannik Löhden, Timo Staffeldt, Dominik Ernst und Dennis Dowidat - Wir wünschen allen Spielern für ihre Zukunft alles Gute und bedanken uns ganz herzlichst für den unermüdlichen Einsatz in unserem Trikot und vorallem für die Treue in schwersten Zeiten bei unserem Verein.

 

Das Spiel konnte vor 5.600 Zuschauern starten. Bei Aachen standen 3 Spieler in der Startelf, die das letzte Mal am Aachener Tivoli für Aachen auflaufen würden (Löhden, Dowidat und Staffeldt). Aachen legte sofort los wie die Feuerwehr, doch die erste Grosschance des Spiels hatte der Gast. Nach einem Konter stand ein Schalker plötzlich völlig alleine vor Depta, der allerdings im 1 gegen 1 souverän der Sieger blieb. Die Fans reklamierten zuvor erfolglos auf Abseits, ich bin mir da nicht sicher ob hier eine Fehlentscheidung vorlag. Doch fast im Gegenzug wurde Staffeldt im Strafraum umgetreten und nach kurzer Überlegung pfiff der Schiedsrichter Elfmeter für uns. Der Gefoulte übernahm die Verantwortung und versenkte das Leder links unten zur frühen Führung für unsere Mannschaft (9. Minute). Aachen erhöhte weiter die Schlagzahl und hätte nur 2 Minuten später bereits auf 2:0 erhöhen können. Eine Glanzparade des Schalker Torwarts verhinderte schlimmeres. Über die 2:0 Führung durften wir uns dann nach einer guten Viertelstunde freuen. Löhden netzte nach einer Ecke klasse ein. So konnte es gerne weitergehen. 2 schöne Abschiedsgeschenke von 2 Spielern die wir leider in der nächsten Saison nicht mehr in unserem Trikot sehen werden. Schalke versuchte nun Zugriff auf diese Partie zu bekommen, verpasste allerdings den Anschlusstreffer teilweise sehr knapp. Die nächste gute Chance hatte der uns auch verlassende Dennis Dowidat, doch dieser setzte den Ball knapp neben das Tor. Jetzt spielte erst einmal nur der Gast. Diese stürmten recht ungestüm aber brandgefährlich immer wieder auf das Aachener Tor zu. Die Effektivität im Abschluss war ihnen bisher aber vergönnt. Als Hammel verletzt am Boden lag, jede faire Sportsmannschaft den Ball ins Aus gespielt hätte, ignorierten die Schalker das Fairplay und spielten weiter. Aus dieser Situation resultierte der allerdings mittlerweile verdiente Anschlusstreffer zum 2:1. Aachen wirkte zu dieser Phase des Spiels recht unsortiert und unkonzentriert. Mit Glück konnte unsere Mannschaft das 2:2 verhindern als ein Schalker kurz vor der Pause die Latte traf. Mit der Führung ging es dann glücklicherweise in die Halbzeit.

 

Wer jetzt hoffte dass Aachen nun wieder nach Wiederanpfiff das Heft in die Hand nehmen könnte, wurde enttäuscht. Es spielte nur noch der Gast der sich mit allen Mitteln gegen den drohenden Abstieg in die Oberliga stemmte. Schalke vergab einige gute Torchancen ehe in der 57. Minute doch noch der Ausgleich fiel. Die Gäste witterten jetzt Morgenluft. Doch nun waren unsere Schwarz-Gelben wieder im Spiel. Offensichtlich brauchten sie diesen Hallo-Wach-Effekt und rissen die Zügel wieder an sich. Aachen erspielte sich nach knapp 60 Minuten Chancen über Chancen, doch zumeist fehlten immer ein paar Zentimeter. Unsere Jungs steckten nicht auf und spielten jetzt einen tollen Angriffsfussball. Die Belohnung folgte dann nach 85 Minuten. Nach einer Eckenserie konnte der kopfballstarke Jannik Löhden den Gästetorwart noch zu einer Glanzparade zwingen, doch im Nachsetzen wuchtete Jerome Propheter (bitte bleib uns erhalten!) den Ball doch noch über die Torlinie. 3:2 und tosender Jubel brandete durch den Tivoli. Gut und gerne hätte das Spiel jetzt auch 4:2 ausgehen können, doch Fejzullahu (bitte bleib auch bei uns!) verpasste knapp. Dann war die Partie zuende und Aachen konnte seine Serie weiter ausbauen und den Fans zum letzten Heimspieltag einen Sieg bescheren.

 

Nun geht es kommenden Samstag zum Nachwuchs des 1. FC Köln. Dies wird auch unsere diesjährige Abschlussfahrt werden, worauf wir uns mächtig freuen. Danach wird es dann spannend zu beobachten wie es mit unserem Verein weitergehen wird, welche Spieler bei uns verlängern werden und wer als Neuzugang und hoffentlich glücklichem Händchen von Fuat Kilic bei uns unterschreiben wird.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

7. Mai 2017

Aachen baut die Serie aus - 0:0 bei Borussia Dortmunds U23

Hallo Alemannen,

 

und erneut bin ich "gezwungen" den Bericht zum Spiel unserer Alemannia von der Alemannia zu übernehmen.

 

Torloses Remis in einem attraktiven Regionalliga-Spiel

Zum Abschluss des 32. Spieltags der Regionalliga West ist die Alemannia zu einem 0:0 bei der U23 von Bourssia Dortmund gekommen. 1649 Zuschauer im Stadion Rote Erde sahen dennoch eine chancenreiche Partie. Für die Elf von Fuat Kilic war es das zehnte Spiel in Folge ohne Niederlage.

 

Im Vorfeld der Partie war die Alemannia nicht frei von personellen Sorgen. Neben Pascal Nagel (Bänderriss), Meik Kühnel und Florian Rüter (beide Oberschenkel) mussten auch Dominik Ernst (Grippe) und Jannik Löhden (Achillessehnenprobleme) kurzfristig passen. Timo Staffeldt nahm geschwächt von einem Magen-Darm-Virus  zunächst nur auf der Bank Platz. Nils Winter führte die Aachener Mannschaft, in der Jerome Propheter mit 26 Jahren der älteste Akteur war, als Kapitän auf das Feld.

 

Die Tivoli-Kicker begannen engagiert und ließen den spielstarken Gastgebern zunächst keine Räume. So gingen auch die ersten guten Gelegenheiten der Partie auf das Konto der Kilic-Elf, die nach Ballgewinnen blitzschnell umschalteten. Mickels scheiterte nach 16 Minuten freistehend an BVB-Keeper Reimann. Pütz kam zum Nachschuss, der kann kurz vor der Linie noch abgewehrt werden konnte. Wenig später war es der aufgerückte Pluntke, der aus 20 Metern abzog. Reimann musste sich mächtig strecken, um einen Aachener Torerfolg zu verhindern (22.). Erst nach einer halben Stunde wurde Dortmund stärker. Camoglu setzte sic am rechten Flügel durch. Al Ghaddoui kam gleich zweimal zum Abschluss, doch beide Male warfen sich die Alemannen erfolgreich dazwischen (31.). Nachdem die Alemannen einen Konter über Fejzullahu und Mickels nicht gut zu Ende spielten (38.), wurde es noch zweimal brenzlig vor dem eigenen Tor. Mainka köpfte eine verlängerte Linksecke von Wassey knapp neben das Tor (40.), dann sprang ein Kopfball von Al Ghaddioui von der Unterkante auf die Linie, ehe die Kugel entschärft werden konnte (42.). Torlos wurden die Seiten getauscht.

 

Der zweite Durchgang begann mit einer Doppelchance für den BVB. Erst traf Al Ghaddioui nur den linken Pfosten, dann parierte Depta den Nachschuss von Wassey stark (51.). Der Tabellendritte blieb am Drücker. Al Ghaddioui kam nach einer Linksflanke zum Kopfball, doch Depta rettete erneut (54.). Mitten in die Dortmunder Drangphase meldete sich auch die Alemannia-Offensive wieder zu Wort. Über den kurz zuvor eingewechselten Staffeldt und Fejzullahu landete die Kugel bei Mohr, deraus 14 Metern die Querlatte traf (62.). Danach kamen die Borussen zu weiteren Chancen. Wassey fand aber zweimal im glänzend aufgelegten Depta seinen Meister (73., 83.). Und um ein Haar wäre den Schwarz-Gelben vom Tivoli in der Schlussphase noch der Lucky Punch geglückt, Mickels zog auf und davon, sein Abschluss aus 15 Metern zischte hauchdünn über die Latte (84.).

 

Trotz der torlosen Punkteilung sprach BVB-Trainer Daniel Farke anschließend von einem „hochattraktivem Regionalligaspiel auf Top-Niveau“. In der Rückrunde gelang es keinem Spitzenteam der Liga, Aachen zu besiegen. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft“, war Fuat Kilic zurecht stolz auf seine Jungs.

 

Nach nunmehr 10 Spielen in Folge ohne Niederlage darf man sich kommende Woche auf das Heimspiel gegen die fast abgestiegenen Königsblauen aus Gelsenkirchen freuen. Hoffentlich mit der Bekanntgabe der Vertragsverlängerung unseres Trainers Fuat Kilic.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

29. April 2017

6 Tore und keine Sieger - 3:3 bei der Borussia Mönchengladbach U23

Hallo Alemannen,

 

aus Zeitgründen muss ich heute wieder auf den Spielbericht der Alemannia zurückgreifen.

 

Alemannia gleicht in der Schlussminute zum 3:3-Endstand aus

Die Aachener Serie hält. Bei der U23 von Borussia Mönchengladbach kam das Team von Fuat Kilic am 31. Spieltag der Regionalliga West zu einem 3:3. Die Hausherren hatten die Partie vor 822 Zuschauern im Grenzlandstadion gedreht, nachdem Joy-Lance Mickels die Schwarz-Gelben zuvor zweimal in Führung geschossen hatte. In der Schlussminute sicherte der eingewechselte Ryo Suzuki aber noch den gerechten Teilerfolg.

 

Bei der Alemannia gab es drei Änderungen im Vergleich zur Vorwoche. Mark Depta rückte für den verletzten Pascal Nagel zwischen die Pfosten. Außerdem waren Kapitän Timo Staffeldt und Philipp Gödde wieder mit von der Partie. Meik Kühnel und Daniel Hammel blieben dafür zunächst draußen. Die erste Möglichkeit für die Borussia resultierte aus einem langen Ball. Kraus war nach acht Minuten frei durch und spitzelte die Kugel nicht nur vorbei an Depta, sondern auch neben das Tor. Im Gegenzug machten es die Aachener genauer. Ein weiter Schlag wurde hinter die Abwehr verlängert und Mickels behielt frei vor Nicolas die Nerven - 0:1 (9.). Die Alemannia blieb am Drücker. Mohr flankte von links, Mickels rauschte in den Ball, doch der ging knapp rechts daneben (18.). Zwei Minuten später vertändelten die Gastgeber das Leder am eigenen Strafraum. Gödde ging dazwischen, konnte die Kugel aber nicht vorbei an Nicolas bugsieren. Nach einer knappen halben Stunde wurde ein Freistoß von Mohr aus 22 Metern haarscharf neben das Tor abgefälscht (29.). In der 38. Minute fehlte wieder nicht viel zu einem weiteren Torerfolg. Fejzullahu legte für Mickels ab, der das Leder von der Strafraumgrenze knapp rechts am Tor vorbeischlenzte. Mit einem klaren Chancenplus und einer verdienten Führung ging es die Tivoli-Kicker in die Pause.

 

Der zweite Durchgang begann ohne personelle Veränderungen, aber mit deutlich präsenteren Gastgebern. Nach einer zunächst abgewehrten Rechtsecke von Komenda tankte sich Ndenge in den Strafraum und hämmerte das Leder zum 1:1 unter die Latte (48.). Die Antwort der Schwarz-Gelben folgte postwendend. Winter flankte von rechts, Schlussmann Nicolas bekam die Kugel nicht unter Kontrolle und Mickels setzte erfolgreich nach - 1:2 (49.). Nach einer guten Stunde kamen die Hausherren zum erneuten Ausgleich. Kraus legte für Simakala ab, der das Leder aus 15 Metern flach zum 2:2 in die rechte Ecke schob (64.). Aachens Reaktion war diesmal nicht erfolgreich. Nicolas segelte nach einer Flanke von Mohr am Ball vorbei, aber Mickels konnte am langen Pfosten kein Kapital daraus schlagen (66). Stattdessen drehten  die jungen Fohlen das Spiel. Kraus nahm eine Hereingabe von der linken Seite mit der Brust an und vollendete volley zur 3:2-Führung (69.). Die Alemannen mussten in der Schlussphase mehr Risiko gehen. Fuat Kilic brachte Hammel für Pluntke und seine Elf agierte fortan mit zwei Spitzen. In der Schlussphase kam mit Suzuki eine weitere frische Offensivkraft. Der verdiente Ausgleich fiel in der Schlussminute. Staffeldt zog aus dem Rückraum ab und ausgerechnet Suzuki fälschte die Kugel unhaltbar für Nicolas zum 3:3-Endstand ab (90.). Die Alemannia bleibt damit seit neun Spielrunden unbesiegt.

 

Nun heißt es weiterhin mit unserer Ungeschlagen-Serie zum Nachwuchs des BVB zu reisen und möglichst diese Serie weiter auszubauen.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

22. April 2017

1:1 zuhause gegen den SC Verl - Seit 8 Spielen ungeschlagen!

Hallo Alemannen,

 

am gestrigen Abend empfing unsere Alemannia den SC Verl. Vor 4.800 Zuschauern unter Flutlicht konnte es eigentlich nur eine spannende Partie werden. Der SC Verl mit neuem Trainer war keineswegs Laufkundschaft und musste erst einmal geschlagen werden.

 

Mit dem Interims-Kapitän Nils Winter ging es pünktlich um 19.30 Uhr los. Die erste Chance des Spiels konnte Pascal Nagel im Tor sehr gut vereiteln. Der SC Verl versteckte sich hier nicht und kam immer wieder gefährlich vor das Aachener Tor. Nach einer guten Viertelstunde, mit der ersten eigenen Möglichkeit, konnte Aachen durch Jannik Löhden das 1:0 per Kopf erzielen. Doch der Schiedsrichter verweigerte dem Tor die Anerkennung. Eine doch harte, aber vertretbare Entscheidung. Das waren soweit auch schon die Highlights des ersten Durchganges. Aachen und Verl bekämpften sich hier auf "neutralem" Boden im Mittelfeld und die Defensivreihen ließen kaum Gefahr zu. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff ging es noch einmal rund auf dem Grün. Quasi aus dem Nichts ging der SCV in Führung. Ein Schuss von unserem ehemaligen Probespieler Marzullo liess Nagel keine Abwehrmöglichkeit. Da lag man nun hinten und fragte sich nach dem Wieso... Beinahe hätte unsere Truppe fast postwendend noch den Ausgleich erzielt, doch Mergim schoss den Torwart aus spitzem Winkel an. Dann war Zeit für den Pausentee.

 

Beim Wiederanpfiff versuchte Aachen das Heft in die Hand zu nehmen aber einige Ungenauigkeiten verhinderten Torgefahr. Nach 10 gespielten Minuten im 2. Durchgang kam es zum puren Slapstick. Nach einer Schwalbe von Marzullo vor dem Strafraum stolperte Timo Staffeldt über Marzullo in den Strafraum und berührte dort den Ball. Der Schiedsrichter belohnte diese Oskarreife Vorstellung mit Handelfmeter für den Gast. Schockstarre in den Blicken der Alemannia-Fans. Der Slapstick-Eröffner Marzullo schoss glücklicherweise den Ball über das Gebälk und hielt unsere Elf weiter im Spiel. Aachen übernahm wie auf Knopfdruck jetzt die Initiative. Zwar glänzten sie nicht wirklich, doch rissen das Geschehen an sich. Sie belohnten sich dann endlich in der 70. Minute als Jannik Löhden einen Kopfballtreffer zum 1:1 markieren konnte. Der hochverdiente Ausgleich mit der nun aufkeimenden Hoffnung auf 3 Punkte. Die Fans peitschten ihre Mannschaft nun nach vorne. Leider brachte dies dem Aachener Spiel keinen entscheidenden Schub um noch großartig Torchancen herauszuspielen. Einzig Mergim Fejzullahu hatte mit einem Fernschuss noch die Chance das Ding hier zu gewinnen. Doch leider blieb es bei dieser trotzdem stets spannenden Partie beim 1:1.

 

Dennis Dowidat kam nach 5monatiger Verletzungspause endlich wieder zum Einsatz. Trainer Fuat Kilic schenkte ihm 5 Minuten vor dem Abpfiff noch sein Comeback. Leider freute sich der Schiedsrichter nicht so sehr mit Dennis und schickte den ihm wo zuviel schimpfenden Dowidat mit Gelb-Rot in die Kabine. Ein "krönender" Abschluss dieser Schiedsrichter-Leistung am gestrigen Tage!

 

Nun heißt es die Regionalliga-Saison mit 2 schweren Auswärtsspielen in Folge anzugehen. Erst müssen unsere Jungs zu den Jung-Fohlen nach Gladbach, danach zu den Jung-Borussen aus Dortmund. Ich bin davon überzeugt, dass Aachen in diesen beiden Spielen mit Punkten nach Hause kommen wird. Vielleicht dann schon mit einigen personellen-, sowie der hoffentlich positiven Entscheidung zum Verbeib von Fuat Kilic.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

16. April 2017

1:1 bei RW Ahlen - Die Serie hält!

Hallo Alemannen,

 

nach dem tollen 4:1 gegen den SV Rödinghausen musste man gestern zum akut abstiegsbedrohten RW Ahlen reisen. 300 mitgereiste Aachen-Fans waren gespannt darauf ob diesmal bei einem Abstiegskandidaten mal wieder ein Auswärts-Dreier geschafft werden würde. Gespannt war man auch darauf ob Dodo Ernst auflaufen würde, denn mit einem weiteren Einsatz wüde sich sein Vertrag um ein Jahr verlängern. Leider konnte er verletzungsbedingt nicht mitspielen.

 

Das Spiel begann und Aachen kontrollierte vom Anpfiff weg diese Partie, ohne wirklich gefährlich zu sein. Eine Schrecksekunde gab es allerdings, als Nagel einen Abstoss auf einen Ahlener bugsierte, der Ball Richtung Tor zurückflog, aber knapp die Führung für die Gastgeber verfehlte. Die Alemannia entwickelte mit zunehmender Spieldauer mehr Zug zum Tor und vergab ein ums andere Mal gute Möglichkeiten, Ahlen lauerte auf Konter, die aber relativ ungefährlich blieben. Nach knappen 35 Minuten durften aber die Aachener jubeln. Eine kurz ausgeführte Ecke von Mohr landete bei Propheter der mit dem Kopf verlängerte und Hammel nur noch den Fuß zur doch verdienten Führung hinhalten musste. Kurz danach hätte der zur neuen Saison nach Oberhausen wechselnde Jannik Löhden beinahe die Vorentscheidung besorgt, doch sein starker Kopfball wurde auf der Torlinie gerade so noch geklärt. Mit der knappen Führung gingen beide Teams in die Halbzeit.

 

Unsere Mannschaft kam mit Selbstvertrauen aus der Kabine zurück. Direkt mit gutem Zug zum Tor konnte sich sich hier beinahe schon das 2:0 erspielen. Ein toller Spielzug wurde danke einer, in meinen Augen, falschen Abseitsentscheidung, nicht mit dem fälligen Tor belohnt. Dies wäre definitiv die Vorentscheidung gegen recht schwache Ahlener gewesen. Nach knappen 15 Minuten im zweiten Durchgang war auch Ahlen mal wieder in Tornähe. Und dieser Angriff belohnte die Gastgeber, wofür auch immer, mit dem 1:1. Ein abgefälschter Schuss von Yilmaz landete im Gehäuse. Aachen schien geschockt und fand zunächst nicht mehr zurück in diese Partie, Ahlen allerdings auch nicht wirklich. Kurz vor Spielende legte die Partie aber nochmal an Tempo zu. Joy-Lance Mickels vergab zwei dicke Möglichkeiten zur erneuten Führung, doch der Ahlener Schlussmann reagierte stark. Es schien nur eine Frage der Zeit, und der Effektivität, zu sein dass Aachen hier doch noch die Partie für sich entscheiden würde. Leider wurde aus diesem Vorhaben nichts und zum Glück wurde eine gefährliche Kontermöglichkeit der Gastgeber gerade so im Keim erstickt ehe es hier 2:1 für den Abstiegskandidaten hieß. Doch letztlich blieb es beim 1:1, was ich eher als glücklich für RW Ahlen abstempelte.

 

Nun geht es kommende Woche am Tivoli unter Flutlicht gegen den SC Verl. Hoffentlich bekommen wir wieder ein paar mehr Fans in die Hütte, denn diese Mannschaft hat es einfach verdient. Vielleicht gibt es bis dahin auch noch eine positive Meldung zur Zukunft von Fuat Kilic. Denn trotz angekündigter Nicht-Verlängerung seines Vertrages, besteht nun doch wieder die Hoffnung auf einen Verbleib, denn er erhielt in letzter Zeit sehr viel positives Feedback und Wertschätzung aus Richtung Fans.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

8. April 2017

4:1 gegen den SV Rödinghausen - Die Heimserie hält!

Hallo Alemannen,

 

nach dem doch etwas enttäuschenden 1:1 gegen den Nachwuchs der Fortuna aus Düsseldorf am Dienstag, wollte man heute im Heimspiel gegen den wiedererstarkten SV Rödinghausen unbedingt die 3 Punkte in Aachen behalten.

 

Vor leider "nur" 4.700 Zuschauern bot unsere Mannschaft am heutigen Tage eine sehr ansprechende Vorstellung. Zuvor stellte Kilic erneut auf einigen Positionen um, u.a. war wieder Pascal Nagel im Tor, sowie Dodo Ernst rückte wieder in die Startelf. Außerdem waren Kühnel, Hammel und Gödde wieder erste Wahl.

 

Aachen begann die Partie doch recht zögerlich und liess den Gast aus Ostwestfalen erst einmal anrennen. Die Alemannia und der SVR agierten im Spiel nach vorne einfach zu umständlich und so waren Torchancen in der ersten halben Stunde Mangelware. Meist war vor den Strafräumen Feierabend, ein Tor lag nicht wirklich in der Luft. Doch die Gäste hatten da relativ schnell die Nase voll und Bernhardt nagelte das Leder mit einem fantastischen Traumtor unserem Nagel um die Ohren. Der Ball war unhaltbar und bescherte dem Gast den ersten Grund zur Freude. Lange Gesichter bei den Fans waren die Folge, was jedoch der Stimmung keinen Abbruch tat. Im Gegensatz zu den 10 Anhängern der Gäste, die "lautstark" ihre Fähnchen wedeln durften. Aachen fehlte in dieser Phase die Konzentration und Genauigkeit um die Gäste wirklich in Gefahr bringen zu können. Meist waren es zu hastig abgeschlossene Angriffe die jegliche Belohnung schon im Keim erstickten. Also musste eine Standardsituation her. Ein schön getretener Freistoss von Tobi Mohr fand den Dickschädel von unserem Kopfballungeheuer Löhden, der keine Mühe hatte völlig ungedeckt zum Ausgleich in Minute 44 einzuköpfen. Wie sagt man da so schön? Zum psychologisch günstigsten Zeitpunkt getroffen, jedenfalls aus unserer Sicht. Dann war auch schon Halbzeit. Glücklicherweise, denn verwöhnt hatte uns diese Hälfte noch nicht wirklich.

 

Mit dem Wiederanpfiff nahm die Alemannia endlich Fahrt auf. Mit dem 1:1 im Rücken spielten sie nun völlig anders auf. Es wurde dem Gast kaum noch Luft zum atmen gewährt. Alleine Daniel Hammel hätte schnell das Ergebnis zu Gunsten der Tivolikicker drehen können, doch leider waren seine guten Torchancen zu unplatziert abgeschlossen. Als dann nach 54 Minuten Joy-Lance Mickels für Flo Rüter in die Partie kam, kam noch einmal richtig frischer Wind in dieses Spiel. Nur 3 Minuten nach seiner Einwechslung markierte Mickels mit einem trockenen Schuss von der Strafraumgrenze die 2:1 Führung für uns. Der Tivoli bebte. Als dann nur 2 Minuten nach der Führung der überragende Mickels auf Gödde querlegte und dieser das 3:1 markieren konnte, kannte die Freude am Tivoli keine Grenzen mehr. Spiel erst gedreht, dann souverän ausgebaut. Doch Aachen schaltete nicht zurück und spielte weiter stark nach vorne. Angetrieben von den Fans und einem selten gesehenen Turbofussball über die Flügel ließ unsere Elf dem Gast in der Abwehr unfreiwillig den Freischwimmer machen. Allerdings umso länger das Spiel ging, umso müder wurden unsere Kicker. Rödinghausen stemmte sich nocheinmal gegen die drohende Niederlage und hatte selbst noch 1-2 Chancen zum Anschlusstor. Doch Mickels krönte seine überragende Leistung nach seiner Einwechslung mit seinem 2. Tor in der 91. Minute und stoppte somit jegliche Hoffnung der Gäste. Kurz danach war das Spiel zuende, Aachen hatte nun 7 von 9 abgezogenen Punkten wiedergutgemacht und befand sich ganz klar weiter auf dem aufsteigenden Ast.

 

Nicht oft genug kann ich erwähnen, dass nicht viele Mannschaften mit einer solche unsicheren Zukunft einen solchen Fussball zeigen, eine solche Moral demonstrieren und von Spiel zu Spiel fast sicher punkten. Respekt Mannschaft! Respekt Trainer! Und vorallem Fuat Kilic hatte sich seine "Sonderbehandlung" durch die Fans verdient, auch wenn es ihm offensichtlich nicht behagte auf den Zaun zu "müssen". Aber er machte seine Sache wirklich klasse und wir hoffen alle, dass er auch in der nächsten Saison bei uns Trainer sein würde! Er muss einfach bleiben! Ein starkes Zeichen von den Fans, was auch ihm einen womöglichen Abschied sehr, sehr schwer machen müsste.

 

Nun geht es Ostersamstag zu Rot-Weiß Ahlen. Dort ist sicherlich auch mit einer konzentrierten Leistung ein Dreier möglich. Wir werden vor Ort sein und unserer Truppe unsere vollständige Unterstützung zusichern!

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

4. April 2017

1:1 im Nachholspiel zuhause gegen Fortuna Düsseldorf II

Hallo Alemannen,

 

die Euphorie nach dem 2:1 Auswärtssieg bei RWE war riesig und so erwartete man am heutigen Nachholspiel gegen wieder sehr stark aufspielende Jung-Fortunen den 6. Dreier in Folge auf dem Tivoli. Trainer Kilic baute sein Team erneut auf einigen Positionen um: Mohr und Rüter ersetzten Ernst und Gödde.

 

Auf Grund eines Dienstag-Abends und recht unattraktivem Gegner fanden sich "nur" 4.700 Zuschauer im Stadion ein. Vielleicht würden sich am Samstag ein paar mehr Fans im Heimspiel gegen den SV Rödinghausen einfinden. Immerhin sagte die Wettervorhersage für dieses Spiel frühsommerliche Temperaturen voraus. Aber nun erstmal zur heutigen Partie.

 

Um 19:03 Uhr wurde die Partie angepfiffen. Aachen versuchte sofort das Heft in die Hand zu nehmen, doch einige Ungenauigkeiten verhinderten einen flüssigen Spielablauf. Lobend musste eine faire Geste der Fortunen erwähnt werden die mit ihrem Einwurf solange warteten bis Deco seine Schuhe gebunden hatte. So etwas ist gerade heutzutage nicht mehr so oft zu sehen. Die Fortunen hatten nach einer guten Viertelstunde die erste gute Gelegenheit, doch Depta bewies seine ganze Klasse und parierte sensationell. Düsseldorf hatte die Partie recht gut im Griff und hielt die momentan zu umständlich spielenden Alemannen von ihrem Tor fern. Erst nach 30 Minuten wurde unsere Mannschaft etwas zwingender. Noch zwei gute Möglichkeiten für Joy-Lance Mickels wurden vom Gästekeeper gut entschärft ehe es dann mit einem 0:0 in die Halbzeit ging.

 

Mit Gödde für Pluntke wechselte Trainer Kilic zur Halbzeit einen Offensivspieler ein. Beide Mannschaften agierten nun auf Augenhöhe, scheiterten aber vor dem Entstehen guter Chancen meist an den vielbeinigen Abwehrreihen. Unsere Elf war es dann die das erste Ausrufezeichen setzen konnte. Fejzullahu tankte sich über rechts durch, spielte den Ball in die Mitte, wo Gödde-Fussballgott nur noch einschieben brauchte. So konnte es gerne weitergehen. Die Alemannia war nun Herr im eigenen Haus und versäumten es leider den Sack frühzeitig zuzumachen. Einige sehr gute Gelegenheiten wurden verballert. Lag es an der Konzentration oder war man sich trotz nur 1:0 zu sicher? Und so kam es leider wie es kommen musste. Mit der einzigen Möglichkeit im 2. Durchgang konnte die Fortuna zum 1:1 ausgleichen. Echt ärgerlich und nach dem Spielverlauf, vorallem in Halbzeit 2, nicht wirklich zu erwarten, geschweige denn verdient. Aachen versuchte es natürlich weiter, doch zwingend wurden sie nicht mehr. Einzig Fejzullahu hatte noch eine sehr gute Torchance, die er aber knapp über das Tor zimmerte. Kurz vor dem Abpfiff nach 94 Minuten erhielt Deco noch die Gelb-Rote Karte, die er sich nach meiner Meinung quasi erbettelt hatte. Dann war Abpfiff und das Nachholspiel endete mit 1:1.

 

Ein schlechtes Spiel war es keineswegs, doch die Zielstrebigkeit der letzten Wochen war nicht so ausgeprägt heute. Wenigstens konnte man jetzt bereits 4 von 9 Punkten (Punktabzug) aufholen und so das Abrutschen Richtung Abstiegssumpf ein für allemal verhindern.

 

Nachdem gestern ausserdem bekannt wurde, dass nun die Weichen für einen kompletten Neuanfang der Alemannia gestellt wurden durch den Rücktritt der letztlich verbliebenen Mitglieder des Team 2018, konnte man nun hoffen dass jetzt in irgendeiner Weise die Kader,- und vorallem Trainerplanung (Fuat Kilic muss bleiben!) vorangetrieben werden könne.

 

Samstag haben wir den SV Rödinghausen zu Gast. Ein sehr unangenehmer Gegner mit stark aufsteigenden Tendenzen in den letzten Wochen. Ich hoffe auf einen gut gefüllten Postkasten, ein starkes Spiel und vielleicht sogar erste Personalentscheidungen bzgl der nächsten Regionalliga-Saison.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

31. März 2017

Spiel 1 nach der Insolvenz - 2:1 Auswärtssieg bei RWE!

Hallo Alemannen,

 

da geht man zähneknirschend fest davon aus das Spiel im Radio live verfolgen zu müssen und steht dann plötzlich spontan mitten im G3-Gästeblock in Essen. Den zuvor aufgekommenden Streß es doch noch zu dieser Partie zu schaffen nahm ich dann im Nachhinein dankend an. Und ich muss sagen, das es wieder einmal eine saugeile Auswärtstour war mit den Aachen Fanatics. Irgendwie konnte man in diesem 1. Spiel nach der erneuten Insolvenzverkündung eine Art Aufbruchstimmung und Neustart spüren. Die Fans brannten wie Ewigkeiten nicht mehr, die Mannschaft riss sich förmlich den Hintern auf und liess sich in keinster Weise hängen.

 

Aber eins nach dem anderen. 15.30 Uhr ging es pünktlich vom Tivoli mit einigen Bussen zum Auswärtsspiel im Ruhrpott. Nachdem man sich durch die Straßen von Aachen und Eschweiler gekämpft hatte, war man dann doch irgendwann so richtig auf dem Weg nach Essen. Die Stimmung in unserem Bus war überragend, überall wurden Käsehäppchen und Frikadellen (danke Werner!) gereicht und auch die durstenden Gaumen kamen nicht zu kurz. Auch hier spürte man eine Art von Euphorie und Vorfreude, etwas das irgendwie zuvor abhanden gekommen schien. Also wir dann Essen erreichten wurden erstmal Passanten und RWE-Anhänger, die übrigens irgendwie sinnlos umherstreiften, mit allerlei Nettigkeiten begrüsst und antworteten natürlich prompt mit ebenso freundlichen Begrüssungszeremonien. Glücklicherweise sassen wir im Bus und konnten uns so von einer realen Walking-Dead Herde (lustige, rudernde Armbewegungen mit nach links und rechts stolpernden Bewegungsmechaniken) fernhalten.

 

Dann kamen wir endlich am wohl Durchzug-gefährdetsten Stadion in der Regionalliga an. Wahnsinn was hier an Aachen-Fans vor Ort war, damit hätte ich wohl niemals gerechnet.

 

Das Spiel begann und es entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel auf beiden Seiten. Keine Mannschaft steckte zurück und liess dem Kontrahenten kaum Luft zum atmen. In einem sehr ansehnlichen Regionalliga-Spiel gab es Chancen hüben wie drüben. Doch Chance um Chance wurde leichtfertig liegengelassen. Nach einem bisher sehr ausgeglichenen Spiel ging es dann mit 0:0 in die Pause. 

 

Aachen fand zu Beginn der 2. Halbzeit sofort besser ins Spiel und konnte sich 1-2 Halbchancen direkt nach dem Wiederanpfiff erspielen. Gödde konnte zur Freude der mitgereisten Fans nach 52 Minuten die nicht unverdiente Führung markieren. Mit einem Abstauber drückte er das Leder über die Linie. Tosender Jubel entbrannte im Gästeblock und die RWE-Anhängerschaft stellte ihren Singsang ein. Doch nur 3 Minuten nach der Aachener Führung konnte RWE den Ausgleich markieren. Der erneut starke Depta war hier absolut chancenlos. Sofort waren die RWE-Fans wieder da. Jetzt war Essen am Zug, doch ihre doch recht gut vorgetragenen Angriffe verpufften an der stark stehenden Defensive der Alemannia oder an Depta. 20 Minuten vor Spielende kam Aachen wieder besser in die Partie und konnte sich endlich wieder befreien. Mickels zwang den Essener Torwart zu einer Glanzparade und kurz darauf vergab Essen eine gute Chance nach einem Freistoss knapp. Als das Spiel schon mit 1:1 quasi abgehakt war, pfiff der Schiedsrichter Elfmeter für Aachen. Ein wahrlich seltenes Bild in diesem Jahr, diese Elfmeterpfiffe. Dieser Elfer schien in meinen Augen absolut vertretbar zu sein. Jerome Propheter übernahm die Verantwortung und verwandelte diesen in der 89. Minute mit viel Gefühl. Der Jubel kannte keine Grenzen mehr, der Gästeblock bebte, alle lagen sich in den Armen und konnten es kaum fassen. Es waren nur noch wenige Minuten zu spielen, RWE warf alles nach vorne und vergab noch eine gute Chance zum erneuten Ausgleich. Doch dann pfiff der Schiedsrichter ab und Aachen hatte tatsächlich 3 Punkte hier in Essen geholt.

 

Diese Mannschaft hat definitiv den Namen Mannschaft verdient. Einsatz, Willen, Kampfbereitschaft und Moral sorgten heute für den am Ende verdienten 2:1 Auswärtserfolg. Danke Trainer, Danke Mannschaft! Irgendwem muss es doch gelingen, dass wir Kilic und Team irgendwie hier am Tivoli behalten können. Selbst die zögerlichen Sponsoren, Aachener Wirtschaftsunternehmen und und und müssten doch auch merken dass mit dieser Elf in der nächsten Saison was großes zu schaffen ist. Werdet wach und unterstützt die Alemannia!

 

Weiter geht es kommenden Dienstag mit einem Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Fortuna Düsseldorf. Legt dort, hoffentlich vor einigen weiterhin hungrigen Alemannia-Fans, nach.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

21. März 2017

Erneute Insolvenz überschattet alles!

Hallo Alemannen,

 

am Dienstag kam die Schreckensmeldung heraus. Der Verein hatte zum 2. Mal innerhalb von 3 Jahren eine Insolvenz beantragt. Das Sportliche rückte sofort in den Hintergrund, zu gross war die Angst um die Existenz unseres Traditions-Klömpchensclubs.

 

Nachdem Skrzypski die Presseerklärung veröffentlichte und in dieser einmal mehr ziemlich leicht missverständlich die Fangruppierungen an den Pranger gestellt wurden, da mit diesen eine Investorlösung nicht möglich gewesen wäre, kamen in allen möglichen Foren die verschiedensten Verschwörungstheorien auf, wie absichtlich herbeigeführte Insolvenz um um ein Investorenprojekt nicht mehr herumzukommen, der Aufsichtsrat der von der Presseerklärung nichts wusste, Gelder die doch zur Verfügung gestanden hätten und die bis Ende dieser Woche eine Insolvenz hätten vermeiden können, und und und... Auch eine Suche nach einem neuen Ausweichstadion war im Gespräch, der Tivoli wäre einfach zu teuer.

 

Schreckliche Visionen taten sich auf. Doch nach der heute, 23. März 2017, endlich stattgefundenen öffentlichen Darstellung seitens der Alemannia und des neuen Insolvenz-Beauftragten Niehring war das gezeigte Szenario doch nicht so katastrophal wie zunächst angenommen. Die Gehälter könnten bis Saisonende an Spieler und Mitarbeiter gesichert werden, ein Umzug in ein anderes Stadion wäre kein Thema (Fake-News laut Reimig) und auch diese frühzeitig durchgeführte Insolvenz wäre ein Vorteil für einen wirklichen Neuanfang. Niehring war in bisher allen geprüften Punkten sehr optimistisch, auch was Spieler und Trainerverlängerungen angehen würde.

 

Klar, bisher wurde viel gesprochen und geschrieben, doch wir sind gezwungen die nächsten Wochen und Monate bis spätestens Mai abzuwarten und hoffentlich die benötigte Transparenz zu bekommen die von einem Timo Skrzypski niemals zu bekommen war. Dieser ist übrigens absofort nicht mehr im Amt und kann sich nun mit Friedjof Krämer zusammentun. Vielleicht verklagen wir den Skrzypski gleich mit!

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

19. März 2017

Sensationssieg beim Tabellenführer Viktoria Köln - Spiel gedreht!

Hallo Alemannen,

 

leider war ich nur am Radio live. Damit muss ich mich auch in dieser Partie mit einem von Alemannia Aachen "geliehenen" Bericht zufrieden geben.

 

Bei der Alemannia gab es neben drei personellen Änderungen (Winter, Mohammad und Gödde starteten anstelle von Mohr, Fejzullahu und Hammel) auch einen taktischen Wechsel in eine 3-5-2-Grundformation. Die Schwarz-Gelben fanden gut in die Partie und kamen nach neun Minuten zur ersten Gelegenheit. Nach einem Ballgewinn schaltete Mohammad blitzschnell um und bediente Mickels, der aus zehn Metern freistehend an Viktoria-Keeper Kühn scheiterte. Wie aus dem Nichts kam der Ligaprimus zu seiner ersten guten Möglichkeit. Eine Hereingabe von Koronkiewicz wurde vor die Füße von Golley abgewehrt, der aus 20 Metern abziehen konnte. Depta musste sich ganz lang machen, um das Leder noch um den linken Pfosten zu lenken (19.). Drei Minuten später spitzelte Candan die Kugel nach einem langen Ball vorbei am heraus eilenden Depta. Pluntke war aber schneller als der Angreifer und konnte rechtzeitig klären (22.). Nach 36 Minuten forderten die Hausherren nach einem Laufduell zwischen Winter und Koronkiewicz einen Strafstoß, doch Schiedsrichter Börner sah keinen Regelverstoß. Bevor es in die Pause ging, tauchten auch die Tivoli-Kicker noch einmal gefährlich vor dem Kölner Tor auf. Gödde bekam das Zuspiel von Staffeldt aber unter Bedrängnis nicht unter Kontrolle und der Tabellenführer konnte im letzten Moment klären (40.).

 

Auch nach dem Seitenwechsel verlagerten die Alemannen ihr Spiel auf Konter. Nach einer Kölner Ecke setzte Aachen zum Gegenstoß an. Staffeldt flankte von links, doch der aufgerückte Pluntke köpfte zu zentral genau in die Arme von Schlussmann Kühn (50.). Köln verschärfte seine Offensivbemühungen. Heister konnte aus 20 Metern abziehen, Depta rettete zunächst mit einem bärenstarken Reflex und der Nachschuss von Wunderlich streifte aus spitzem Winkel die Querlatte (69.). Schon vor der Partie war Viktoria Köln die einzige Mannschaft in den ersten vier deutschen Ligen, die in jedem Saisonspiel einen Treffer erzielen konnte. Die Serie hielt bestand, weil sich der Sekunden zuvor eingewechselte Jansen in den Strafraum tankte und sein mustergültiges Zuspiel bei Candan landete, der am langen Pfosten nur noch einzuschieben brauchte - 1:0 (76.).

 

Fuat Kilic reagierte und brachte mit Hammel und Fejzullahu zwei frische Offensivkräfte, die sich als Glücksgriff erweisen sollten. Ein Freistoß von Kühnel wurde von Löhden verlängert. Hammel stand sechs Meter vor dem Tor sträflich frei und vollendete per Kopf zum 1:1 (83.). Nur eine Minute später dribbelte Fejzullahu vor dem Strafraum auf und zog ab. Kühn konnte das Leder nicht festhalten, aber Gödde kam im Nachsetzen einen Schritt zu spät. Die Viktoria wollte mit aller Macht den Sieg und vernachlässigte dabei in der Schlussminute komplett die Defensive. Ein Wunderlich-Freistoß wurde abgewehrt und plötzlich hatten zwei Aachener von der Mittellinie freie Bahn. Mickels legte quer auf Fejzullahu und der schob den Ball zum vielumjubelten 1:2 über die Line (90.). In der hektischen Nachspielzeit, die sich auf satte sechs Minuten ausdehnte, brachten die Schwarz-Gelben den Vorsprung über die Runden.

 

Entsprechend stolz war Fuat Kilic nach dem Schlusspfiff auf sein Team. „So ist Fußball. Am Mittwoch waren wir noch die Deppen der Nation und heute gelingt uns dieser Sieg. Wir haben von der ersten Minute an Leidenschaft gezeigt und das Spiel zum Ende der englischen Woche mit einer Energieleistung noch gedreht“, freute sich der Trainer über den Auswärtssieg.

 

Hätte man in Sprockhövel einen Dreier eingefahren, wäre es vielleicht nach oben noch einmal spannend geworden. Doch nach den 7 Punkten in dieser harten englischen Woche kann man mehr als zufrieden sein. Die Mannschaft reisst sich mächtig den Hintern auf und erfreut ihre Anhänger von Spiel zu Spiel mehr. Aktuell schmückt der 4. Platz unsere Alemannia, vielleicht geht da noch was? Egal ob noch etwas gehen sollte, die Truppe trägt mit Stolz Mannschaft von Alemannia Aachen! Danke, Jungs!

 

Nun heißt es bis übernächste Woche geduldig zu sein. Dann geht es zu keinem geringeren Gegner als Rot-Weiss Essen. Ein echter Leckerbissen an einem Freitag Abend. Vorfreude garantiert bei beiden Fanlagern.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

15. März 2017

Nur 1:1 beim Tabellenletzter Sprockhövel - Da war mehr drin!

Hallo Alemannen,

 

da ich selber nicht bei diesem Spiel anwesend sein konnte, übernehme ich den Spielbericht der Alemannia.

 

Bei der Alemannia gab es zwei Änderungen in der Startformation. Jerome Propheter kehrte nach Gelbsperre ins Team zurück, dafür war Neco Mohammad aufgrund der fünften Verwarnung zum Zusehen gezwungen. Im Angriff erhielt Daniel Hammel den Vorzug gegenüber Philipp Gödde.

 

Früh wurde deutlich, dass in Hagen keine einfache Aufgabe auf die Tivoli-Kicker wartete. Auf holprigem Untergrund boten die Gastgeber eine Fünferabwehrkette auf und formierten davor eine Viererreihe im Mittelfeld. Erstmals gefährlich wurde es in Minute 14. Kühnel spielte den Ball in den Rücken der Abwehr, Ernst lief ein und kam freistehend zum Abschluss. Das Leder ging knapp links daneben. Da Balljungen im weiten Rund vergeblich gesucht wurden, häuften sich die vielen kleinen Unterbrechungen. Sprockhövel lauerte auf Konter nach langen Bällen und der Plan ging nach 28 Minuten auf. Antwi-Adjej setzte sich vor dem Strafraum gegen zwei Aachener durch und hämmerte die Kugel aus 14 Metern zum überrachenden 1:0 in die Maschen. Die Antwort der Alemannia folgte prompt. Kühnel schippte den Ball hinter die Abwehrkette und Ernst vollendete aus spitzem Winkel zum 1:1 (32.). Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel setzte sich Fejzullahu auf die Grundlinie durch, doch seine scharfe Hereingabe fand keinen Vollstrecker. Zwei Minuten später hatten die rund 250 mitgereisten Fans erneut den Torschrei auf den Lippen. Nach einer Linksecke von Mohr kam Löhden zum Kopfball, doch Gremme rettete für die Gastgeber auf der Linie (42.).

 

Der zweite Durchgang begann mit einer Schrecksekunde für die Alemannia. Nach einer Flanke von der rechten Seite kam März zu einem Seitfallzieher. Depta parierte glänzend, der Nachschuss ging zwar über die Linie, zählte wegen einer Abseitsstellung nicht (46.). Auf der Gegenseite spielte Kühnel in den Lauf von Fejzullahu, der über den Torhüter lupfte. Die Kugel prallte auf die Latte (48.). Dann tankte sich Lance Mickels mit einem Solo in den Strafraum und drosch aus 15 Metern über das Tor (54.). Kurz darauf brachte Fuat Kilic mit Leroy Mickels und Philipp Gödde zwei frische Kräfte. Doch auch bei einem Schuss von Leroy Mickels bekam Sprockhövel im letzten Moment ein Abwehrbein dazwischen (68.). Die Alemannia rannte weiter an und bekam sieben Minuten vor dem Ende, die große Chance in Führung zu gehen. Ernst war über rechts durch. Seine Hereingabe landete bei Lance Mickels, der für Bruder Leroy auflegte, statt aus fünf Metern selbst abzuschließen. Es war die letzte Chance auf einen Auswärtsdreier.

 

„Wir haben den Lucky Punch verpasst. Bei den Rahmenbedingungen wären wir gerne mit einem dreckigen Sieg nach Hause gefahren“, fiel das Fazit von Fuat Kilic nach dem Spiel ernüchternd aus.

 

Nun geht es zum Anschluss dieser englischen Woche zum Auswärtsspiel beim Tabellenführer Viktoria Köln. Hätte man heute einen Dreier eingefahren, wäre mit einem Sieg nach oben noch alles möglich gewesen. Aber wer träumt schon nach einer solchen Leistung von einem Sieg beim Spitzenreiter aus Köln?

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

12. März 2017

1:0 Heimsieg gegen Wuppertaler SV, die Heimserie hält!

Hallo Alemannen,

 

am gestrigen Samstag spielte unsere Alemannia zuhause gegen den Wuppertaler SV. Nach der 0:4 Pleite beim Bonner SC brannte die Alemannia auf Wiedergutmachung. Einige personelle Veränderungen, teils erzwungen, teils aus sportlicher Leistungssicht, sollte unserer Mannschaft wieder den Weg zeigen (Propheter Gelbsperre, Winter krank und Hammel mit wenig überzeugender Leistung). Dafür rückten Mohammad, Gödde und erstmals Pluntke in die Startelf. Immerhin winkte der 5. Heimsieg in Folge gegen einen in dieser Saison bärenstarken Wuppertaler SV (dieses Jahr noch unbesiegt). Vor 6.500 Zuschauern, mit einem großen mitgereisten Anhang, und bei schönstem Fussballwetter entwickelte sich ein tolles kampfbetontes Spiel.

 

Die Partie war als Risikospiel eingestuft worden, was man vor dem Spiel schon auf Grund der Polizeipräsenz feststellen durfte. Nach dem Aufwärmen wurde unsere Truppe noch von der Süd gepuscht, was offensichtlich den Spielern von ihren Gesten und Reaktion darauf sehr gut anzukommen schien.

 

Das Spiel wurde pünktlich angepfiffen und das oben erwähnte kampfbetonte Spiel mit Derby-Charakter bot den Zuschauern alles. Torchancen waren im ersten Durchgang Mangelware, trotzdem wurde jedem Ball hinterhergegangen und jeder Zweikampf mit sehr viel Biss geführt. Aachens Verteidigung stand bombensicher und ließ Wuppertaler Angriffsbemühungen schon im Keim ersticken. Aber auch im Gegenzug entwickelte Aachen nur bis zum Strafraum ansehnliche Aktionen, im Sturmzentrum fehlte noch die nötige Konsequenz. Die beste Chance hatte noch Fejzullahu, der einen Freistoss nicht präzise genug auf das Tor bringen konnte. Der wieder in die Startelf zurückgekehrte Mohammad holte sich die 5. Gelbe Karte ab und würde somit nächste Woche bei Viktoria Köln fehlen. Der Halbzeitpfiff rückte immer näher, die Fans hatten sich schon mit einem torlosen Remis zur Pause abgefunden, ehe der nicht so auffällige Wuppertaler SV nocheinmal für einen Schreckensmoment sorgte, denn der Ball landete am Pfosten und der Nachschuss, der über das Tor ging, hätte wegen einer Abseitsstellung sowieso nicht gezählt. Dann war mit 0:0 Zeit für den Halbzeit-Tee... oder Bier. Die Fans waren zufrieden und wurden gut unterhalten.

 

Die Mannschaften betraten wieder das Grün und man merkte, dass Kilic wohl die richtigen Worte gefunden hatte. Aachen entwickelte sofort mehr Zug zum Tor, was sie im 1. Durchgang noch hatten vermissen lassen. Fast im Minutentakt erspielte sich Aachen nun richtig gute Torchancen mit spielerisch mehr als ansehnlichen Angriffsstaffetten. Bis zur 55. Minute war der Gästetorwart warmgeschossen, hielt sein Team mit guten Paraden in der Partie, eher nach erneut schönem Angriff über Gödde und Fejzullahu, Joy-Lance Mickels mit einem Flachschuss zum 1:0 einnetzen konnte. Der Jubel kannte kaum Grenzen und die Süd war sofort lautstark da. Aachen spielte weiter nach vorne und verpasste mehrfach die Chancen zum 2:0 und hielt somit den WSV "am Leben". Das Spiel lief langsam Richtung Schlussphase, Aachens Deckung stand bombensicher und der wieder aufkommende Gast fand kein Durchkommen. Jung-Keeper Depta machte seine Sache auch sehr gut und bekommt von mir für die gestrige Leistung ein dickes Sonderlob. Auch Pluntke agierte sehr stark und zeichnete sich als echte Verstärkung mit guter Übersicht aus. Dann war nach 5 Minuten Nachspielzeit Feierabend.

 

Mit dem 1:0 Heimsieg, dem jetzt 5. in Folge, kletterte Aachen nun auf den 6. Platz mit einem offenen Nachholspiel bei der TSG Sprockhövel. Sollte dieses Nachholspiel gewonnen werden, würde der Abstand zum 1. Platz aktuell nur noch 10 Punkte betragen. Doch wichtig wäre es nun, kommende Woche bei der Viktoria aus Köln mit einem Dreier nachzulegen, egal wie schwer diese Aufgabe zu sein scheint.

 

Ich jedenfalls bin auf Grund dieser gezeigten Leistungsverbesserung und der starken Reaktion auf die 0:4 Klatsche mehr als zufrieden und hatte einen echt tollen Tivoli-Nachmittag. Danke dafür!

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

3. März 2017

0:4 Klatsche in Bonn - Einfach nur enttäuschend!

Hallo Alemannen,
heute mal der Spielbericht der Alemannia, da mich das erspielte Ergebnis zu sehr enttäuscht hat:

Die Alemannia hat am 23. Spieltag der Regionalliga West ihre höchste Saisonniederlage kassiert. Beim Bonner SC unterlagen die Schwarz-Gelben am Freitagabend im Flutlichtduell nach einer äußerst schwachen Vorstellung vor 2.100 Zuschauern mit 0:4 (0:2).

 

Erstmals seit 1998 gastierte die Alemannia, bei der Mark Depta für den angeschlagenen Pascal Nagel zu seinem Pflichtspieldebüt im Tor kam, wieder zum einem Ligaduell im Sportpark Nord. In der ehemaligen Bundeshauptstadt musste Fuat Kilic auch auf Florian Rüter (Oberschenkelzerrung) verzichten. Philipp Gödde saß grippegeschwächt zunächst nur auf der Bank, dafür rückten Joy-Lance Mickels und Mergim Fejzullahu in die Startformation.

 

Viele Abspielfehler auf beiden Seiten bestimmten die Anfangsphase des Spiels, in der die Alemannen nach 12 Minuten zu ihrer ersten Gelegenheit kamen. Fejzullahu drehte sich im Strafraum um seinen Gegenspieler und zog dann mit links ab. BSC-Keeper Michel konnte das Leder aber noch zur Ecke lenken. Auf der Gegenseite war es Bonns Torjäger Musculus, der an der Strafraumgrenze zu viel Platz hatte und knapp links vorbeizielte (24). Nachdem Mohr eine Mickels-Flanke am langen Pfosten nicht verwerten konnte (38.), schlugen die Hausherren noch vor dem Seitenwechsel doppelt zu. Ein weiter Einwurf von Retterath wurde in den Rückraum geklärt, wo Schumacher volley abziehen konnte und aus 20 Metern sehenswert zum 1:0 traf (41.). Nur eine Zeigerumdrehung später erhöhte Bonn auf 2:0. Nach einem langen Ball war Lunga frei vor Depta aufgetaucht und schob das Leder mit Hilfe des rechten Innenpfostens über die Linie (43.). Ein fader Beigeschmack für den Pausentee.

Und die Partie ging für die Tivoli-Kicker bitter weiter. Propheter kam keine 100 Sekunden nach dem Seitenwechsel gegen Somuah im Strafraum zu spät und traf das Bein des Bonners. Es gab einen Elfmeter, den Musculus sicher zum 3:0 verwandelte (47.). Fuat Kilic versuchte dem Auftritt seiner Elf durch zwei Wechsel (Mohammad für Kühnel und Gödde für Winter) neue Impulse zu verleihen. Nach einem Mohr-Freistoß aus dem rechten Halbfeld segelte Torwart Michel vorbei am Ball in den Rücken von Propheter. Schiedsrichter Wollenweber sah aber keinen Regelverstoß (68.). Drei Minuten später zielte Hammel von der Strafraumgrenze knapp am linken Pfosten vorbei. Ein Aufbäumen blieb danach aus. Die halbherzigen Bemühungen um den Anschlusstreffer öffneten den Rheinlöwen weitere Räume. Lunga traf bei einem Konter zunächst nur den linken Pfosten (80.). Eine Minute später holte Musculus das Versäumnis mit seinem 18. Saisontor nach und schloss einen Angriff zum 4:0-Endstand ab (84.).

„Die Mannschaft hat im Vergleich zur Vorwoche ein komplett anderes Gesicht gezeigt und in allen Belangen enttäuscht. Wir müssen uns für diesen schwachen Auftritt bei unseren zahlreich mitgereisten Fans entschuldigen“, fand Fuat Kilic nach der Partie deutliche Worte.

 

Jetzt heißt es im Heimspiel gegen den Wuppertaler SV alle Kräfte neu zu bündeln um den 5. Heimsieg in Serie zu holen.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

25. Februar 2017

Rückrundenauftakt 2017 geglückt - 3:1 gegen den SC Wiedenbrück

Hallo Alemannen,

 

nach der recht guten Vorbereitung und mit vom Papier her sehr guten Ergebnissen war man auf den heutigen Tag mehr als gespannt. Dadurch dass am letzten Wochenende unser offizieller Auftakt in Sprockhövel ins Wasser fiel und man sich mit einem weiteren Testspiel gegen Wegberg-Beeck in Form halten musste, wusste man nicht wo unsere Mannschaft tatsächlich stehen würde.

 

Definitiv war es heute soweit und die Rückrunde 2017 wurde mit einem Heimspiel gegen den mehr als unangenehmen und vorallem gut verstärkten SC Wiedenbrück angepfiffen. Unser Ex-Spieler Daniel Brinkmann war das Ausrufezeichen in diesem gut besetzten Kader. Leider fanden sich nur 4.800 Zuschauer am Karnevals-Samstag im Tivoli ein, hofften natürlich trotzdem auf ein schönes Spiel mit hoffentlich positiven Ausgang.

 

Nach der Vorbereitung hatte man eigentlich mit einem Startelf-Debüt der Mickels-Brüder gerechnet, wurde aber eines besseren belehrt. Die Entscheidung lag natürlich letztlich bei Trainer Kilic und nach meiner Meinung weiß er was er plant und tut.

 

Unsere Alemannia spielte vom Anpfiff munter nach vorne. Chancen wurden in guten regelmässigen Abständen kreiiert und auch sonst sah es sehr gut aus. Leider wollte einfach der Ball nicht über die Linie. Der SC Wiedenbrück, angereist mit 5 enthusiastischen Fans, konnte von Glück sprechen, dass es hier mit einem 0:0 in die Halbzeit ging. Entweder fehlte uns bisher die nötige Durchschlagskraft, oder aber unsere Kicker waren nicht ganz bei der Sache. Folglich konnte es nur besser werden.

 

Zum 2. Durchgang wurde dann der stille Ruf der Fans erhöhrt. Der ältere Joy-Lance Mickels wurde auf den SC Wiedenbrück losgelassen und riss das Spiel sofort an sich. Doch leider fehlte auch weiterhin die Durchschlagskraft und beste sich bietende Torchancen wurden nicht vernünftig zuende gespielt oder aber der gute Torwart der Gäste hatte etwas dagegen. Aachen drückte von Minute zu Minute mehr, der Gast kam kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus. Doch wie so oft, nutzten eben diese unterlegenen Gäste die einzige sich bietende Chance zur Führung. OK, es war sehenswert dieses Tor, doch verdient sah defintiv anders aus. Mit einem Fallrückzieher markierte der SCW nach großer Konfusion in Aachens Hintermannschaft das 1-0 für die Gäste (Ex-AC-Mailand-Spieler Merkel markierte es). Aachen reagierte mit weiteren wütenden Angriffen. Bis zur 61. Minute dauerte es als Maik Kühnel das vielumjubelte 1:1 erzielen konnte. Er nutzte einen Abpraller des Gäste-Torwarts zum Ausgleich. Aachen wollte jetzt weiterhin mehr. Mergim Fejzullahu kam nach 75 Minuten in die Partie und belebte das Offensivspiel noch mehr. Mit einem fantastischen Volley im Anschluss an einen Freistoss markierte Mergim das 2:1. Hochverdient brauchte man überhaupt nicht mehr erwähnen. Aachen drückte weiter, Mickels liess eine 100%ige Torchance liegen, ließ somit die Fans weiter zittern. Doch erneut Fejzullahu konnte mit einem tollen Freistoss in der Nachspielzeit den Deckel zum 3:1 auf diese Partie machen. Wenn ein Sieg verdient sein würde, dann dieser. Kurz danach war die Partie beendet und die Alemannia feierte einen positiven Start in die Rückrunde 2017.

 

Nun geht es am kommenden Freitag zum schweren Spiel nach Bonn. Sollte Aachen dort möglicherweise 3 Punkte einheimsen können, ist der Traum der Träume noch nicht ausgeträumt. Aber wie gesagt, Traum...

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)

27. Januar 2017

5jähriges Bestehen der Aachen Fanatics

Hallo Alemannen,

 

echt heftig wie die Zeit vergeht. Da wird unser Fanclub am heutigen Tage bereits 5 Jahre alt. Klar können wir mit unseren "nur" 5 Jahren nicht gegen die großen Fanclubs "anstinken", doch was wir in diesen 5 Jahren alles erleben durften ist echt nicht von schlechten Eltern.

 

Aus unserem kleinen Projekt einen familiären Fanclub zu gründen wurde in all den Jahren mit mehr Downs als Ups bei der Alemannia immer mehr ein Fanclub der von Tag zu Tag uns immer mehr zusammenwachsen ließ. Klar machen wir unser "eigenes Ding", vertreten unsere eigene Meinung, sind aber immer da wenn es für die Alemannia gut ist. Natürlich vertreten wir nicht immer die Meinung von anderen Fanclubs, heißen nicht alles gut was Alemannia uns kredenzt (vorallem in der Führungsetage), geschweige denn an was für Protestaktionen wir uns doch bitte beteiligen sollten. Ob wir etwas machen, uns an etwas beteiligen, entscheiden wir selbst. Wir respektieren jede Meinung, wie auch wir gerne unsere Meinung von anderen akzeptiert hätten. 

 

Unsere Aktivitäten wie unser jährliches Grillfest, Weihnachtsfeiern, unsere Abschlussfahrten (Osnabrück, Schalke, Siegen), unsere Kleinfeld-Turniere sowie viele weitere Unternehmungen werden uns immer in Erinnerung bleiben. Und natürlich unsere wöchentliche Vorfreude sich wieder im Block sehen zu können macht jede Saison zu einem absoluten Highlight. Egal ob 2. Liga, 3 Liga, Regionalliga oder tiefer, wir sind dabei und immer da für die Alemannia.

 

Wir freuen uns auf viele weitere Jahre, hoffentlich mit mehr Ups als Downs, denn es wird wieder einmal Zeit.

 

Gruß,

Thorsten

(AachenFanatic)


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